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Nachhaltigkeitsmanagement Freiburg

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Aktion

Aktionstage Nachhaltigkeit
Wir setzen Zeichen in Freiburg


Symposium

Nachhaltige Kommunalverwaltungen in Deutschland - von der Idee zur Praxis
Programm (240,5 KB)


Nachhaltigkeitsmanagement Freiburg

Nachhaltige Stadtentwicklung bedeutet nichts anderes, als ökologische, ökonomische und soziale Ziele gleichberechtigt und auf der Grundlage einer generationengerechten Finanzpolitik voranzutreiben. Deshalb ist Nachhaltigkeit eine Querschnittsaufgabe, die in Politik und Verwaltung hineinwirkt und zu einem integrierten Handeln führt.

Dr. Dieter Salomon


Weltweit leben bereits heute mehr als die Hälfte der Menschen in Städten. Um die urbane Lebensqualität zukunftsfähig zu sichern, müssen Politik und Verwaltung große Herausforderungen bewältigen: Klimawandel, Energiewende, verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und Investitionen, demographischer Wandel und Stärkung des sozialen Zusammenhaltes.

Eine nachhaltige Entwicklung berührt als Querschnittsthema alle Lebensbereiche und damit auch alle Aufgaben einer Kommune.

  • Nachhaltigkeit geht weit über das enge Verständnis von Umwelt- und Klimaschutz hinaus
  • Nachhaltigkeit umfasst soziales Handeln, Bildung, Kultur und den generationengerechten Umgang mit öffentlichen Finanzen

Anknüpfend an das langjährige Engagement der vorwiegend zivilgesellschaftlich geprägten Gruppierungen und Initiativen des lokalen Agenda 21-Prozesses hat sich Freiburg bereits frühzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung bekannt. Im Jahr 2006 unterzeichnete die Stadt Freiburg die Aalborg Commitments und 2008 wurde der Nachhaltigkeitsrat gegründet. Der Freiburger Gemeinderat verabschiedete 60 städtische Nachhaltigkeitsziele aus 12 zentralen Politikfeldern als politische Richtschnur für eine nachhaltige Stadtentwicklungspolitik. Die Umsetzung erfolgt im Zusammenwirken mit unterschiedlichen Nachhaltigkeitsakteuren aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Bürgerschaft und gesellschaftlichen Bereichen in Form vielfältiger Projekte und nachhaltiger Infrastrukturmaßnahmen, die zum Profil Freiburgs als Green City mit besonderer Lebensqualität beitragen.

Die 2011 im Dezernat des Oberbürgermeisters neu eingerichtete Stabstelle Nachhaltigkeitsmanagement Freiburg dient dem Ziel, diese städtische Nachhaltigkeitsorientierung weiter auszubauen, die bisherigen Erfahrungen zu bündeln und daraus neue Kompetenzen für die vielfältigen Herausforderungen zu gewinnen, denen sich jeder Gemeinderat und jede Stadtverwaltung zur Sicherung urbaner Lebensqualität stellen muss.

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In der Idee der Nachhaltigkeit verbindet sich für mich ein Appell an uns alle, heute im privaten und beruflichen Umfeld so zu leben und zu handeln, dass wir der nachfolgenden Generationen hier in Freiburg und darüber hinaus eine Welt übergeben können, in der sich gut und friedvoll leben lässt. Dazu gehört neben der Sorge für die Umwelt auch ein sorgenvoller Umgang mit den Mitmenschen. Nachhaltigkeit im Zusammenleben heißt für mich Gemeinsinn und gelebte Solidarität, zu denen jeder an seinem Platz und mit seinen Möglichkeiten eine Beitrag leisten kann. Ich werde mich im Nachhaltigkeitsrat dafür einsetzten, dass das Soziale in der Idee der Nachhaltigkeit seine Berücksichtigung findet.

