Gender & Diversity

Gender & Diversity bedeutet für das Verwaltungshandeln der Stadt Freiburg, die bestehenden Gesetzesvorgaben, wie es im Grundgesetz, hier insbesondere Art. 3, Abs. 1-3 formuliert ist und wie es im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (§ 1 AGG) ausgeführt wird: "Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.", Rechnung zu tragen.

Die Geschäftsstelle Gender Mainstreaming koordiniert und begleitet die verschiedenen Prozesse zur Implementierung und Verstetigung von Gender Mainstreaming (GM), Gender Budgeting (GB) und Diversity/Vielfalt auf gesamtstädtischer Ebene und arbeitet dazu dezernats- und fachübergreifend mit den unterschiedlichen Dienststellen. Unabdingbar ist dabei, die Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Dienststellen und Institutionen des Bundes, der Länder, der Kommunen. Des Weiteren finden Kooperationen mit freien Trägern und Verbänden in der Stadt Freiburg sowie auf der Landes- und Bundesebene statt.

Wir laden Sie ein, sich über die vielfältigen Inhalte zum Thema Gender und Diversity auf der Website der Stadt Freiburg zu informieren.


Aktuell

... denn unterm Strich zählen Wir!

Aufgrund einer verstärkten gesellschaftlich-politischen Auseinandersetzung zum Thema Inklusion findet ein Paradigmenwechsel statt, der die Thematik von Gender/Geschlecht und Diversity/Vielfalt fokussiert und sich auch in der Sprache widerspiegelt. So gibt es die Möglichkeit der Verwendung des statischen Unterstrichs "_", wie in Freiburger_innen, um Geschlechtergerechtigkeit nicht nur auf Frauen und Männer zu fokussieren, sondern Inklusion vielfältig zu denken. Gender und Diversity umfasst neben einer Vielzahl an Geschlechtsidentitäten (LSBTTIQ) auch die Kategorien Alter, ethnische Zugehörigkeit, Behinderung sowie Religion und Weltanschauung.



Gender Rahmenplan II 2016

Am 18.10.2016 hat der Gemeinderat die Ergebnisse des Gender Rahmenplans II zur Kenntnis genommen und seine Fortschreibung beschlossen. Der Gender Rahmenplan II bildet das Verwaltungshandeln am Beispiel von Projekten und Vorhaben im Kontext von Gender und Diversity ab, um Geschlechtergerechtigkeit zu fördern.

Vorgestellt werden Projekte, die die Verwaltung selbst betreffen (z. B. Vereinbarkeit von Familie und Beruf) sowie Vorhaben und Projekte, die nach außen gerichtet sind (u. a. Förderung von Frauen im Sport oder die Leseförderung von Jungen und Mädchen am Beispiel von Bürgernetzwerk Bildung/Leselernpatenschaften). Des Weiteren sind unterschiedliche Beteiligungsverfahren (Perspektivplan Freiburg) oder Initiativen zur Förderung des interkulturellen Verständnisses in der Stadt (Heim und Flucht Orchester) im GRP II abgebildet.



Kurzkonzepte aus dem Gender Rahmenplan II

Die Leseförderung von Jungen ist eines der sieben Kurzkonzepte, die im Gender Rahmenplan II in Wort und Bild vorgestellt werden. Unter dem Titel „Lesen ist cool“ wurde ein Filmspot von der Kinder- und Jugendbibliothek Rieselfeld mit Jugendlichen erstellt und auf der Homepage der Stadtbibliothek und auf Youtube veröffentlicht.


Kontakt

Geschäftsstelle Gender Mainstreaming
Geschäftsstelle Gender Mainstreaming
Rathausplatz 2-4
79098 Freiburg
Telefon (07 61) 2 01-19 00
Fax (07 61) 2 01-19 19
Frau Snežana Sever

Leiterin

Telefon (07 61) 2 01-19 00
Frau Claire Marie Werner

Sekretariat

Telefon (07 61) 2 01-19 10

Praktikum

Interessierte können in der Geschäftsstelle Gender Mainstreaming ein Praktikum absolvieren. Mehr Infos unter: Praktikumsstelle (107,8 KB)