Mit dem Film "Findet Nemo" von 2003 sind Clownfische aus der Gattung der Anemonenfische weltweit zu Berühmtheit gelangt. Jetzt schwimmen 20 von ihnen in einem Salzwasserbecken im Aquarium auf dem Mundenhof.
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Wuseliges Treiben im großen Salzwasserbecken auf dem Mundenhof: Die acht Monate alten Banggai-Kardinalbarsche sind umgezogen. Mit nur drei Zentimetern Länge sind sie zwischen Kaiser- und Doktorfischen kaum zu erkennen. Im Aquarium leben die Fische jetzt fast wie in freier Wildbahn und schwimmen als Schwarm durch das Becken.
Hinsetzen, ausruhen, essen und dabei vor Regen und Sonne geschützt sein: Auf dem Mundenhof steht nun ein neues, überdachtes Picknickhäuschen. Für die Hütte wurde der alte Kamerunschafstall umgebaut. Dort können sich Besucher*innen nun eine Pause von ihrer Erkundung gönnen.
Im Schauaquarium auf dem Mundenhof können jetzt auch die jüngsten Piranha-Babys beobachtet werden. Im Becken der Aquarien- und Terrarienfreunde leben die im Mai geschlüpften Piranhas nun gemeinsam mit den acht Alttieren und den Jungtieren vom letzten Jahr, die noch knapp halb so groß sind wie die Eltern.
Im Juni findet an mehreren Tagen eine offene Aktion mit Rollenrutschen statt, an der sich jeder beteiligen kann:
Der Mundenhof sucht ab sofort freiwillige Helfer*innen, um Steine zu säubern. Denn der Hof hat viele davon für seinen Zukunftsgarten bestellt, jedoch kamen sie umgeben von viel nicht benötigter Erde an. Sowohl Privatpersonen als auch Firmen oder Einrichtungen können mit anpacken.
Dem Aquarienverein auf dem Mundenhof ist eine kleine Sensation gelungen: die Nachzucht von Salzwasserfischen, und zwar der seltenen Banggai-Kardinalbarsche.
Sie haben jedes Nest besetzt, ihr Geklapper ist weithin hörbar – doch an den Störchen lag der neue Besucherrekord wohl nicht, den Bürgermeisterin Christine Buchheit auf dem Mundenhof zu verkünden hatte: "2023 haben wir erstmals die halbe Million geknackt, 2024 haben wir sogar nochmal zehn Prozent draufgelegt."