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Beratung für Ältere und Pflegebedürftige

Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt

Drei ältere Personen blicken auf Freiburg mit dem Münster.

Ausführliche Informationen nach Themen

Aktuelles

Neuer Bericht "Sozialplanung für Ältere – Fortschreibung der Bedarfszahlen im Bereich Pflege" vom Gemeinderat verabschiedet

Das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt, das bei der Stadt Freiburg im "Amt für Soziales" angesiedelt ist, hat am 14. Juli 2026 in den Gemeinderat eine Drucksache zur "Sozialplanung für Ältere. Fortschreibung der Bedarfszahlen im Bereich Pflege" eingebracht. In diesem Bericht werden die Bevölkerungs- und Pflegevorausberechnung bis 2045 vorgestellt und Planungszahlen bis zum Jahr 2040 fortgeschrieben. Der Bericht kann hier (275,5 KB) eingesehen werden.

Schutz vor Hitze

Achten Sie an heißen Tagen gut auf sich und andere, trinken Sie ausreichend und halten Sie sich an möglichst kühlen Orten auf.

  • Kühle Aufenthaltsorte in Freiburg zeigt die "Kühle Karte für heiße Tage" unter www.freiburg.de/kuehleorte.
  • Trinkwasserbrunnen in Freiburg finden Sie auf der Standortkarte unter www.freiburg.de/trinkwasserbrunnen.
  • Hitzetelefon für Senior*innen:
    • Wenn die Temperaturen in schwindelnde Höhen steigen und auch die Nächte kaum noch Abkühlung bringen, fällt der Alltag allen schwerer. Vor allem vulnerable Gruppen wie Senior*innen oder chronisch kranke Menschen kann die Hitze in den eigenen vier Wänden schnell überfordern. Wer als Senior*in oder Mensch mit gesundheitlichen Einschränkungen Unterstützung braucht, kann dieses Jahr wieder das Hitzetelefon in Anspruch nehmen. Nach kostenloser Anmeldung werden angemeldete Personen bis September einmal in der Woche angerufen. Im Gespräch geben die Anrufer*innen Tipps und Hilfestellung, wie man mit hohen Temperaturen besser umgehen kann, erinnern ans Trinken oder laden zum Plaudern ein. Auf Wunsch informieren sie auch bei akuten Hitzewarnungen. Das kostenlose Angebot ist ein Service des Hausnotruf-Dienst in Kooperation mit der Stadt Freiburg.
      Telefonische Anmeldung und Infos unter: 0761 296 22 570
      Weitere Infos zum Hitzetelefon
  • Weitere Informationen zum Thema Hitze:

Vorsicht vor Betrugsversuchen!

Es ist eine alte Betrugsmasche, aber aktuell wird sie in Baden-Württemberg besonders häufig eingesetzt: In Telefonanrufen geben sich Betrüger*innen als Mitarbeitende der Pflegestützpunkte aus. Damit wollen sie Vertrauen erschleichen, an persönliche Daten gelangen und/oder Betroffene zu unnötigen und kostenpflichtigen Leistungen überreden. Die Anrufer wirken häufig professionell und vertrauenswürdig. Sie geben vor, im Rahmen der Pflegeberatung tätig zu sein, und bieten vermeintliche Unterstützung bei Anträgen oder Leistungsprüfungen an. Dabei bauen sie gezielt Druck auf und drängen auf schnelle Entscheidungen. Teils wird versucht, kurzfristig Hausbesuche zu vereinbaren – offenbar mit dem Ziel, direkten Zugang zur Wohnung zu erhalten.

Das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt der Stadt Freiburg weist darauf hin, dass ihre Mitarbeitenden nicht unangekündigt anrufen, um persönliche Daten abzufragen oder Verträge abzuschließen. Außerdem berät sowohl das Seniorenbüro als auch der Pflegestützpunkt kostenfrei und wird ausschließlich auf Initiative der Ratsuchenden tätig.

