
Ach du dickes Ei
So ein Straußenei ist ganz schön groß. Ungefähr 24 Hühnereier passen in ein einziges Straußenei. Kein Wunder, dass die Straußen-Eltern 42 Tage lang brüten müssen, bis ein Küken schlüpft. Beide Zahlen kann man sich übrigens leicht merken: einfach die Ziffern umdrehen.

Lecker, Steine!
Habt ihr schon mal Strauße kleine Steine aufpicken sehen? Das machen sie nämlich – allerdings nicht, weil es ihnen gut schmeckt. In ihrem Magen mischen sich die Steinchen mit der Nahrung. Und durch die Bewegung des Magens wird das Futter zwischen den Steinen zerrieben. Nur so können Strauße ihr Futter verdauen.

Federleicht…
… ist an den Straußen nur ihr besonderes, außergewöhnlich weiches Gefieder. Abgesehen davon sind Strauße ziemlich schwer und auch sehr gefährlich. Das Gefährlichste am Strauß sind seine Zehen. Ein gezielter Tritt damit kann sogar einen Löwen töten.

Wer ist hier denn langgelaufen?
Vielleicht war es Kamerunschaf Zabrina. Die ist nämlich besonders zutraulich und kommt auch mal näher zu unseren Tierpflegerinnen und Tierpflegern. Das liegt daran, dass sie bei der Geburt ihre Mutter verloren hat und von Hand großgezogen wurde. Hast du Zabrina schon im Gehege erkannt?

Zottelschafe
Kamerunschafe sind Haarschafe. Das heißt, sie haben keine Wolle, die geschoren wird. Stattdessen verlieren sie im Frühling ihr Winterfell und sehen dabei manchmal etwas gerupft aus. Wegen ihres kurzen Fells werden die Kamerunschafe auch oft mit Ziegen verwechselt.

Klein, aber oho!
Erdmännchen sehen zwar total niedlich aus, dürfen aber nicht unterschätzt werden. Mit ihren spitzen Zähnen fressen sie Insekten und sogar Skorpione. Auch einen Fingernagel durchzubeißen, ist für die kleinen Raubtiere kein Problem. So manche unserer Tierpflegerinnen und Tierpfleger haben das schon am eigenen Leib erlebt, wenn die Erdmännchen beim Füttern zu ungeduldig wurden.

Vielsagende Rufe
In einer Erdmännchen-Gruppe gibt es immer einige Wächter, die aufpassen, dass kein Feind unentdeckt bleibt. Droht Gefahr, warnen sie die anderen mit Rufen. Dabei sind sie sehr genau: Sie sagen, welches Tier sich nähert, woher es kommt, wie weit es noch weg ist und ob man flüchten oder kämpfen soll.