Wer ist denn hier langgelaufen?
Das waren unsere Mundenhof-Tiere! Naja, zumindest fast. Natürlich sind Erdmännchen, Kamerunschaf und Strauß nicht selbst die Wand hoch- und wieder runtergelaufen. Trotzdem sind die Fußspuren im Picknickhäuschen echte Abdrücke von unseren eigenen Tieren. Aber wie ist das möglich?
Auf Spurensuche
Angefangen hat alles damit, dass wir uns auch die Suche nach Fußspuren von unseren Tieren gemacht haben. Im Matsch des Kamerunschaf-Geheges waren schöne Abdrücke zu finden. Bei den Erdmännchen mussten wir nachhelfen und sie mit Futter auf eine Art Blech mit feuchter Erde locken.

Mission Straußenspur
Am schwersten haben es uns die Strauße gemacht – sie wollten einfach nicht auf die richtige Stelle treten. Schließlich haben wir eine große Fläche Sand nass gemacht, geglättet und dann die Strauße darüber gelockt. Und da hatten wir sie endlich: unsere Straußen-Spuren.
Wie die Detektive
Den nächsten Schritt kennt man aus klassischen Krimis. Die Abdrücke haben wir mit Gips ausgegossen und trocknen lassen. Danach war Fleißarbeit gefragt: Die Gipsabdrücke mussten geputzt und geschliffen, vervielfältigt und lackiert werden, bis schließlich genaue Tierspuren-Stempel entstanden.
Dem Picknickhäuschen den Stempel aufdrücken
In präziser Handarbeit kamen die Fußabrücke schließlich an die Wand. Mithilfe der Gips-Stempel wurden die Spuren in den frischen Putz modelliert, passend zu all den spannenden Klappen, Federn und Eiern, die es an der Wand noch zu entdecken gibt.







