Museum Natur und Mensch

Freundeskreis Museum Natur und Mensch Freiburg e. V.

„Museen brauchen Freunde“ lautet das Motto des Freundeskreises Museum Natur und Mensch Freiburg e. V., der die vielfältigen Aktivitäten des Hauses fördert und begleitet. Dabei unterstützt der Verein das Museum Natur und Mensch mit seinen beiden Sachgebieten Naturkunde und Ethnologie finanziell und durch praktisches Engagement seiner Mitgliederinnen und Mitglieder. Ziel des Freundeskreises ist es, den Respekt vor anderen Kulturen und der Natur und Umwelt ins Bewusstsein zubringen.

Sie interessieren sich für die Arbeit des Museums und möchten exklusive Angebote für sich oder auch für Ihre Familie nutzen? Dann freuen wir uns über Ihren Beitritt.

Nähere Informationen finden Sie auf der Website des Freundeskreises. 
Hinweise oder Fragen können Sie gern an freundeskreis-mnm@gmx.de richten.

Förderung durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg fördert die Digitalisierung der Objekte afrikanischen Ursprungs aus der Ethnologischen Sammlung. Neben Sachmitteln zur digitalen Erfassung der Objekte übernimmt das Ministerium hierzu die hälftige Mitfinanzierung einer (befristeten) Mitarbeiter_innenstelle. Die vollumfängliche Digitalisierung der Afrika-Sammlung ist ein wichtiger und zukunftsweisender Schritt für die Ethnologische Sammlung. Aufbauend auf den bereits geleisteten Vorarbeiten, wie der im Frühjahr 2020 gelaunchten Online-Sammlung der Städtischen Museen Freiburg, kann somit erstmals die globale Zugänglichkeit der bewahrten Afrika-Bestände gewährleistet werden.

Nähere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des MWK.

Förderung durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste

Seit Juli 2020 fördert das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste im Förderbereich „Koloniale Kontexte“ das Provenienzforschungsprojekt zur „Ozeanien-Sammlung Eugen und Antonie Brandeis“ aus der Ethnologischen Sammlung.
Die Sammlung Brandeis besteht aus 279 Objekten, die der ehemalige kaiserliche Landeshauptmann Eugen Brandeis und seine Ehefrau Antonie vor allem auf den Marshallinseln und Samoa sammelten und 1901 dem damaligen Museum für Natur- und Völkerkunde vermachten.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Partner_innen Digitalisierungs- und Sammlungserfassungsprojekte der Ethnologischen Sammlung

Im Zuge der systematischen Aufarbeitung, Dokumentation und digitalen Erschließung von Objekten, insbesondere derer aus kolonialen Kontexten, ist die Ethnologische Sammlung Teil weltweiter Netzwerke. Die Kooperationen mit internationalen Partner_innen fördert den Zugang und die Transparenz der umfangreichen ethnologischen Sammlungen und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur interdisziplinären, postkolonialen Sammlungsarbeit.

Die Ethnologische Sammlung ist Mitglied des Digital Benin Projektes zu Objekten aus dem Königtum Benin, Nigeria und des International Inventories Programme zu Sammlungsbeständen aus Kenia sowie des Projekts Umgekehrte Sammlungsgeschichte. Ein kommentierter Atlas zum materiellen Erbe Kameruns in deutschen Museen der Technischen Universität Berlin und der Université de Dschang, Kamerun.

Badischer Landesverein für Naturkunde und Naturschutz e. V.

Der Badische Landesverein für Naturkunde und Naturschutz e. V. (BLNN, gegr. 1881) und das Museum Natur und Mensch (gegr. 1895 als Museum für Natur- und Völkerkunde) sind seit ihren jeweiligen Gründungen bis heute aufgrund umweltpädagogischer und wissenschaftlicher Beziehungen, insbesondere mit thematischem Bezug zur Region des südlichen Oberrheins, eng verbunden. Der BLNN organisiert öffentliche Vorträge und Exkursionen zu Naturschutz, Landes- und Naturkunde und publiziert, auch zu Themen des Museums, seit 1882 regelmäßig die Mitteilungen des Badischen Landesvereins für Naturkunde und Naturschutz. Die Bibliothek des BLNN befindet sich in der Naturkunde-Bibliothek des Museums. Die Direktorin des Museums ist Mitglied des Beirates des BLNN.

Engagement des Museums bei der Ziel Zukunft Biennale

Vom 16. bis 19. September 2021 findet die zweite Ausgabe der Ziel Zukunft, der einzigen Nachhaltigkeits-Biennale, statt. Die Biennale ist ein Festival für eine lebenswerte Zukunft in der Oberrhein-Region und verändert langfristig den Alltag: Ein erstrebenswertes soziales Miteinander und Wirtschaften – im Einklang mit den Sustainable Development Goals (SDGs) der UNO. Im Streben nach diesen Zielen setzt die Initiantin sun21 energy&recources auf starke, langfristige Partnerschaften, unter anderem mit dem Museum Natur und Mensch.
Die Schwerpunktthemen Wohnen – Leben – Arbeiten bilden den Rahmen der diesjährigen Ausgabe. Die Aktivitäten und Formate berühren alle Sinne, motivieren zum Handeln und sind wissenschaftlich relevant: kunstvoll, nachhaltig und essentiell.