Aktuelle Ausstellungen

26.11.2021

Johann Baptist Kirner. Erzähltes Leben

27. November 2021 – 27. März 2022

Augustinermuseum

Welche Zukunft prophezeit die Kartenlegerin wohl ihrer Kundschaft? Wer gewinnt bei der Preisverleihung des Landwirtschaftlichen Vereins? Werden die Gebete der Bauernfamilie erhört und wird der Großherzog bei der Jagd erfolgreich sein? Die Gemälde von Johann Baptist Kirner (1806–1866) sind so lebendig, dass man das Lachen der spielenden Kinder, das Weinen des Hirten und das Klirren der Gläser förmlich zu hören scheint.

19.01.2022

Johann Baptist Kirner. Der Blick des Zeichners

30. Oktober 2021 – 30. Januar 2022

Augustinermuseum – Haus der Graphischen Sammlung

Meist spielt er sich ganz im Verborgenen ab, der kreative Prozess von der ersten Ideenskizze über Detailstudien bis zum fertig komponierten und fein ausgearbeiteten Kunstwerk. Doch das Haus der Graphischen Sammlung erlaubt nun einen ungewöhnlichen Blick in das Labor des virtuosen Zeichners Johann Baptist Kirner.

03.11.2021

Freundschaftsspiel. Horst und Gabriele Siedle-Kunststiftung : Museum für Neue Kunst

1. Oktober 2021 – 6. März 2022

Museum für Neue Kunst

Pablo Picasso, Oskar Kokoschka und Ernst Ludwig Kirchner treffen auf Christa Näher, Heike Beyer und Max Ernst: Wer sein eigenes Team analysieren und stärken möchte, lädt zum Freundschaftsspiel. Der aus dem Sport entlehnte Begriff beschreibt die Begegnung zweier Sammlungen – einer öffentlichen und einer privaten. Dabei entstehen unerwartete Konstellationen und Beziehungen zwischen den Werken, die neue Perspektiven eröffnen – gegenseitige Horizonterweiterungen eingeschlossen.

Vorschau

26.01.2022

Christoph Meckel – Mensch-Sein, Kind-Sein, Ich-Sein

5. März – 19. Juni 2022

Haus der Graphischen Sammlung – eine Ausstellung des Museums für Neue Kunst

Für den vor allem als Schriftsteller bekannten Künstler Christoph Meckel (1935–2020) spielte die bildende Kunst zeitlebens eine genauso wichtige Rolle wie die Literatur. Von den Nachkriegsjahren bis in die globalisierte Welt kommentierte Meckel das Zeitgeschehen bildnerisch als empathischer, anklagender Beobachter. Sein grafisches Gesamtwerk bezeichnete er selbst als „Weltkomödie“.

24.01.2022

Vom Ei zum Küken

5. März–24. April 2022

Museum Natur und Mensch

Sie wuseln wieder durchs Museum und erobern die Herzen im Sturm: gelbe, braune, schwarze, gefleckte und gestreifte Küken. Dabei sind sie nicht nur süß, sie sind gleichzeitig Botschafter für Nachhaltigkeit und einen respektvollen Umgang mit Tieren.

10.12.2021

Someone else – Die Fremdheit der Kinder

25. März – 9. Oktober 2022

Museum für Neue Kunst

Was geschieht, wenn man Fremdheit als zentrales Merkmal von Beziehungen betrachtet und dort verortet, wo man sie nicht erwartet, in Familien und in der Beziehung zwischen Eltern und Kindern? Oder in uns selbst? Diesen Fragen gehen Werke internationaler Künstler_innen nach, die von der Entdeckung der Fremdheit handeln, ohne sie moralisch oder psychologisch zu werten.

03.11.2021

Habalukke – Schätze einer vergessenen Zivilisation

7. April – 31. Juli 2022

Archäologisches Museum Colombischlössle

Erstmals zu Gast in Freiburg: außergewöhnliche Figuren der frühgeschichtlichen Mittelmeer-Zivilisation Habalukke. Die ausdrucksstarken Statuetten wie der berühmte „Singende König“ stammen aus der Sammlung Affolter. Oberst Affolter entdeckte die vergessene Zivilisation 1902 auf der Insel Sehnah, die allzu häufig auf den Landkarten fehlt.

