Perspektivplan Freiburg 2030

Sieben Werkzeuge

Der Perspektivplan hat zu vielen greifbaren Resultaten geführt. So wurden sieben Werkzeuge herausgearbeitet, die als transparente Entscheidungsgrundlagen all jenen zur Verfügung stehen, die Ideen für Bauprojekte und Maßnahmen zur Verbesserung der Freiraumsituation haben.

Der Perspektivplan stellt praktische Hilfsmittel für die Arbeit an Projekten zur Verfügung und sorgt für mehr Orientierung. Worauf muss ein Vorhaben Rücksicht nehmen und worin kann sein Beitrag zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung bestehen? Die Anwendung der sieben Werkzeuge liefert entscheidende Hinweise und kann die Chancen eines Vorhabens effektiv steigern.

Neben daten- und analysebasierten Instrumenten, die konkrete Empfehlungen zu bestimmten Stadtbereichen aussprechen, bietet der Perspektivplan auch Werkzeuge, die aufgrund ihres Leitbildcharakters Impulse geben und einen eher gestaltungsorientierten Zugang möglich machen.

Zum Beispiel, steht das Werkzeug „Strategische Bausteine“ für konkrete Planungsansätze, wenn es darum geht die Stadt weiterzuentwickeln, neuen Wohnraum zu schaffen sowie Freiräume zu sichern und zu gestalten.

Anreichern, akzentuieren, umnutzen, öffnen, formen, säumen, kapern oder verknüpfen: In den strategischen Bausteinen finden sich passende Ansätze für unterschiedliche räumliche Situationen und Planungsaufgaben. Die Beschreibungen bilden die Bandbreite der Möglichkeiten ab, sie laden zum Perspektivwechsel ein und liefern Anregungen für die Kooperation mit unterschiedlichen Beteiligten. Zur besseren Veranschaulichung ist jedem strategischen Baustein ein Referenzprojekt zugeordnet, das zeigt, wo die Vorgehensweise in Freiburg bereits erfolgreich angewendet wurde.

Mehr Information? In der Broschüre (5,37 MB) werden die räumliche Leitidee und ihre Anwendung ausführlich erläutert.

Akzentuieren: Die Struktur eines Quartiers oder öffentlichen Raums wird mit neuen Schwerpunkten versehen.


Anreichern: Monofunktionale Gebäude, Quartiere oder Freiflächen werden um neue Funktionen ergänzt.


Formen: Große Freiräume werden definiert und entwickelt, an deren Rändern neue Wohnanlagen entstehen.


Kapern: Es wird dicht an Infrastrukturen gebaut,beispielsweise großen Straßen, um neue Stadträume zu erschließen.


Öffnen: An Orten, deren Bebauung bisher nicht vorgesehen war, werden innovative Wohnformen ermöglicht. Institutionelle Freiräume werden für eine eingeschränkte Nutzung geöffnet.


Säumen: Stadtteilränder werden als Freiräume definiert, gesichert und als Freizeitlandschaften kultiviert.


Umnutzen: Gebäude oder Quartiere werden so umgebaut, dass sie attraktive Lebensräume für mehr Menschen bieten.


Verknüpfen: Fragmentierte Stadtbereiche werden als Ganzes erkannt und durch öffentliche Wege miteinander verbunden.


Kontakt

Stadtplanungsamt
Stadtplanungsamt
Fehrenbachallee 12
79106 Freiburg
Telefon (07 61) 2 01-41 01
Fax (07 61) 2 01-41 99
Beratungszentrum Bauen und Energie
Beratungszentrum Bauen und Energie
Fehrenbachallee 12
79106 Freiburg
Telefon (07 61) 2 01-43 90
Fax (07 61) 2 01-43 99

Dokumente

Drucksache Beschluss Perspektivplan
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Broschüre Perspektivplan
Download (5,37 MB)