Ulrich von Kirchbach
Nachhaltigkeitsrat


Nachhaltigkeit ist verantwortungsbewusstes Handeln. Nachhaltigkeit fordert für uns immer wieder auf, die Konsequenzen unseres Handels in ökologischer, sozialer und finanzieller Hinsicht mitzudenken und einzubeziehen. Nachhaltigkeit erfordert neue kulturelle Übereinkünfte, die vielfach noch ausgehandelt werden müssen.

Pia Maria Federer
Nachhaltigkeitsrat


Nachhaltigkeit ist für mich das zentrale Leitmotiv des postindustriellen Zeitalters, in dessen Anfangsphase wir uns befinden. Nachhaltigkeit geht weit über die Themen Ökologie und Energie hinaus und berührt die Grundprinzipien der Verantwortlichkeit technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Handelns. Als Stadtplaner erlebe ich sozusagen eine Renaissance der vorindustriellen Siedlungskultur auf neuem Niveau: Die kompakte und prägnante Stadt der Vielfalt, Mischung, Dichte und Veränderbarkeit, und die verantwortliche Stadt der Bürgergemeinschaft, Toleranz, Kreativität und kulturellen Identität.

Dr. Ing. Bernd Fahle
Nachhaltigkeitsrat


Nicht mehr nehmen als geben. Die über den Tag hinausgehende Betrachtung und die Einsicht in die Endlichkeit unserer Ressourcen wird es ermöglichen, sozial, ökonomisch und ökologisch einen Ausgleich der Notwendigkeiten hinzubekommen.

Walter Krögner
Nachhaltigkeitsrat


Nachhaltiges Handeln bedeutet für mich, dass die Wirkung unseres Handelns verträglich ist mit der Permanenz des menschlichen Lebens auf der Erde, aber nicht jedweden Lebens, keines erniedrigten, ausgebeuteten Lebens, sondern eines guten Lebens für alle Menschen weltweit. Soziale Einschnitte und eine Verschlechterung der Lebensbedingungen heute mit der Begründung, dies sei notwendig im Interesse zukünftiger Generationen, lehne ich ab. Ich bin überzeugt davon, dass nachhaltiges Handeln hier und heute bei den jetzt lebenden Menschen beginnen muss.

Michael Moos
Nachhaltigkeitsrat


Der Begriff der Nachhaltigkeit beschreibt für mich in gewisser Weise den kategorischen Imperativ der Politik, indem jegliches politische Handeln darauf ausgelegt sein muss, die Konsequenzen gegenwärtiger Beschlüsse zu antizipieren und sicherzustellen, dass künftigen Generationen keine unzumutbaren Belastungen auferlegt werden. Nachhaltigkeit verlangt somit, die Grenzen des hier und jetzt zugunsten der Zukunft zu überwinden. Wie weit der Weg bis dahin noch ist, zeigt sich zum Beispiel an einer nicht nachhaltig ausgelegten staatlichen Haushaltspolitik auf allen Ebenen, die den Handlungsspielraum kommender Generationen übermäßig einschränkt. Dies ist ein Problem, dem ich mich in meiner politischen Aktivität besonders widmen möchte.

Sascha Fiek
Nachhaltigkeitsrat


Nachhaltigkeit ist unsere Verantwortung, die Welt sozial, ökologisch und ökonomisch zu gestalten und in Einklang zu bringen.

Jürgen Höfflin
Nachhaltigkeitsrat


Nachhaltigkeit ist für mich die Herausforderung für Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und verpflichtet zu Vernunft und Verantwortung unseres Handelns im sozialen, ökologischen und ökonomischen Bereich.

