Europa

Unser Europa-Gehege mit den Schwerpunkten Schwarzwald und Ungarn erstreckt sich entlang des Hauptweges vom Bienenhaus am Haupteingang bis zu den Stallungen des KonTiKi.

Poitou-Esel

Poitou-Esel

Aus der westfranzösischen Region Poitou stammt der Poitou-Esel, den vor allem sein besonderes Aussehen vor dem Aussterben gerettet hat. Früher dagegen wurde ein guter Poitou-Deckhengst fast in Gold aufgewogen, denn bei der Maultierzucht entstanden durch die Kreuzung mit Mulassier-Pferdestuten genügsame und leistungsstarke Zugtiere. Diese haben vor allem bei der Besiedelung Amerikas eine wesentliche Rolle gespielt.

Wollschwein

Wollschwein, Steppenrind und Zackelschaf

In der ungarischen Puszta finden wir als typische Begleiter des Menschen ungarische Steppenrinder, Zackelschafe und Wollschweine. Sie bilden gemeinsame Herden, die mit ihrem Wanderhirten durch die Grassteppe ziehen. Auf diese Weise hatten sie großen Einfluss auf die Entstehung dieser einmaligen Kulturlandschaft.

Zwergziegen

Zwergziegen

Zwergziegen sind klein und gutmütig. Sie sind deshalb bei Kindern genau wie die südamerikanischen Alpakas als Streicheltiere sehr beliebt.

Bienen

"Schwarzwald-Bienen" und Damwild

Bienenzucht gibt es zwar weltweit, es gibt aber große Unterschiede je nach Land oder Region. Bei unserem Bienenstand liegt der Schwerpunkt darauf, wie die Imkerei hier im Schwarzwald betrieben wird. Damwild finden wir europaweit wild lebend vor. Heute halten Landwirte diese Tierart auch immer häufiger in Gehegen, um durch die Fleischnutzung eine zusätzliche Einnahme zu erzielen, beispielsweise in den Steillagen des Schwarzwaldes.

Schwarzhalsziege

Walliser Schwarzhalsziege

Auch die Walliser Schwarzhalsziege ist bestens an die heimatlichen Bergregionen im Schweizer Kanton Wallis angepasst. In der Vergangenheit war sie wegen ihrer guten Milchleistung bei Almbauern sehr beliebt. Heute zählt sie aufgrund ihrer auffälligen Färbung zu einer Touristenattraktion des Kantons.

Führung

Von März bis Oktober können Sie die Tierpfleger auf ihrer täglichen Fütterungsrunde begleiten (täglich 14.30 Uhr außer Freitag, Treffpunkt Steinaffe).

Chronik

Von Raub- zu Nutztieren

1968
Der Mundenhof wird gegründet. An einem regnerischen Tag eröffnet der damalige OB Eugen Keidel bei Nieselregen das Tiergehege. Erstes Tier: ein mazedonischer Esel mit Namen Moritz.

1988
Die wilden Zeiten auf dem Mundenhof sind vorbei, der Tierpark verabschiedet sich von Luchs, Puma und Co.

1971
Gründung der Fördergemeinschaft Freiburger Tiergehege e.V.

1988
Das neue Leitlinien-Konzept entsteht: Ab sofort gibt es auf dem Mundenhof Haus- und Nutztiere. Jetzt kann man statt Hyänen Bisons beobachten.

1993
Die Kamele sind los: Zum 25-jährigen Jubiläum reitet sogar der damalige OB Rolf Böhme auf dem Rücken eines Tieres.

1999
Ein Aussichtshügel wird aufgeschüttet, damit Gäste den Tierpark auch von oben betrachten können.

2002
Einweihung des Nordamerikageheges und der Afrikaanlage. Ein Jahr später folgt die Eröffnung des Südamerikageheges.

2003
Der Mundenhof erhält seine erste Azubistelle. Seitdem sind stetig weitere Ausbildungsstellen dazugekommen.

2006
Einweihung des begehbaren Geheges der Zwergziegen. Hier ist Vorsicht angesagt: Die Tiere suchen gerne nach Essen.

2007
Einweihung des Eselgeheges. Und auch die beliebten Javana Affen bekommen endlich ihr neues Gehege.

2011
Einweihung des Eingangsgebäudes. Es entstehen neue Sanitäranlagen, ein Imbiss sowie ein kleiner Shop.

2018
Das alte Bärengehege wird zum Buntmardergehege. Ende des Jahres sollen die ersten zwei Marder einziehen.