Bekanntgaben

Gewässerausbau als Retentionsausgleich am Haslacher Dorfbach und Anlegen eines Dammes entlang des Marienmattenweges; hier: Feststellung nach § 7 Abs. 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG)

Die Stadt Freiburg plant den Abriss und Neubau der Staudinger Schule in Freiburg-Haslach. Das Schulgelände befindet sich innerhalb eines sog. HQ 100-Gebietes, also in einem Gebiet, das bei einem Hochwasserereignis, das statistisch gesehen einmal in 100 Jahren passiert, überschwemmt wird. Eine wasserrechtliche Voraussetzung für die Realisierung eines Bauvorhabens in einem HQ 100-Gebiet ist der Ausgleich des durch den Schulneubau entfallenden Retentionsvolumens (1.344 m³). Dies soll durch eine Aufweitung des Haslacher Dorfbaches beim Bolzplatz und unterhalb beim Hallenbad erfolgen. Damit das Schulgebäude vor Hochwasser geschützt ist, ist entlang des Marienmattenweges ein bis zu 1 m hoher Wall geplant. Für dieses Vorhaben ist gem. § 7 Abs. 1 UVPG i.V.m. Ziffer 13.18.1 der dazugehörigen Anlage 1 eine allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung vorzunehmen.Eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist gem. § 7 Abs. 1 S. 3 UVPG dann durchzuführen, wenn das Vorhaben nach Einschätzung der zuständigen Behörde unter Berücksichtigung der in Anlage 2 zum UVPG aufgeführten Kriterien erhebliche nachteilige Umweltauswirkungen haben kann, die nach § 25 Abs. 2 zu berücksichtigen wären. Die durchgeführte allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls ergab, dass durch das geplante Vorhaben keine erheblichen nachteiligen Auswirkungen auf die Umwelt zu erwarten sind. Es sind lediglich vorübergehende baubedingte – allerdings nicht erhebliche - Beeinträchtigungen durch Abgrabungen und Aufschüttungen sowie eine geringfügige Neuversiegelung zu erwarten. Die Maßnahme dient dem Erhalt und der Förderung eines naturnahen Gewässerverlaufs. Insgesamt ist die Maßnahme – bei Abwägung aller Umweltkriterien - positiv zu bewerten.
 
Auf die Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung kann somit verzichtet werden. Freiburg, den 18.08.2017, Umweltschutzamt



Allgemeinverfügung Reblaus

Maßnahmen zur Bekämpfung der Reblaus an verwilderten Reben in den Weinbaugemeinden des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald und im Stadtkreis Freiburg.
Den Text der Allgemeinverfügung, das Formular zur Anzeige und Dokumentation der Bekämpfung der Reblaus sowie die Broschüre "Maßnahmen zur Bekämpfung der verwilderten Reben" finden sie hier



Ausweisung des Landschaftsschutzgebietes (LSG) "Roßkopf-Schloßberg" auf Gemarkung der Stadt Freiburg

Die Stadt Freiburg als untere Naturschutzbehörde beabsichtigt die bestehende Landschaftsschutzgebietsverordnung "Roßkopf-Schloßberg" vom 24.04.2006 mit den Änderungsverordnungen vom 17.07.2008, 16.06.2010 und 02.08.2012 neu zu fassen.

Die Stadt Freiburg plant, entsprechend ihrer energiepolitischen Zielsetzung, den Anteil der Windenergie an der Stromerzeugung deutlich zu steigern. Mit dem Teilflächennutzungsplan Windkraft soll die Ausweisung von Konzentrationszonen für Windkraftanlagen bauplanungsrechtlich verankert werden. Ein Teil der vorgesehenen Konzentrationszonen für Windkraftanlagen im Stadtkreis Freiburg liegt im Landschaftsschutzgebiet "Roßkopf-Schloßberg". Die Windenergiezonen betragen insgesamt eine Fläche von ca. 42 ha.

In diesem Zuge soll für die vorgenannte Verordnung einschließlich der drei Änderungsverordnungen eine neue gemeinsame Verordnung erlassen werden.

Anregungen und Bedenken zur geplanten Neufassung der Landschaftsschutzgebietsverordnung "Roßkopf-Schloßberg" können bei der Stadt Freiburg i.Br., Umweltschutzamt, Untere Naturschutzbehörde, Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg, während der Auslegungsfrist (24. Juli 2017 bis einschließlich 1. September 2017) schriftlich oder mündlich zur Niederschrift oder elektronisch per E-Mail an untere-naturschutzbehoerde@stadt.freiburg.de vorgebracht werden.

Dem Verfahren liegen folgende Unterlagen zu Grunde:



Natura 2000-Managementplan für das Natura 2000-Gebiet "Mooswälder bei Freiburg"

Öffentliche Auslegung vom 18.07.2017 bis 25.08.2017

Als wesentliche Grundlage zur Sicherung der biologischen Vielfalt wird aktuell für das Natura 2000-Gebiet "Mooswälder bei Freiburg" ein Managementplan erarbeitet. Mittlerweile sind die Vorkommen der geschützten Arten und Lebensraumtypen erfasst. Diese werden zusammen mit Maßnahmenempfehlungen sowohl textlich als auch auf Karten im Managementplan dargestellt.

Es wird sowohl den Eigentümern und Bewirtschaftern der betroffenen Grundstücke als auch den berührten Behörden, Verbänden, Städten, Gemeinden und weiteren Interessierten angeboten, sich über den ausliegenden Planentwurf und die Maßnahmenempfehlungen zu informieren.

Der Entwurf des Plans steht in der Zeit vom18.07. bis 25.08.2017 auf der Internetseite des Regierungspräsidiums unter "Aktuelles" oder unter http://www4.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/44495/zur Einsicht und zum Download zur Verfügung.

Sie haben für die Dauer der Planauslegung die Möglichkeit, zum Managementplan Stellung zu nehmen. Bitte richten Sie Ihre Stellungnahme an das:

Regierungspräsidium Freiburg, Referat 56, Martina Ossendorf, Bissierstrasse 7, 79114 Freiburg oder per E-Mail an martina.ossendorf@rpf.bwl.de

Aus den Stellungnahmen sollte hervorgehen, auf welche Flächen Sie sich beziehen. Hilfreich ist hier – soweit bekannt – die Angabe der Flurstücksnummer sowie des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der angesprochenen Fläche auf einem Kartenausschnitt.


Kontakt

Umweltordnungsbehörde
Umweltordnungsbehörde
Fehrenbachallee 12
79106 Freiburg
Telefon (07 61) 2 01-61 02
Fax (07 61) 2 01-61 99