Radzähl-Display an der Wiwilibrücke

Hier zählen (wir) Sie...

... wenn Sie mit dem Rad fahren

Am gestrigen Tag haben
Radfahrende das Display passiert.
Im laufenden Jahr waren es:

An guten Radfahr-Tagen wurden schon mehrmals über 14.000 Räder auf der Wiwilibrücke gezählt.
Durch die Sperrung des FR1 entlang der Dreisam sind es derzeit sogar immer wieder über 15.000.

Alle Zähldaten sowie einige Schlüsselwerte


Das Radzähldisplay an der östlichen Rampe zur Wiwilibrücke war ein Geschenk des Landes an die Stadt Freiburg zur Auszeichnung als „Fahrradfreundliche Stadt“. Am 26.04.2012 hat Verkehrsminister Hermann das Display eingeweiht.

Die Radfahrenden werden beim Überfahren einer Induktionsschleife gezählt. Angezeigt werden auf dem Display oben die Radfahrenden an diesem Tag und darunter im Wechsel die Temperatur, das Datum und die Uhrzeit.

Auf der Säule darunter werden die Radfahrenden im laufenden Jahr  angezeigt sowie auf der zweiten Skala daneben das dadurch (hypothetisch) eingesparte CO2 (Annahmen dazu siehe unten).

Die Anzeige soll so verdeutlichen, welchen hohen Beitrag das Radfahren zum Klimaschutz leistet. Die über 2 Millionen Radfahrer und Radfahrerinnen, die jedes Jahr die Wiwilibrücke passieren, sparen gegenüber entsprechenden Autofahrten über 1.000 Tonnen CO2 ein.

Dem 1 Millionsten Radler seit Aufstellung des Displays wurde im Sommer 2012 ein hochwertiges Stadtrad überreicht, das die Firma ToutTerrain in Gundelfingen gestiftet hatte.

Damit hier an der Wiwilibrücke und in der ganzen Stadt wirklich so viele Menschen Rad fahren und es auch noch mehr werden, fördert die Stadt Freiburg den Radverkehr intensiv. Mehr dazu finden Sie auf diesen Internetseiten, insbesondere zum Radkonzept 2020. Das dort vorgegebene Ziel ist, dass bis 2020 über 30% der Wege innerhalb der Stadt mit dem Rad erledigt werden - der Radverkehr ist dann der stärkste Verkehrsträger in der Stadt.

Ziel der Anzeige ist es auch, die vorbeifahrenden Radfahrer und Radfahrerinnen zu „belohnen“ und sie zu motivieren, ihnen zu zeigen, dass sie etwas wert sind, dass man sie nicht nur zählt, sondern auch auf sie zählt - als einen wichtigen Faktor im Freiburger Verkehrssystem.

Auf der anderen Seite - durch die Beschriftung auf der Rückseite des Displays zur Bismarckallee hin - sollen auch die vorbeifahrenden Autofahrer neugierig gemacht werden und daran erinnert werden, dass viele Wege schneller und angenehmer mit dem Rad zurückgelegt werden können. Über zwei Drittel aller innerhalb Freiburgs zurückgelegten Strecken sind nämlich kürzer als 2,5 Kilometer und über 90 Prozent sind kürzer als fünf Kilometer (1) - das sind Strecken, die sich dank der flachen Topografie und des (oft) guten Wetters in Freiburg prima mit dem Rad zurücklegen lassen. Bei Strecken von bis zu 2,5 Kilometer ist das Rad eher schneller als der PKW. Und ist der Weg länger, gibt es einen Vorsprung für das Auto oft auch nur dann, wenn am Ende gleich ein freier Parkplatz zur Verfügung steht. Vom Radfahren profitieren aber nicht nur die, die darauf sitzen, sondern auch die Gesamtstadt, denn das Fahrrad produziert weder Lärm noch Gestank und benötigt nicht viel Platz.

Also: Lassen auch Sie sich mal wieder zählen...


Annahmen zur Einsparung CO2:

Die Einsparung beruht auf der Annahme, dass jede hier gezählte Fahrt mit dem Fahrrad eine Fahrt mit dem Auto ersetzt. Da es um Wege geht, die mit dem Fahrrad ersetzbar sind, wird eine durchschnittliche Radverkehrs-Wegelänge von 3,2 km angesetzt (2). Zu Grunde gelegt werden CO2 - Emissionen in Höhe von 165 gr./km (3) eines durchschnittlichen, 2008 neu zugelassenen Pkw. Ein gezählter Radfahrer spart also gegenüber einer Fahrt mit dem Auto 528 gr. CO2 (auf Display gerundet).

Quellen:

(1) Verkehrsentwicklungsplan Freiburg, Analyse 1999
(2) „Mobilität in Deutschland 2008“, Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung (BMVBS), Ergebnisbericht, S. 89.
(3) „CO2-Emissionsminderung im Verkehr in Deutschland. Mögliche Maßnahmen und ihre Minderungspotenziale. Ein Sachstandsbericht des Umweltbundesamtes“ 05/2010, S. 46.

Kontakt

Garten- und Tiefbauamt
Berliner Allee 1
79114 Freiburg

Rad- und Fußverkehrsbeauftragter:
Herr Bernhard Gutzmer
Tel. 0761 / 201 - 4684
bernhard.gutzmer@
stadt.freiburg.de

Bauliche Instandhaltung:
Herr Artur Wiestler
Tel. 0761 / 201 - 4750
artur.wiestler@
stadt.freiburg.de


Scherben - Hotline

Abfallwirtschaft und
Stadtreinigung Freiburg GmbH

Hermann-Mitsch-Straße 26
79108 Freiburg

Scherben-Hotline:
Tel. 0761 / 76707 - 710
außerhalb der Geschäftszeiten bitte auf Anrufbeantworter sprechen!
info@
abfallwirtschaft-freiburg.de


Fahrradland BW

Das Informationsportal www.fahrradland-bw.de des Landes Baden-Württemberg bietet zahlreiche Informationen zur Radverkehrsförderung. Neben aktuellen Neuigkeiten, Tipps und Terminen finden Sie hier Informationen über das "Landesbündnis ProRad" und die "Radkultur Baden-Württemberg".


Die AGFK

Die Stadt Freiburg ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg (AGFK-BW). Als Teil des kommunalen Netzwerks profitiert auch Freiburg vom Erfahrungsaustausch, zum Beispiel auf Fachseminaren oder bei Arbeitskreistreffen, und von der Arbeit der Geschäftsstelle, die das Netzwerk koordiniert. Weitere Informationen, aktuelle Projekte und alle Kommunen, die ebenfalls dabei sind, finden Sie auf www.agfk-bw.de.