Bundesprogramm "Demokratie leben!"
Geförderte Einzel- und Jugendprojekte 2025
- 19 Einzelprojekte
- 4 Jugendprojekte (ausgewählt von Jugendlichen / jungen Erwachsenen)
Geförderte Einzelprojekte 2025
unteilbar! Feministische Perspektiven für eine starke Zivilgesellschaft
„Unteilbar! Feministische Perspektiven für eine starke Zivilgesellschaft“ ist eine Veranstaltungsreihe der Frauenrechtsorganisation AMICA e.V. Ziel ist es, feministische Perspektiven in zivilgesellschaftlichen Diskursen zu stärken. Die Reihe reagiert auf Tendenzen zur Delegitimierung feministischer Akteurinnen und setzt dem eigene, konstruktive Narrative entgegen. In Panels, Vorträgen und Austauschformaten werden wissenschaftliche Analysen, Resilienzkonzepte und internationale Erfahrungen von Frauenrechtsverteidigerinnen eingebunden. Die Veranstaltungen bieten Raum für Information, Vernetzung und Reflexion über die Rolle feministischer Arbeit in demokratischen Gesellschaften.
Missssstletoe 2025 | Freiburgs feministischer Soli-Weihnachtsmarkt
„Missssstletoe 2025 – Freiburgs feministischer Soli-Weihnachtsmarkt“ ist eine alternative Veranstaltungsplattform in der Adventszeit. Der Markt versteht sich als solidarischer und unkommerzieller Gegenentwurf zu klassischen, konsumorientierten Weihnachtsmärkten. Lokale Künstler*innen, Initiativen und Vereine gestalten ein vielfältiges Kulturprogramm mit Musik, Workshops, Performance, Kulinarik und Austauschformaten. Im Fokus stehen Perspektiven von Personen, die im Alltag intersektionale Diskriminierung erfahren – etwa FLINTA*, queere, BIPoC, migrantisierte oder nicht-deutschsprachige Menschen sowie Menschen mit Behinderung. Ziel ist es, kulturelle Teilhabe zu ermöglichen, Sichtbarkeit zu schaffen und diskriminierungssensible Räume zu eröffnen. Der Eintritt ist kostenfrei; alle Mitwirkenden werden fair bezahlt.
Check Your Facts! Detecting Deep Fakes Against Cyberbullying
„Check Your Facts! Detecting Deep Fakes Against Cyberbullying“ ist ein englischsprachiges Workshop-Format für Schüler*innen im Alter von 14 bis 17 Jahren. Ziel ist die Stärkung der Medienkompetenz und die Förderung eines respektvollen, demokratischen Miteinanders im digitalen Raum. Durchgeführt werden die Workshops von deutsch-amerikanischen Studierendenteams und orientieren sich an interaktiven, partizipativen Methoden. Im Fokus stehen aktuelle Herausforderungen wie KI-generierte Desinformation, Deepfakes und digitale Formen antifeministischer Gewalt. Aufbauend auf Vorjahresformaten zu Fake News werden nun gezielt Strategien zur Erkennung und zum Umgang mit diesen Phänomenen vermittelt.
Meine Ermordete Familie
„Meine ermordete Familie“ ist eine Gedenk- und Bildungsveranstaltung zur Geschichte der Sinti im Nationalsozialismus. Im Zentrum steht die persönliche Auseinandersetzung von Carmen Spitta mit der Verfolgung und Ermordung ihrer Familie im Holocaust. Gezeigt wird ein Dokumentarfilm der Deutschen Welle, der Carmen Spittas Reise nach Auschwitz begleitet. Im Anschluss berichtet sie über ihre Familiengeschichte. Ergänzt wird die Veranstaltung durch eine Vorführung des Films "Das Falsche Wort" im Kommunalen Kino Freiburg. Musikalisch begleitet eine Band mit traditioneller Sinti-Musik den Abend.
