Ausstellungsvorschau 2021

Städtische Museen Freiburg

Stand Dezember 2021 / Änderungen vorbehalten

13. März – 13. Juni 2021
buochmeisterinneHandschriften und Frühdrucke aus dem Freiburger Dominikanerinnenkloster Adelhausen
Museum für Stadtgeschichte
Die Frauen im mittelalterlichen Kloster waren auf vielfältige Weise „buochmeisterinne“. Bücher spielten für sie eine zentrale Rolle, sei es in Erziehung, religiöser Bildung und Liturgie oder in der Verwaltung. Aber welche Schriften gab es in Adelhausen und befreundeten Dominikanerinnenklöstern? Wer organisierte Anschaffung und Nutzung? Studierende der Germanistischen Mediävistik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg gestalten die Ausstellung mit Exponaten von Stadt, Adelhausenstiftung und weiteren Leihgebern.
Die Ausstellung ist der Beitrag der Adelhausenstiftung zum Stadtjubiläum 2020/2021.

1. Mai – 26. September 2021
Spuk! Die Fotografien von Leif Geiges
Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum
Paranormale Phänomene faszinieren die Menschen schon immer. Seit den 1950er Jahren werden sie in Freiburg wissenschaftlich untersucht. Der Fotograf und Bildjournalist Leif Geiges (1915–1990) arbeitete lange mit dem Parapsychologen Hans Bender zusammen, Professor an der Universität und Gründer des Instituts für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e. V. Das beeindruckende Bildmaterial zeigt nachgestellte Spuk-Szenen oder magische Praktiken und Experimente zur außersinnlichen Wahrnehmung.

7. Mai – 12. September 2021
Piktogramme, Lebenszeichen, Emojis: Die Gesellschaft der Zeichen
Museum für Neue Kunst
Emojis sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Über Messenger und soziale Netzwerke haben sie sich weltweit verbreitet und verändern als Bildzeichen jenseits von Sprache die Kommunikation. Doch woher kommen sie und welche Hoffnungen sind mit ihnen verbunden? Die Ausstellung erzählt die Geschichte des modernen Piktogramms von den Anfängen in den 1920er Jahren bis heute und zeigt, wie sich gesellschaftlicher Wandel und Gestaltung gegenseitig beeinflussen. In Kooperation mit: Leopold-Hoesch-Museum Düren

19. Mai 2021 – 23. Januar 2022
Tierisch giftig!
Museum Natur und Mensch
Auge in Auge mit der größten Giftschlange der Welt, der Königskobra, oder der giftigsten, dem Inlandtaipan – diese Ausstellung macht es möglich! Skorpion, Vogelspinne, schwarze Witwe, sie alle haben eine Superwaffe: Gift! Seit Millionen von Jahren nutzen sie es, um sich vor Feinden zu schützen oder selbst Beute zu fangen. Aber wie gefährlich sind Klapperschlange und Co. eigentlich für uns Menschen? Neugierige beobachten lebende Tiere, erforschen, wie unterschiedlich die Gifte wirken und wie die Medizin sie nutzt.

1. Oktober 2021 – 6. März 2022
Freundschaftsspiel. Horst und Gabriele Siedle-Kunststiftung : Museum für Neue Kunst
Museum für Neue Kunst
Mit Meisterwerken der Klassischen Moderne geht das Freiburger Freundschaftsspiel in eine neue Runde. Als Gast hat das Museum für Neue Kunst die Gabriele und Horst Siedle-Kunststiftung eingeladen. Die Furtwanger Unternehmerfamilie hat eine beeindruckende Sammlung aufgebaut. Für den gemeinsamen Auftritt steuert sie Gemälde von Oskar Kokoschka, Fernand Léger, Ernst Ludwig Kirchner und Pablo Picasso bei.

13. Oktober 2021 – 5. Dezember 2021
In Gesellschaft. Freiburger Frauen* im Blick
Museum Natur und Mensch
Die Hälfte der Bevölkerung sind Frauen*. Auch in Freiburg. Was passiert, wenn sich viele von ihnen treffen? Über 100 Porträtfotos von Britt Schilling zeigen selbstbewusste Individuen in einem Clash aus Kulturen, sozialen Milieus, Altersgruppen und Lebenswirklichkeiten. Die Ausstellung feiert ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede – es entsteht ein Abbild der modernen Stadtgesellschaft.
Ein Projekt von Element 3 e. V. in Kooperation mit dem Museum Natur und Mensch
Gefördert durch: Baden-Württemberg Stiftung, Kulturamt und Amt für Migration und Integration der Stadt Freiburg

30. Oktober – 4. Februar 2022
Johann Baptist Kirner. Der Blick des Zeichners
Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum
Meist spielt er sich ganz im Verborgenen ab, der kreative Prozess von der ersten Ideenskizze über Detailstudien bis zum fertig komponierten und fein ausgearbeiteten Kunstwerk. Das Haus der Graphischen Sammlung erlaubt nun einen ungewöhnlichen Blick in das Labor des virtuosen Zeichners Johann Baptist Kirner. Bleistift, Kreide, Aquarellpinsel oder Feder – gekonnt nutzt er unterschiedliche Techniken. Eine großzügige Schenkung aus Familienbesitz ergänzt die Kabinettausstellung.

27. November 2021 – 27. März 2022
Johann Baptist Kirner. Erzähltes Leben
Augustinermuseum
Die Gemälde von Johann Baptist Kirner (1806–1866) sind so lebendig, dass man das Lachen der Kinder, das Weinen des Hirten und das Klirren der Gläser förmlich zu hören scheint. Sie erzählen vom Alltag im Schwarzwald und in Italien. Seine Karikaturen zeigen Künstlerkollegen in München und Rom. Die Ausstellung ist die erste umfassende Werkschau des einst berühmten badischen Hofmalers aus Furtwangen, der zu Unrecht in Vergessenheit geriet.

Hans Thoma, Landschaft auf der Baar, 1911, Leihgabe des Landes Baden-Württemberg, Foto: Hans-Peter Vieser, Ausschnitt