Innovatives Sensorennetzwerk
Moderne Verkehrszählung in Freiburg

Ein innovatives Sensorennetzwerk ermöglicht effiziente Planung. Erfahren Sie, wie diese Technologie funktioniert und welche Vorteile sie bietet.
Im Freiburger Stadtgebiet sind derzeit an 25 Standorten moderne Sensoren im Einsatz, die dauerhaft den Verkehr zählen. Diese Zähldaten sind für die Stadtverwaltung von großer Bedeutung, da sie eine umfassende Analyse des Verkehrs über längere Zeiträume ermöglichen. Dadurch wird eine bedarfsgerechte Verkehrs- und Mobilitätsplanung erleichtert.
Die Standorte der Sensoren wurden in Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen und forschungsbezogenen Akteuren festgelegt. Dies stellt sicher, dass die Verkehrsströme im gesamten Stadtgebiet optimal erfasst werden, auch wenn die Anzahl der Sensoren begrenzt ist.
An den 25 Standorten erfassen die Sensoren den Verkehr in beiden Fahrtrichtungen und unterteilen ihn in 10 verschiedene Fahrzeugklassen: Fahrräder, Pkw, Pkw mit Anhänger, Motorräder, Lieferwagen, Lkw, Lkw mit Anhänger, Sattelkraftfahrzeuge, Busse und Sonstige. Die Erfassung erfolgt in 15-Minuten-Intervallen, was eine detaillierte Analyse der Verkehrslage ermöglicht.
Derzeit befindet sich das System in der Einrichtungs- und Testphase. Sobald zuverlässige Daten vorliegen, werden diese den Bürgerinnen und Bürgern kostenlos über das städtische Geoportal zur Verfügung gestellt.
Ein wichtiger Aspekt ist, dass die Sensoren zwar wie Kameras aussehen, jedoch keine Bilder oder Videos aufnehmen oder übertragen. Sie zählen lediglich die Anzahl der Fahrzeuge innerhalb eines bestimmten Zeitraums und übermitteln diese aggregierten und anonymen Zähldaten an den stadteigenen geschützten IoT-Server. Ein Personenbezug ist zu keinem Zeitpunkt möglich, was den Datenschutz der Bürgerinnen und Bürger gewährleistet.
Mit dieser innovativen Technologie macht Freiburg einen weiteren Schritt in Richtung einer umweltfreundlichen und effizienten Verkehrsplanung.
Die Maßnahmen sind eingebettet in die Digitalisierungsstrategie der Stadt Freiburg und gefördert vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen über das Smart City Modellprojekt Daten:Raum:Freiburg.