21.12.2021

Handle with care – Sensible Objekte der Ethnologischen Sammlung

1. Juni 2022 – 22. Januar 2023

Museum Natur und Mensch

Wie ist ein Objekt in die Sammlung gekommen? Wem gehörte es ursprünglich? Wer darf es sehen oder nutzen? Sollte man es zurückgeben – und wenn ja, an wen? Ethnologische Museen beschäftigen sich mit vielen Fragen des ethischen und praktischen Umgangs mit Kulturgütern – auch das Freiburger Museum Natur und Mensch. Die Ausstellung widmet sich dem Umgang mit sogenannten sensiblen Objekten der Ethnologischen Sammlung. Sie ergänzt die parallel laufende Ausstellung „Freiburg und Kolonialismus – Gestern? Heute!“ um weitere Aspekte.

17.12.2021

Freiburg und Kolonialismus – Gestern? Heute!

25. Juni 2022 – 11. Juni 2023

Augustinermuseum

Einst waren nicht nur die Akteur_innen in den Kolonien von der Rassenideologie überzeugt, auch in Freiburg waren ihre Denkmuster verbreitet. Wie äußerten sie sich im Alltag? War damit nach Ende des deutschen Kolonialismus 1919 endgültig Schluss? Oder wurden manche Vorurteile und Handlungsmuster über Generationen hinweg weitergegeben und wirken bis heute? Auch für Freiburg gilt es, koloniale Verflechtungen aufzuarbeiten. Die Ausstellung zeigt unterschiedliche Perspektiven auf.

17.12.2021

Typisch!? Freiburg und die Region in Fotos von Willy Pragher

23. Juli – 23. Oktober 2022

Augustinermuseum – Haus der Graphischen Sammlung

Am Münsterplatz gibt’s heiße Würste für 70 Pfennig, Studierende protestieren auf der Kaiser-Joseph-Straße, eine Schafherde grast vor der Stadthalle und der Schauinsland wird zur Autorennstrecke. Willy Praghers Schwarz-Weiß- und frühe Farbfotografien erzählen vom Leben der Nachkriegszeit bis in die 1980er Jahre. Der in Berlin geborene Pressefotograf machte Freiburg zu seiner Wahlheimat. Seine Bilder von Stadt und Region sind historisch aufschlussreich und überaus unterhaltsam.

17.12.2021

Phänomen Großmann trifft auf Fotografie

28. Oktober 2022 – 5. März 2023

Museum für Neue Kunst

Neue Medien verändern unser Sehen. Der Freiburger Maler und Zeichner Rudolf Großmann (1882–1941) lebte in einer Zeit, in der sich die Fotografie als Massenmedium durchzusetzen begann. Wie beeinflusste sie seine Wahrnehmung und wie stark kommt dies in seinen Grafiken zum Ausdruck? Welche Wechselwirkungen entstanden? Die Ausstellung nimmt dabei auch die Gegenwart in den Blick und lässt Großmanns Zeichnungen in Dialog treten mit zeitgenössischen Fotos aus der Sammlung der DZ Bank Kunststiftung.
 

11.01.2022

Kammerspiel: Die Sammlung Gabriele Rauschning

26. November 2022 – 14. Mai 2023

Haus der Graphischen Sammlung – eine Ausstellung des Museums für Neue Kunst

Was bedeutet es, Kunst zu besitzen? Wie lebt man mit ihr? Und wie verändert sich der eigene Blick auf die Kunst im Laufe des Lebens? Die Hamburgerin Gabriele Rauschning trug über viele Jahre eine umfangreiche Grafiksammlung zusammen – vom Impressionismus über die Klassische Moderne bis hin zur Gegenwartskunst. Rund 150 Werke vermachte sie dem Museum für Neue Kunst und dem Augustinermuseum. Erstmals zeigt das Haus der Graphischen Sammlung nun das lebendige Neben- und Miteinander unterschiedlicher Arbeiten, unter anderem von Gerhard Altenbourg, Lovis Corinth, Erich Heckel, Käthe Kollwitz, Max Pechstein, Malte Spohr und Hana Usui.

20.12.2021

Untergang und Aufbruch – Frühmittelalter am südlichen Oberrhein

Ab 6. Oktober 2022

Archäologisches Museum Colombischlössle

Nach dem Untergang des Weströmischen Reichs brach die Gesellschaft in unserer Region zusammen – davon ging die Forschung lange Zeit zumindest aus. Aber war es wirklich so? Archäologische Funde zeichnen ein vollkommen anderes Bild vom Leben der Menschen im Frühmittelalter. Produkte des lokalen Handwerks, ein weites Handelsnetz, Innovationen in der Schwertschmiedekunst und eine neue Art die Toten zu bestatten deuten auf große Veränderungen hin. Diese Umbruchszeit wird in der neu gestalteten Dauerausstellung auch durch viele interaktive Elemente lebendig.