Das Projekt vermittelt historische Zusammenhänge aus individueller Perspektive und schafft Raum für Erinnerung, Aufklärung und Dialog.
Zunehmender Queerfeindlichkeit an Schulen begegnen
„Zunehmender Queerfeindlichkeit an Schulen begegnen“ ist ein Projekt zur Stärkung queersensibler Schulstrukturen an drei weiterführenden Schulen in Freiburg. Gemeinsam mit Lehrkräften, Schulsozialarbeit, Schüler*innen und SMV werden konkrete Strategien gegen queerfeindliche Diskriminierung entwickelt. Im Mittelpunkt stehen die Reflexion schulinterner Prozesse, der Austausch zwischen Fachkräften und Jugendlichen sowie die Erarbeitung praktischer Maßnahmen für mehr Sichtbarkeit, Schutz und Teilhabe von queeren Schüler*innen. Das Projekt fördert demokratische Beteiligung, stärkt Empowerment und schafft langfristige Vernetzungen für einen diskriminierungssensiblen Schulalltag.
Bildungswochenende Geschlechter und Identität
„Bildungswochenende Geschlechter und Identität“ ist ein Schulungsangebot für ehrenamtliche Leitende der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg und der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg. Ziel ist es, Wissen zu Gender, Identität und Diskriminierung zu vermitteln und Handlungskompetenzen im Umgang mit geschlechts- und sexualitätsbezogener Ausgrenzung zu stärken. Das Wochenende bietet Raum für Austausch, Reflexion und Weiterbildung – begleitet von einer fachlich geschulten Person. Die Teilnehmenden sollen lernen, wie sie in Gruppenstunden Diskriminierung erkennen, ansprechen und abbauen können. Zudem werden sie darin bestärkt, Kinder und Jugendliche im Aufbau einer vielfältigen, selbstbestimmten Identität zu unterstützen.
Antifeminismus in der Migrations- und Post-Migrationsgesellschaft
„Antifeminismus in der Migrations- und Post-Migrationsgesellschaft“ ist ein mediengestütztes Bildungs- und Dialogprojekt. Ziel ist es, eine öffentliche Debatte über antifeministische Tendenzen innerhalb von Migrations- und Post-Migrationskontexten anzustoßen und differenziert aufzuarbeiten. Im Zentrum stehen journalistische Beiträge in der InZeitung sowie Audioformate bei Radio Dreyeckland. Ergänzt wird das Projekt durch eine Konferenz mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen aus (post-)migrantischen Communities sowie eine öffentliche Abschlussveranstaltung mit Impulsvortrag und Diskussion. Die Inhalte werden dokumentiert, digital verbreitet und über soziale Medien kommuniziert, um auch über die Projektlaufzeit hinaus Wirkung zu entfalten.
DeMo Demokratiegespräche am Montag
„DeMo – Demokratiegespräche am Montag“ ist eine Veranstaltungsreihe mit sechs Abendterminen, die sich aktuellen Herausforderungen für die Demokratie widmet. In Kurzvorträgen und anschließenden Gesprächen werden Themen wie Antifeminismus, Antihumanismus und Theorien kooperativen Handelns diskutiert. Die Reihe versteht sich als Reflexions- und Bildungsformat für ein breites Publikum. Sie nimmt bewusst Bezug auf die historischen Montagsdemonstrationen in der DDR, um den Wert zivilgesellschaftlichen Engagements für politische Veränderung zu betonen. Durch Austausch und gemeinsames Nachdenken möchte das Projekt demokratische Diskurse stärken und neue Perspektiven eröffnen.
Ausstellung der polnischen Künstlerin Marta Frej: „Ich bin stark, weil …“ – Eine feministische Bildsprache gegen Antifeminismus
„Ich bin stark, weil …“ ist eine Ausstellung der polnischen Künstlerin Marta Frej, die in Freiburg präsentiert wird. Die gezeigten Arbeiten setzen sich mit aktuellem Feminismus auseinander und nutzen eine ausdrucksstarke Bildsprache, um gegen antifeministische Tendenzen Stellung zu beziehen. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein Eröffnungsevent, einen Workshop und ein öffentliches Gespräch mit der Künstlerin. Das Projekt verbindet Kunst und politische Bildung und bietet Raum für Austausch über feministische Perspektiven im internationalen Kontext.
