Umzug ins künstliche Meer
Banggai-Kardinalbarsche wohnen jetzt im großen Aquarium

Wuseliges Treiben im großen Salzwasserbecken auf dem Mundenhof: Die acht Monate alten Banggai-Kardinalbarsche sind umgezogen. Mit nur drei Zentimetern Länge sind sie zwischen Kaiser- und Doktorfischen kaum zu erkennen. Im Aquarium leben die Fische jetzt fast wie in freier Wildbahn und schwimmen als Schwarm durch das Becken.
Fische aus eigener Zucht
Im März 2025 hatte der Aquarienverein Freiburg die schwarz-weiß gestreiften Fische, die auch Kauderni genannt werden, erfolgreich gezüchtet. Die Tierart ist stark gefährdet und steht auf der Roten Liste bedrohter Tierarten. Deshalb ist jede Nachzucht vor Ort eine Entlastung für die Kauderni in ihrem natürlichen Lebensraum, den indonesischen Banggai-Inseln.
Nachhaltiges Handeln ist wichtig für den Mundenhof. So kümmert sich der Aquarienverein ehrenamtlich in einem umgebauten Pferdestall um die Tiere. Die Hobbyzüchter*innen passen zum einen darauf auf, dass nicht zu viele Fische im Becken sind. Zum anderen achten sie auf eine seriöse Herkunft oder züchten eben selbst.
Leben auf dem Mundenhof
In ihrem neuen Zuhause, dem 2500 Liter Aquarium, schwimmen die Kauderni noch etwas vorsichtig und suchen Schutz zwischen den Stacheln der Diademseeigel und in der Nähe von Anemonen. Die kleinen Fische gewöhnen sich aber schnell an die neue Situation und auch die Züchter*innen beobachten sie mit viel Freude im Wasser.
Für alle Interessierten der Wasserwelt bietet der Aquarienverein am Sonntag, 25. Januar, auf dem Mundenhof wieder eine Führung im Schauaquarium an.