Ein Hausbesuch wird nur in Einzelfällen angeboten – nur auf ausdrücklichen Wunsch und nach vorheriger Terminvereinbarung. Mitarbeiter*innen der Pflegestützpunkte fordern niemals dazu auf, kostenpflichtige Verträge mit ihnen abzuschließen. Auch andere Beratungsstellen, etwa von Wohlfahrtsverbänden und von Pflegediensten, rufen nicht aus Eigeninitiative an und machen keine unangekündigten Hausbesuche.

Sechs Schritte, um sich vor Betrug zu schützen

  • Machen Sie am Telefon gegenüber Anrufern, die Sie nicht kennen, keine Angaben zu persönlichen oder finanziellen Verhältnissen. Nennen Sie keine Namen von Angehörigen.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Beenden Sie das Gespräch, wenn Ihnen etwas ungewöhnlich erscheint.
  • Lehnen Sie Hausbesuche strikt ab. Geben Sie Ihre Anschrift nicht weiter, sofern Sie nicht selbst das Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt oder eine vergleichbare Beratungsstelle angerufen und dabei um einen Hausbesuch gebeten haben.
  • Nehmen Sie im Zweifel selbst Kontakt zum Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt auf (seniorenbuero@freiburg.de, Tel. 0761 201-3032).
  • Weisen Sie insbesondere ältere oder pflegebedürftige Angehörige oder Nachbar*innen auf diese Betrugsmasche hin.
  • Sollten Sie einen derartigen Anruf erhalten oder bereits betroffen sein, wenden Sie sich bitte an die Polizei und informieren Sie Ihren zuständigen Pflegestützpunkt.

Pflegestützpunkte leisten unabhängige und kostenfreie Beratung rund um das Thema Pflege. Sie stehen Bürger*innen als verlässliche Anlaufstelle zur Seite – ohne Druck, ohne versteckte Kosten, immer transparent und unter Wahrung des Datenschutzes.

Veranstaltungskalender "Älterwerden in Freiburg" für Juli, August und September 2026

Der Veranstaltungskalender "Älter werden in Freiburg" gibt eine Übersicht über eine Auswahl an Veranstaltungen im 3. Quartal 2026 zum vielfältigen Themenspektrum Älterwerden, Gesundheit im Alter und Pflege. Der Kalender kann online heruntergeladen und beim Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt abgeholt werden. Die Online-Version des Veranstaltungskalenders wird regelmäßig aktualisiert (zuletzt am 13.08.2026).
ACHTUNG: Aufgrund der Hitze kann es sein, dass Veranstaltungen zum Schutz der Beteiligten abgesagt werden müssen. Bitte informieren Sie sich im Zweifel immer nochmals bei den Anbietenden. Terminänderungen und Absagen, die uns mitgeteilt wurden, kennzeichnen wir entsprechend im Online-Veranstaltungskalender.

Kontakt

Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt

Rathaus im Stühlinger (Bestandsgebäude)
Fehrenbachallee 12
79106 Freiburg
E-Mail: seniorenbuero@freiburg.de
Telefon: 0761 201-3032
Fax: 0761 201-3039

Erdgeschoss, barrierefrei erreichbar.

Öffnungszeiten
  • Telefonische Erreichbarkeit:
    montags bis mittwochs und freitags, 9-16 Uhr,
    sowie donnerstags 12.30-16 Uhr.
  • Persönliche Termine und Video-Beratung nach Vereinbarung.

Anfahrt mit ÖPNV

Erreichbar mit den Straßenbahnlinien 1, 2, 3 und 4
Haltestelle "Rathaus im Stühlinger".

Anfahrt mit dem PKW

Der Parkplatz des Rathauses im Stühlinger kann über die Sundgauallee angefahren werden:  Es stehen zwei Behindertenparkplätze direkt vor dem Hauptgebäude zur Verfügung. Weitere Parkplätze sind entlang der Fehrenbachallee zu finden.

Beratung in den Stadtteilen

Mit unserem Beratungsangebot sind wir außerdem vor Ort in einzelnen Stadtteilen vertreten. Bitte vereinbaren Sie dafür einen Termin in unserem Sekretariat unter Telefon 0761 201-3032.