Raus aus der Bubble - Dialogfähigkeit zu feministischen Themen verbessern!
„Raus aus der Bubble – Dialogfähigkeit zu feministischen Themen verbessern!“ ist eine Workshopreihe für Jugendliche, die den konstruktiven Austausch über feministische Themen fördern soll. Im Fokus steht die Auseinandersetzung mit kontroversen oder tabuisierten Inhalten, um Dialogfähigkeit, Reflexion und Perspektivwechsel zu stärken. Das Format zielt darauf ab, junge Menschen über ihre eigene „Meinungs-Bubble“ hinaus zum offenen und respektvollen Gespräch zu befähigen – auch bei gesellschaftlich polarisierten Themen.
Hundert Jahre Frantz Fanon - Geschichte und Aktualität von Kolonialismus, Rassismus und Traumatisierung, Psychoanalytische Perspektiven
„Hundert Jahre Frantz Fanon – Geschichte und Aktualität von Kolonialismus, Rassismus und Traumatisierung, psychoanalytische Perspektiven“ ist eine zweitägige öffentliche Tagung anlässlich des 100. Geburtstags von Frantz Fanon. Das Programm widmet sich den psychischen Belastungen, denen vulnerable Einwander*innengruppen ausgesetzt sind, und untersucht diese aus psychoanalytischer Perspektive. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für koloniale und rassistische Traumatisierungen zu fördern und mögliche Unterstützungsansätze zu diskutieren.
Kunstprojekt: „Platz für Vielfalt – Kein Raum für Rassismus“
„Platz für Vielfalt – Kein Raum für Rassismus“ ist ein Kunstprojekt, bei dem Jugendliche, insbesondere Mädchen, gemeinsam mit Künstler*innen öffentliche Graffitis und Sitzbänke in Freiburg gestalten.
In kreativen Workshops setzen sie sich mit antimuslimischem Rassismus auseinander und entwickeln sichtbare Botschaften, die Vielfalt, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern. Das Projekt verbindet künstlerischen Ausdruck mit einer klaren Haltung gegen Diskriminierung und Ausgrenzung im öffentlichen Raum.
Bros & Sisters: Gemeinsam für Demokratie!
„Bros & Sisters: Gemeinsam für Demokratie!“ ist ein Projekt zur Förderung demokratischer Werte, Toleranz und interkulturellen Austauschs bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Die Teilnehmenden werden aktiv in Planung und Umsetzung eingebunden, um ihr Verständnis für Demokratie zu vertiefen und ihr Engagement für Vielfalt und respektvolles Miteinander zu stärken. Das Projekt setzt auf Partizipation und Empowerment als zentrale Bausteine.
Aktion Brückenschlag
„Aktion Brückenschlag“ ist ein Projekt der Sozialgenossenschaft SAGES eG, das konstruktive Dialogkultur in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft fördert. In moderierten Dialogabenden, die auf Methoden wie der Gewaltfreien Kommunikation basieren, kommen Menschen mit unterschiedlichen Standpunkten zusammen. Ziel ist es, einen respektvollen Austausch zu aktuellen gesellschaftlichen Konflikten zu ermöglichen und gemeinsame Verständigung zu fördern.
Gemeinsam für Freiburg
„Gemeinsam für Freiburg“ ist eine Foto-Wanderausstellung, die das Engagement von Menschen mit Migrationsgeschichte in Freiburg sichtbar macht. Über digitale Interviews, zugänglich per QR-Code, und an öffentlichen, niedrigschwelligen Orten wie Plätzen, Einrichtungen und Gastronomie wird gezeigt, wie vielfältig und aktiv die „Migra Community“ zur Gestaltung eines lebenswerten Freiburgs beiträgt. Das Projekt will die öffentliche Wahrnehmung erweitern und den Beitrag dieser Gruppen ins Zentrum rücken.