Daniel Sander
Nachhaltigkeitsrat


Wenn Freiburg es nicht schafft, vorzuführen, wie man in einer klimaneutralen Stadt gut leben kann, wer dann? Solarsiedlung, Regiostrom, regenerativ betriebene Tram oder Passivhochhaus: Was wir Freiburger schon kaum mehr wahrnehmen, wird andernorts ungläubig bestaunt - und nachgemacht! Bei meiner Arbeit mit zahllosen Städten in ganz Europa wird mir immer wieder klar, wie viele fortschrittliche Projekte und Verfahren in Freiburg umgesetzt werden und was in dieser Stadt - im Gegensatz zu den meisten anderen - alles möglich ist. Grund dafür ist eine einzigartig aufgeklärte und engagierte örtliche Zivilgesellschaft. Damit diese vielen guten Ansätze irgendwo zusammenlaufen und daraus eine konsequente nachhaltige Stadtentwicklungspolitik wird, beteilige ich mich im Freiburger Nachhaltigkeitsrat.

Stefan Kuhn
Nachhaltigkeitsrat


Meine Motivation für die Teilnahme am Nachhaltigkeitsrat ist konkret die weiterhin anstehende Bewerbung Freiburgs als Kulturhauptstadt Europas. Ein Zitat dazu: „Nachhaltigkeit hieße in dem Kontext Kulturhauptstadt nicht nur Ressourcenschonung, sondern eine langfristige Perspektive im Einklang mit dem kulturellen Potential und den sozialen Routinen der Stadt“ (Prof. G. Vinken, Hearing 25.05.2011). Das sind inhaltliche Ansätze für einen Nachhaltigkeitsrat, über die man diskutieren kann und sollte.

Atai Keller
Nachhaltigkeitsrat


Nachhaltigkeit kann und muss zusammen mit den nachfolgenden Generationen geplant und gelebt werden. Sie dürfen nicht nur Objekt einer Nachhaltigkeitsstrategie sein, sondern müssen gemeinsam mit uns über diese Bestimmen können, nur so kann Nachhaltigkeit gelingen.

Sebastian Müller
Nachhaltigkeitsrat


Der Begriff der Nachhaltigkeit droht ebenso inflationär Verwendung zu finden, wie der der Menschenwürde. Will man beide Begriffe zu Maximen persönlichen und politischen Entscheidens und Handelns machen, müssen wir uns darüber verständigen, wie wir die Begriffe verstehen und ausdeuten. Und es muss ableitbar werden, welche Implikationen das Prinzip der Nachhaltigkeit für unsere Entscheidungen und Handlungen hat. Das Aalborg Commitment, dem sich die Stadt Freiburg angeschlossen hat, bietet sowohl eine gute und interessante Grundlage für eine ernsthafte und experimentell zugleich angelegte Nachhaltigkeitspolitik als auch einen internationalen Zusammenhang, indem sich die Bemühungen der Stadt Freiburg um Nachhaltigkeit einbetten lassen und ihre Referenz finden. Will man mit dem Prinzip der Nachhaltigkeit ernst machen – in ökonomischen, ökologischen und sozialen Sinne – dann verlangt das nach Commitment aller Beteiligten und Good Governance der Stadt – und nach vielen kleinen Schritten und einem langen Atem.

Prof. Dr. jur. Thomas Klie
Nachhaltigkeitsrat


Freiburg zeichnet sich durch ein großes bürgerschaftliches Engagement mit weitreichender fachlicher Kompetenz aus, das von Institutionen, Vereinen und einzelnen Personen getragen wird. Der Nachhaltigkeitsrat ist auch das Bindeglied zwischen der Verwaltung, der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und anderen Institutionen wie z.B. den Kirchen, Bildungseinrichtungen und Wissenschaftszentren, die sich mit einem gelingenden guten Leben auseinandersetzen, das in Verantwortung für die nächsten Generationen neu gestaltet werden kann. Hier gilt es, neue Prozesse in Gang zu setzen, die ideenreiche auch vielleicht unkonventionelle Wege beschreiten. Nachhaltigkeit ist die Grundidee und Schnittstelle für alle Verwaltungseinrichtungen, politischen Gremien, Institutionen, Firmen und Haushalte, die nicht mehr neu diskutiert werden müssen.

