Bausteine der Zukunftsschmiede

Streuobstwiese

Streuobstwiese

Öpfelgärtli

Glücksfallobst

Streuobstwiesen bieten zahllosen Insekten, Vögeln und anderen Kleintieren Lebensraum, Versteck und Nahrung zugleich. Schon im Winter verstecken sich kleine Tiere in den Laubhaufen. Wenn im Frühjahr die Blüten blühen, brummt und summt es in den oberen Stockwerken der Bäume. Und wenn das Obst reif wird, stürzen sich unzählige Tiere darauf. Wenn einige Früchte nicht geerntet werden, sondern einfach herunterfallen und der Natur überlassen werden, ist das besonders wertvoll: Fallobst ist ein Glücksfall für die Biodiversität.

Adlige Arten

Was haben die Gräfin von Paris und Kaiser Wilhelm gemeinsam? Richtig, sie beide stehen hier im Zukunftsgarten! Die Gräfin von Paris ist eine Birne, Kaiser Wilhelm und Goldparmäne sind Apfelbäume.

Mit Unterstützung der Volksbank Freiburg

Streuobstwiese

Alte Apfel-Arten

Apfelschätze

Es gibt unzählige alte und regionale Apfelsorten. Aber das Wissen über sie schwindet und immer mehr Arten gehen verloren. Dabei sind die meisten alten Sorten sehr robust gegen Krankheiten, Hitze und Trockenheit und können deshalb dem Klimawandel besser trotzen, als neuere Züchtungen. Viele alte Sorten können auch von Menschen mit Apfelallergie gegessen werden, weil sie mehr Polyphenol enthalten – ein Stoff, der Allergene bindet. Aus Supermarkt-Äpfeln wurde dieser Stoff herausgezüchtet, weil er die Braunfärbung beim Anschnitt verursacht.

Bitte einen Bittenfelder

Der Bittenfelder Sämling ist zum Mosten besonders beliebt und stammt aus Bittenfeld in Baden-Württemberg. Mit aus dem Rheinland stammenden Bohnapfel kann man erstklassigen Apfelsaft machen.

Mit Unterstützung der Wirtschaftsjunioren Freiburg

Liegepodeste 

Chill‘ ma

Chillen fürs Wohlbefinden

Gibt es etwas Schöneres, als im Grünen zu liegen und die Vögel zwitschern zu hören? In der Natur zu sein entspannt, steigert das Wohlbefinden und senkt das Risiko für psychische Erkrankungen. Eine Studie von Forscherinnen der Universität Michigan hat gezeigt, dass schon 10 Minuten im Grünen ausreichen, um Stress abzubauen. Ob man dabei läuft, sitzt oder liegt ist ganz egal, solange man es regelmäßig tut. Also chill‘ ma! Einfach hinlegen, Augen zu und für ein paar Momente den Alltag Alltag sein lassen…

Gut gelegen

Inmitten des Zukunftsgartens bieten die Liegepodeste einen gemütlichen Ort umgeben von Blumen, Bäumen und Beeten. So steht der Entspannung nichts mehr im Wege.

Gebaut von Schüler*innen des United World College

Beet aus Recyclingmaterial

Aus alt wächst neu

Oh, wie das blüht

Und das viele Monate im Jahr! In diesem Staudenbeet wechseln sich verschiedene Pflanzen mit dem Blühen ab, sodass Insekten über einen langen Zeitraum immer eine offene Blüte finden. Und nicht nur die Stauden sind vielseitig, auch der Boden ist es: an manchen Stellen eher lehmig, anderswo sandig oder grobkörnig. So finden alle Pflanzen und Tierchen genau den Untergrund, den sie brauchen.

Recycling-Fans

Dieses Staudenbeet besteht aus recyceltem Material. Magerer Abraum und alte Ziegel bilden seinen Untergrund. Das Tolle daran: im lockeren Schutt finden zahllose Insekten einen Unterschlupf und wenn sich steinige Plätzchen zwischen den Halmen aufwärmen, nehmen Eidechsen dort gerne ein Sonnenbad.

Mit Unterstützung der  Guzzoni-Federer-Stiftung

Trockenmauer, Kronenbeet und Bank

Power Mauer

Gemauerte Lebensräume

Mauern verbinden viele mit Abtrennung und Isolation. Tatsächlich sind einfache Betonmauern für die Natur auch alles andere als gut: sie zerschneiden Lebensräume und halten Pflanzen und Tiere davon ab, sich auszubreiten. Es gibt aber auch Mauern, die gut für die Biodiversität sind. Bei Trockenmauern zum Beispiel werden Steine ohne Mörtel aufeinandergeschichtet, wodurch viele kleine Zwischenräume bleiben. In den Lücken ist es schön kühl und feucht, auf der Steinoberfläche sonnig warm, sodass viele Pflanzen und Tiere genau das finden, was sie brauchen. Deshalb siedeln sich auch oft seltene Arten in solchen Mauern an.

Für die Biodiversität eine Bank

Wer sich aus nächster Nähe ansehen möchte, was alles an und auf der  Mauer wächst, kreucht und fleucht, kann sich auf der Holzbank niederlassen und dort sonnenbaden.

Mit Unterstützung der Volksbank Freiburg