Quartier Vauban

Auf einem ehemaligen Kasernengelände der französischen Streitkräfte entstand auf einer Fläche von 38 Hektar das innenstadtnahe Quartier „Vauban“. Ein attraktiver, familienfreundlicher Stadtteil für momentan 5.500 Einwohner, in dem Bürgerengagement, Bauen in der Gemeinschaft und umweltbewusstes Leben groß geschrieben werden. Niedrigenergiebauweise ist verpflichtend, Passivbauweise, Plusenergiebauweise



Das städtebauliche Konzept ging von der Blockstruktur der Gründerzeitviertel aus, löste diese aber in einzelne Zeilen auf. Die durch Baulinien definierten und mit Arkaden festgesetzten „Köpfe“ dieser Zeilen bilden die Raumkante entlang der Hauptachse, der Vauban-Allee. Innerhalb der daran angeordneten Wohnstraßen begrenzen „Querriegel“ die einzelnen Straßenabschnitte.



Das Quartier Vauban ist kein autofreier, sondern ein autoreduzierter Stadtteil. Das Verkehrskonzept sieht eine Abstufung von den umgebenden, übergeordneten Straßen (50 km/h) über die Haupt-Erschließungsstraße des Quartiers, die Vauban-Allee mit bewirtschaftetem Parkraum (30 km/h), die beruhigten Wohnstraßen ohne öffentliche Parkplätze (Schrittgeschwindigkeit) bis hin zum ergänzenden Fuß-/Radwegesystem und den reinen Fußgängerbereichen vor.



Die im gemeinsamen Prozess entwickelten und beschlossenen ökologischen Gesichtspunkte fanden soweit möglich Einzug in den Bebauungsplan. Die wesentlichen Aspekte wurden allerdings über die privatrechtlichen Kaufverträge an die zukünftigen Nutzer weitergegeben. Dazu gehört die Verpflichtung, die Gebäude in Niedrigenergiebauweise nach Freiburger Standard zu errichten



Dem Wunsch nach individueller Gestaltung sowie die Vermeidung einer „monostrukturierten“ Siedlung wurde durch Vermarktung der Grundstücke vorwiegend an private Bauherren (ca. 70 %) Rechnung getragen. Die durch private Bauherren entstandenen Objekte können unterteilt werden in Ein-zelbauvorhaben (auf einer Parzellenbreite zwischen 6 m und 9 m) und in Objekte von Bauherrengemeinschaften (Baugruppen), die



Die Schlageter-Kaserne wurde 1938 im kurz zuvor eingemeindeten Stadtteil St. Georgen gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Areal von den französischen Streitkräften übernommen und nach dem berühmten französischen Festungsbaumeister in „Quartier Vauban“ umbenannt. Das Gelände fiel nach dem Abzug der Streitkräfte 1992 an das Bundesvermögensamt.


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Präsentation 2013
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Fakten übers Vauban

Fläche: 41 ha
Einwohner: ca. 5500
Altersdurchschnitt: ca. 28,7 Jahre
Autos: 172 PKWs pro 1000 Einwohner


Vauban aus der Luft