Hanna Lehmann
Nachhaltigkeitsrat


Nachhaltigkeit ist für mich ein grundlegendes Prinzip, deshalb möchte ich, dass es bei allen politischen Entscheidungen in unserer Stadt, ebenso wie bei den Entscheidungen, die jede und jeder von uns in seinem privaten Alltag trifft, eine noch stärkere Rolle spielt. Nachhaltigkeit lässt sich in allen Lebensbereichen und Politikfelder verwirklichen. Für mich ist dabei eine Leitfragen: wie können wir in unserer Stadt auch in Zukunft gut (oder noch besser) zusammen leben?  Nachhaltigkeit heißt demnach zu allererst: alle Menschen in unserer Stadt zu aktiven Bürgern zu machen, sie zu befähigen, ihre Stadt mit zu gestalten, ihnen die Möglichkeit zu geben, unabhängig von ihrer Herkunft oder dem Stadtteil, in dem sie wohnen, ihre Talente und Fähigkeiten zu entwickeln – kurz gesagt: überall in unserer Stadt die Lust zum Mitgestalten und zum Lebenslangen Lernen zu wecken und zu fördern.

Dagmar Mikasch-Köthner
Nachhaltigkeitsrat


Wer das Privileg hat, in dieser schönen Stadt und Region wohnen und arbeiten zu dürfen, hat die Bürgerpflicht, dies alles zu erhalten. Was nur wenige wissen: die Medizin gehört zu den größten Umweltverschmutzern, so braucht z.B. ein Krankenhaushausbett soviel Energie wie zwei Einfamilienhäuser, unnötig viel Antibiotika und Desinfektionsmittel werden in die Umwelt ausgetragen.

Prof. Dr. Franz Daschner
Nachhaltigkeitsrat


Richtig verstanden, bedeutet nachhaltige Stadtentwicklung nichts anderes, als ökologische, ökonomische und soziale Ziele gleichberechtigt und auf der Grundlage einer generationengerechten Finanzpolitik voranzutreiben. Deshalb ist Nachhaltigkeit eine Querschnittsaufgabe, die in Politik und Verwaltung hineinwirkt und zu einem integrierten Handeln führt.

Dr. Dieter Salomon
Nachhaltigkeitsrat


Nachhaltigkeit verpflichtet uns zu vernünftigem und verantwortungsvollem Handeln im sozialen, ökologischen und ökonomischen Bereich, um das Überleben zukünftiger Generationen in der Welt von morgen zu sichern. In diesem Sinne ist Nachhaltigkeit für mich die große Herausforderung für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Mit Blick auf den Klimawandel und die Ressourcenknappheit hat das Thema Nachhaltigkeit für Unternehmen aller Branchen stark an Bedeutung gewonnen. Für ein städtisches Nahverkehrsunternehmen wie die VAG, das den Klimaschutz durch sein umweltfreundliches Mobilitätsangebot quasi im Namen trägt, ist eine nachhaltige Unternehmensstrategie eine Selbstverständlichkeit. Deshalb leistet die VAG nicht nur als Unternehmen mit ihren umweltfreundlichen Bussen und Straßenbahnen einen unverzichtbaren Beitrag zum Klimaschutz in der Stadt Freiburg. Auch im Unternehmen wird, durch die konsequente Umsetzung eines ambitionierten Energiekonzepts, seit Jahren aktiv Klimaschutz betrieben.

