Die Natur als städtisches Kapital
Grünanlagen: die grünen Adern der Stadt

Insgesamt 500 Hektar Grünflächen stehen den Freiburger Bürgern und Bürgerinnen zur Naherholungsflächen direkt „vor der Türe“ zur Verfügung.
Vergleichbar den fünf Fingern einer Hand reihen sich von der Stadtgrenze her verschiedenste Grünanlagen bis zum Stadtkern hin auf, beginnend im Westen mit dem Tiergehege Mundenhof und dem Naturschutzgebiet Rieselfeld über Dietenbachpark bis hin zu den stadtnahen Kleingartenanlagen in Haslach.
Vom nördlichen Mooswald über die Kleingartenanlage, den Hauptfriedhof sowie Klinik- und Institutsviertel reicht ein weiterer grüner Finger bis in die Innenstadt hinein.
Bedeutende grüne Oasen im Osten der Stadt sind der Friedhof Bergäcker, der Möslepark, die Sport- und Freizeitanlagen entlang der Dreisam , sowie die Hirzbergbegrünung und die Dreisamanlagen.
Der südliche Mooswald, der Friedhof St. Georgen, die Brandelanlage und die Sportanlagen im Bereich Schildacker sind die Grünanlagen, die von Südwesten bis in die Innenstadt hineinreichen.
Im Zusammenhang mit der Entwicklung der neuen Stadtteile Vauban und Rieselfeld entstanden in den vergangenen Jahren eine große Anzahl neuer größerer zusammenhängender Grünanlagen und Kinderspielplätze.

Als städtischer Regiebetrieb unterhält die Stadt Freiburg ihre Grünanlagen nunmehr seit mehr als 20 Jahren nach naturnahen Grundsätzen. So ist es eine Selbstverständlichkeit, dass bei der Pflege und dem Unterhalt der Grünanlagen keine Pestizide zum Einsatz kommen. Die Umkehr von der früheren 12maligen Mahd der Rasenflächen zum zweimaligen Schnitt der Wiesen führte auf den Flächen zur deutlichen Zunahme der Artenvielfalt bei Flora und Fauna.
Bunte Blumenweisen prägen nicht nur das Straßenbegleitgrün, sondern auch die größeren Garten- und Parkanlagen wie den Seepark, der 1986 anlässlich der Landesgartenschau eröffnet wurde.
22.000 Straßenbäume und annähernd so viele Parkbäume verbessern das Kleinklima in der Stadt und sorgen für eine durchgängige Begrünung der Stadt Freiburg.

Insgesamt 3800 Kleingärten stellen mit rund 9.600 Hektar einen bedeutenden Beitrag zur Grünversorgung im urbanen Bereich dar. Mehreren tausend Freiburger Familien wird hierdurch eine Freizeitbeschäftigung ermöglicht, die in leicht erreichbarer Entfernung erfolgen kann, ohne die Umwelt durch die Nutzung von Kraftfahrzeugen zu belasten.
Dieser Tatsache wurde auch im neuen Flächennutzungsplan durch die Ausweisung etlicher zusätzlicher Flächen als Kleingartenanlagen Rechnung getragen.
Der Versorgung der Bevölkerung mit öffentlichem Grün wird in Zukunft vom dem Hintergrund des sich verändernden Klimas eine noch höhere Bedeutung zukommen.
Das Prädikat „Wohlfühlstadt Freiburg“ ist nicht zuletzt auch auf eine gute Ausstattung mit öffentlich nutzbarem Grün zurückzuführen.

In Freiburg gibt es 145 Kinderspielplätze, von denen in den letzten 15 Jahren gut ein Drittel umgebaut wurde. Um die Attraktivität einzelner Wohnquartiere für Familien zu erhalten oder zu erhöhen, muss das Ziel ein attraktives Angebot stadtteilübergreifender Spielplätze von guter Qualität sein.






