Wohnformen

Dem Wunsch nach individueller Gestaltung sowie die Vermeidung einer „monostrukturierten“ Siedlung wurde durch Vermarktung der Grundstücke vorwiegend an private Bauherren (ca. 70 %) Rechnung getragen. Die durch private Bauherren entstandenen Objekte können unterteilt werden in Einzelbauvorhaben (auf einer Parzellenbreite zwischen 6 m und 9 m) und in Objekte von Bauherrengemeinschaften (Baugruppen), die gemeinsam von Anfang an entwickelt wurden. Diese zumeist viergeschossigen Mehrfamilienobjekte beinhalten in vielen Fällen zwei übereinander liegende Wohneinheiten, die jeweils über zwei Geschosse angelegt sind (Maisonette). Die Erschließung der jeweils oberen Einheiten erfolgt über eine äußere Laubengangerschließung. Die Objekte von Bauträgern mit zum Teil anderen Erschließungsformen (Mehrspänner) lassen sich unterteilen in Mietwohnungsbau, in Kaufobjekte und Zwischenformen, wie einige Modelle auf genossenschaftlicher Basis. Die mit 15 m Gebäudehöhe festgesetzten fünfgeschossigen Abschnitte wurden ausnahmslos an größere Baugruppen und Bauträger vergeben.


Soziale Infrastruktur

Bedeutsam für den Stadtteil war die zeitige Fertigstellung wichtiger sozialer Infrastrukturmaßnahmen. Die Grundschule, die dem wachsenden Bedarf (5 – 6 Klassen pro Stufe bis ca. 2015) durch einen Erweiterungsbau angepasst wurde, konnte bereits zum Schuljahresbeginn 2000/01 die ersten Kinder aufnehmen. Schon ein Jahr vorher war der erste von jetzt insgesamt drei sechszügigen Kindergärten fertiggestellt. Beide Gebäude gingen – wie auch die Gestaltung des Paula-Modersohn-Platzes – aus einem separaten Wettbewerb hervor. Zur Betreuung der Kinder stehen zwei weitere sechsgruppige Kindergärten unter verschiedener öffentlicher Trägerschaft zur Verfügung. Das Bürgerhaus in einem ehemaligen Mannschaftsgebäude beherbergt schon seit Jahren viele Nutzergruppen und Vereine und hat sich zur zentralen Anlaufstelle vieler Bewohner entwickelt. Im großen Bürgersaal finden neben sonstigen Veranstaltungen auch ökumenische Gottesdienste statt. Das Viertel ist neben dem zweiten großen neuen Stadtteil Freiburgs, dem Rieselfeld, das jüngste und kinderreichste in Freiburg (ca. 30 % aller Bewohner sind unter 18 Jahren).

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Präsentation 2013
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Fakten übers Vauban

Fläche: 41 ha
Einwohner: ca. 5500
Altersdurchschnitt: ca. 28,7 Jahre
Autos: 172 PKWs pro 1000 Einwohner


Vauban aus der Luft