Dr. Helgard Berger
Nachhaltigkeitsrat


Die Schöpfungsordnung zu bewahren, ist Auftrag aller Menschen. Nachhaltigkeit ist der Imperativ jeder sozial und umwelt- und generationengerechten Politik und des individuellen Verhaltens. Die Zukunft hat mit Ressourcenerschöpfung und Klimakatastrophen bereits begonnen und setzt der Wachstumsideologie, dem Patentlösungsdenken in immer mehr Ressourcenverbrauch und Umweltzerstörung ein Ende. Transformation ist angesagt: Zu einfacherem Leben, zu Wohlstand ohne Wachstum, zu einem solidarischen Miteinander, in dem Positions- und Wohlfahrtsverluste unter uns und zugunsten zukünftiger Generationen und der Umwelt vermittelbar und akzeptabel werden. Zur Suche und Gestaltung einer (über-)lebenswerten und sozial gerechten Stadt sind alle, Politik, Zivilgesellschaft und Bürger aufgerufen. Mit ihrem Ruf nach „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ bringt sich hier die Ökumenische Bewegung ein.

Dr. Klaus Poser
Nachhaltigkeitsrat


Eine nachhaltige Energieversorgung verknüpft erneuerbare Energien und höchste Energieeffizienz mit den Aspekten der Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und einer möglichst geringen Umweltbelastung, den Schwerpunkten der Arbeit von Fraunhofer.

Dr. Thomas Schlegl


Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist die entscheidende Säule eines wirkungsvollen Nachhaltigkeitsmanagements - denn Bildung steht am Anfang gesellschaftlicher Veränderungen.

Veronika Schönstein


Bei allen Maßnahmen zur nachhaltigen Umgestaltung der Kommune muss der Mensch, seine Bedürfnisse nach Lebensqualität in seinem Umfeld, sein Wohlergehen und seine Gesundheit in die Planungen einbezogen sein. Eine unterstützende soziale Umgebung, Partizipation, gesunde Lebensbedingungen in und außerhalb seiner Aufenthaltsorte, nahe gelegene Freizeit- und Erholungsplätze tragen zu einem positiven Lebensgefühl bei und fördern die Gesundheit. Das gilt besonders für die nachwachsende Generation, der wir eine gesunde lebenswerte Zukunft hinterlassen wollen.

Elke Grosser
Nachhaltigkeitsrat


Nachhaltigkeit ist ein Ziel, das auf vielen Wegen erreicht werden kann. Als Sozialplaner sehe ich mich im Nachhaltigkeitsrat als „Wegbegleiter“ und in der Aufgabe, meine Erfahrungen im Bereich der Methoden und Instrumente für ein nachhaltiges Handeln einzubringen. Nachhaltigkeit ist für mich bei sozialen Themen dann gegeben, wenn die Wege und Mittel dazu beitragen, sozialen Zusammenhalt, Solidarität und Gemeinsinn zu erhalten und zu fördern.

Manfred Meßmer


Ich engagiere mich als Stadträtin und Forstwissenschaftlerin im Nachhaltigkeitsrat, um das forstliche Prinzip der Nachhaltigkeit, das mitteleuropäische Wälder seit 200 Jahren schützt, auf alle Lebensbereiche zu übertragen.

Dr. Maria Hehn
Nachhaltigkeitsrat


Die Kommunen besitzen eine Schlüsselfunktion in der nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung. Sie schaffen nicht nur wesentliche Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für zukunftsorientierte ökologische, soziale und ökonomische Prozesse, sondern tragen auf Grund ihrer Rolle in der öffentlichen Wahrnehmung, ihrer wirtschaftlichen Bedeutung und als wichtiger Arbeitgeber besondere Verantwortung für die Entwicklung und Realisierung nachhaltiger Konzepte. Das Prinzip der Nachhaltigkeit muss daher auch zu einem integralen Baustein und Merkmal der Verwaltungsmodernisierung und des Verwaltungsmanagements werden. Die systematische Vernetzung unterschiedlicher Perspektiven, Handlungsfelder und Ansätze ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel.

