Die Stadt Freiburg und ihre Partner in der Welt

Madison

Lebensqualität pur

Entstehung der Partnerschaft

Parallel zum Einigungsprozess innerhalb Europas war lange Jahre der Kalte Krieg ein vorherrschendes Thema zwischen Ost und West. In der Funktion der Städtepartnerschaften als Völkerverständigung  wollte Freiburg Mitte der 80er Jahre ein zumindest symbolisches Zeichen setzen. Der Freiburger Gemeinderat beauftragte die  Verwaltung, Verbindungen mit je einer Stadt in den USA und der damaligen Sowjetunion aufzunehmen mit dem Ziel, eine  Partnerschaft abzuschließen. Da zu diesem Zeitpunkt weder in die USA noch in die Sowjetunion Kontakte zu passenden Städten bestanden, begann die „Brautsuche“. Schon bald wurde eine passende Stadt in den USA gefunden: Madison, Hauptstadt des Staates Wisconsin. Mit ähnlicher Größe, einer Universität, die zu einem großen Teil das Stadtbild und das Leben in der Stadt bestimmte, vergleichbaren Strukturen und einer wunderbaren Umgebung schien Madison der richtige Partner zu sein. Der Wunsch nach einer Städtepartnerschaft fand Zustimmung, 1988 wurde der  Partnerschaftsvertrag unterzeichnet.

Madison im Portrait

Das Gebiet um die Seen des heutigen Madison war schon vor 12.000 Jahren von den Paleo-Indianern besiedelt, die während der Eiszeit aus Asien eingewandert sein sollen und als Ureinwohner Nordamerikas gelten. Die ersten weißen Siedler ließen sich im 16. Jh. an den Seen nieder, wo inzwischen die Indianer des Winnebago-Stammes lebten. Sie nannten die Region Taychopera – Land der vier Seen: Lake Mendota, Lake Monona, Lake Kegonsa und Lake Waubesa. 1832 mussten die Indianer ihr Land der US-Regierung überlassen, die es nach und nach an Einwanderer aus Europa und neue Siedler von der Ostküste verkaufte. 1836 wurde beschlossen, das damals fast nur auf dem Papier existierende Madison zum Hauptort von Wisconsin zu ernennen. 1856 wurde Madison zur „City“ erhoben, die ihren Namen dem 4. Präsidenten der USA, James Madison, verdankt. Die 1848 gegründete University of Wisconsin-Madison zählt mit heutzutage ca. 40.000 Studenten zu den größten und renommiertesten öffentlichen Universitäten in den USA.

Leben in der Stadt

Auf der Landenge zwischen dem Monona- und Mendota See befindet sich das Wahrzeichen der Stadt, das Kapitol, dessen Granitkuppel nur wenige Zentimeter kleiner ist als die des Kapitols in Washington. Gleich nebenan direkt am Seeufer befindet sich das Kongress- und Ausstellungszentrum Monona Terrace, das in den 90er Jahren nach Entwürfen des berühmten Architekten Frank Lloyd Wright erbaut worden ist. Im Jahr 1998 eröffnete an der Stelle des ehemaligen Capitol Theaters das Overture Center mit sieben Spielstätten und zahlreichen Galerien als neues kulturelles Zentrum direkt in der Innenstadt.

Auf der anderen Seite des Stadtzentrums am Südufer des Lake Mendota liegt der Campus der Universität, wo sich auf der Memorial Union Terrace vor allem in den wärmeren Monaten Jung und Alt treffen, um das
einheimische Bier im Ratskeller, die Bratwürste vom „Brat Stand“ oder einfach nur die Aussicht zu genießen. Der Ausblick von dort macht deutlich, warum Madison seit Jahren in der Top10-Liste der  amerikanischen Städte mit der größten Lebensqualität geführt wird.


Madison in Zahlen

  • 230.000 Einwohner
  • 220 km² , davon 180 km² Land
  • Regierung, Forschung, Technologie, Bildung, Gesundheitswesen
  • mögliche Anreise per Flug nach Chicago O‘Hare und anschl. Bustransfer (13 x tgl., Fahrzeit ca. 3  Std.)

INFORMATION

City of Madison
City-County-Building
210 Martin Luther King Jr. Blvd.
Madison, WI 53710, USA
Tel. +1-608-266-4611
Fax +1-608-267-8671
www.ci.madison.wi.us

Greater Madison Convention
& Visitors Bureau

615 East Washington Avenue
Madison, Wisconsin 53703
Tel. +1-608-255-2537
Fax +1-608-258-4950
gmcvb@visitmadison.com
www.visitmadison.com

Freiburg-Madison
Gesellschaft e.V.

c/o Toni Schlegel
Selzenstraße 17
79280 Au
Tel. 0179-5958689
info@freiburg-madison.de
www.freiburg-madison.de