Jens Meister
AG Nachhaltigkeit


Nachhaltigkeit im kommunalen Handeln bedeutet, die Lebens-, Umwelt- und Arbeitsbedingungen im Stadtgebiet gegenwärtig wie auch für die Zukunft zu verbessern, ohne dabei die Handlungsoptionen für künftige Generationen durch irreversible Eingriffe oder den Verbrauch endlicher Ressourcen zu schmälern. Dies gelingt nur mit einem breiten und umfassenden Ansatz, der alle relevanten Themen, Akteure und Instrumente mit einbezieht.

Babette Köhler
Nachhaltigkeitsrat


Nachhaltigkeit bedeutet für mich auch über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Dies bedeutet gemeinsam Lösungen für Fragestellungen zu finden, die mehr sind als "nur" die Summe der jeweiligen Einzelteile.

Klaus Hoppe
AG Nachhaltigkeit


Für mich ist ein nachhaltiger Lebensstil in der Gegenwart Voraussetzung für eine lebenswerte Zukunft. Der Begriff der Nachhaltigkeit hat seinen Ursprung in der Forstwirtschaft. Für mich als Förster ist es spannend zu sehen, wie das Prinzip der Nachhaltigkeit in alle gesellschaftlichen Bereiche Eingang findet. Ich möchte gerne einen Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung leisten.

Dirk Hoffmann
AG Nachhaltigkeit


"Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt, sondern von unseren Kindern geliehen." Diese ursprünglich auf Indianer zurückgehende Weisheit, die durch die Umweltschutzbewegungen der 70er und 80er Jahre in Deutschland breit bekannt und häufigst zitiert wurde, bringt für mich nach wie vor sehr gut den zentralen Leitgedanken eines nachhaltigen Umgangs mit unserem Planeten und den Ressourcen auf den Punkt. Als Verkehrsplaner sehe ich dabei die besondere Verantwortung, das Zeitalter der postfossilen Mobilität einzuläuten und dabei in der Städten insbesondere die Nicht-Motorisierten Verkehrsarten zu fördern.

Georg Herffs
AG Nachhaltigkeit


Als Projektleiter zur Einführung des Neuen Kommunalen Haushalts- und Rechnungswesens (NKHR) bei der Stadt Freiburg sehe ich deutliche Querbezüge zum neu eingerichteten Nachhaltigkeitsmanagement. Neben jeweils weiteren Zielen stimmen beide Vorhaben insbesondere in einer Zielsetzung überein: einem auch in finanzieller Hinsicht nachhaltigem Verwaltungshandeln. Mit der Einführung des NKHR werden den erbrachten Verwaltungsleistungen alle dadurch verursachten Ressourcenverbräuche gegenübergestellt. Diese Ressourcenverbräuche müssen zukünftig im Jahr der Verursachung und nicht erst dann, wenn die Zahlungen zu leisten sind, refinanziert werden. Die doppische Buchführung unterstützt eine nachhaltige und generationengerechte Finanz- und Haushaltspolitik. Darüber hinaus verlangt die neue Gemeindehaushaltsverordnung die Darstellung von Zielen und Kennzahlen zur Zielerreichung im Haushalt. Angestrebt wird, diese Möglichkeit zu nutzen, um die Nachhaltigkeitsziele der Stadt Freiburg systematisch in den Haushalt zu integrieren und bei der Finanzplanung abzubilden.

Clemens Heidenreich
AG Nachhaltigkeit


Nachhaltigkeit bedeutet für mich, die finanzielle Verantwortung für kommende Generationen zu übernehmen. Dies bedeutet für eine finanziell nachhaltige Politik der Kommunen, dass die Einnahmen und Ausgaben der Kommunen in einen angemessenen, zukunftsfähigen  Verhältnis zu einander stehen müssen.

Michael Gedeon-Göbel
Nachhaltigkeitsrat


Wenn die (Um)Welt komplexer wird, müssen mehr Köpfe miteinander denken“ –deshalb erfordert eine nachhaltige Stadtentwicklung das Zusammenwirken unterschiedlicher Professionen, Sichtweisen und Akteure in kreativen Dialogen. Zu beobachten, wie die Prinzipien der Nachhaltigkeit das kommunale Denken und Handeln verändern, vor allen Dingen welche Anstrengungen notwendig sind diese hervorzurufen und zu verstetigen, finde ich als Planungsmoderatorin und Prozessentwicklerin von integrierten Stadtentwicklungsprozessen spannend. Ich engagiere mich im Nachhaltigkeitsrat der Stadt Freiburg, um mit interessanten Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen an der passenden Nachhaltigkeitsstrategie mitzuwirken und diese in anderen Städten bekannter zu machen. Denn Freiburg ist eine Aushängeschild in Sachen Nachhaltigkeit.

Dr. Ing. Christine Grüger
Nachhaltigkeitsrat


Nachhaltigkeit bedeutet für mich, so zu leben (zu wirtschaften, zu produzieren, die Natur zu nutzen, zu konsumieren, mobil zu sein, zu siedeln...), dass unsere natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft tragfähig erhalten werden. Dies ist die Voraussetzung um langfristig unser wirtschaftliches und soziales Leben erfolgreich zu gestalten. Ziel muss sein, allen Menschen - heute und in Zukunft – die gleichen Chancen und Optionen zu sichern.

Franziska Breyer


Martin Wiedemann
Nachhaltigkeitsrat


Nachhaltigkeit in der Stadt und in meinem Hotel heißt für mich: Ressourcen schonen, erneuerbare Energien nützen, Gäste, Mitarbeiter und Bürger der Stadt aktiv miteinbeziehen und Sorge tragen für Mensch und Umwelt. Dann habe ich ein gutes Gefühl und kann unseren unsere Enkel später erzählen, dass ich mit am großen Ziel „gelebte Nachhaltigkeit“ gearbeitet habe.

Astrid Späth
Nachhaltigkeitsrat


Nachhaltigkeit
Das, was wir tun wollen, so gut es geht zu Ende denken.
Dafür viele zu Rate ziehen.
Und nicht auf Kosten anderer handeln.

Hannegret Bauß


Nachhaltigkeit ist das zentrale Prinzip einer Politik, die bestimmt ist durch den Grundsatz, dass nur durch eine glaubwürdige und konsequente Wertschätzung und Erhaltung unserer natürlichen und sozialen Umwelt unsere Welt langfristig eine Chance hat fortzubestehen. Dieser Grundsatz betrifft jeden Bereich des Lebens, das ganze Spektrum des öffentlichen wie auch des privaten. All unsere Bemühungen sollten und müssen darauf gerichtet sein, Nachhaltigkeit zu einer Gesinnung werden zu lassen, die letztlich unser gesamtes Verhalten, jegliche Entscheidung und Handlung bestimmt. Dies trifft selbstverständlich auch in den Bereichen zu, in denen ich mich ganz konkret engagiere, in denen der Kultur und denen des Schutzes und der Gestaltung des öffentlichen Raumes.

Rita Stoephasius


Die Umsetzung der Nachhaltigkeit funktioniert auf Dauer nur gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern. Ihre Energien, Erfahrungen und Initiativen - gerade im lokalen Bereich - sind unerlässlich für ein Gemeinwesen, das sich dem Prinzip der Nachhaltigkeit verschrieben hat.  

Daniela Ullrich


Aktuelles

Unter dem Motto "Gemeinsam ZeicheN setzten in Freiburg" fanden bei den Nachhaltigkeitstagen vom 11. bis 12. Juli rund 40 Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit statt. Unterschiedlichste Institutionen wie die Kirchen, Universität, Vereine, Kulturgruppen und Unternehmen boten in anschaulichen Aktionen und Veranstaltungen ein buntes Programm und zeigten in vielen Facetten, wie jeder und jede einzelne zu Nachhaltigkeit im Alltag beitragen kann. mehr...