Empowerment- und Vernetzungsworkshop für Romnja* und Sintizze*
Der Empowerment- und Vernetzungsworkshop für Romnja* und Sintizze** ist ein eintägiger Workshop, der (junge) Romnja* und Sintizze* aus Freiburg zusammenbringt. Das Angebot verfolgt einen rassismuskritischen und feministischen Empowerment-Ansatz, um einen sicheren Raum für Frauen, Mädchen und FLINTA* aus der Community zu schaffen. Ziel ist die Stärkung von Vernetzung, Selbstbestimmung und solidarischem Austausch.
Großonkel Pauls Geigenbogen - Lesung und Musik
„Großonkel Pauls Geigenbogen – Lesung und Musik“ ist eine Veranstaltung, bei der Romeo Franz und Co-Autorin Alexandra Senfft ausgewählte Passagen aus ihrem Buch vorstellen. Das Buch erzählt die Familiengeschichte von Romeo Franz, einem deutschen Sinto, und thematisiert die Verfolgung der Familie im Nationalsozialismus, eingebettet in einen wissenschaftlichen und historischen Rahmen. Musikalisch wird der Abend von Sunny Franz und einem weiteren Musiker begleitet.
Motivation und Einbindung von Frauen mit Migrationsgeschichte beim Freiburger Wahlkreis 100 %
„Motivation und Einbindung von Frauen mit Migrationsgeschichte beim Freiburger Wahlkreis 100 %“ zielt darauf ab, Strukturen zu schaffen, um Frauen mit Migrationsgeschichte gezielt anzusprechen, einzubinden und zu motivieren. Das Projekt entwickelt Strategien und Maßnahmen, damit sich diese Frauen willkommen fühlen und ihr Engagement langfristig gefördert wird. So soll ihre aktive Teilhabe am Vereinsleben gestärkt werden.
Demokratie trifft Kultur
„Demokratie trifft Kultur“ ist ein niederschwelliges Kulturprojekt im Raum Breisgau, das sich mit Themen wie Fake News, Verschwörungstheorien, schwierigen Meinungen und Radikalisierung auseinandersetzt.
Das Angebot richtet sich an ein breites Publikum mit unterschiedlichen sozialen und persönlichen Hintergründen. Geplant sind fünf verschiedene Formate, darunter ein Pubquiz, Workshops, Filmabende mit Diskussionen und weitere Veranstaltungen an verschiedenen Orten in Freiburg. Ziel ist es, die Auseinandersetzung mit demokratiegefährdenden Phänomenen zu fördern und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Geförderte Jugendprojekte 2025
Am Hägle ohne Auto – aber mit Zukunft!
Ziel des Projekts ist es, die Straße „Am Hägle“ – eine Seitenstraße der stark befahrenen Elsässer Straße in Freiburg und zentrale Zufahrtsstraße zum Wentzinger-Gymnasium – sicherer und umweltfreundlicher zu gestalten. Am 10. Juli von 7 bis 17 Uhr wird ein Aktionstag stattfinden, an dem die Straße „Am Hägle“ zur autofreien Zone wird. Geplant sind Infostände, das Spielmobil Freiburg, Musik, Getränke, Straßenkreide, Sitzgelegenheiten und weitere Aktionen, um ein buntes, lebendiges Straßenbild ohne Autos zu gestalten. Ziel ist es, konkrete Ideen für nachhaltige Mobilität sichtbar und erlebbar zu machen. Der autofreie Tag soll als Auftakt für mehr Bewegung, klimafreundlichen Verkehr und neue Nutzungsmöglichkeiten im Umfeld der Schule und in der Stadt dienen.
Internationaler Mädchen*tag
Zum Internationalen Mädchentag am 11.10.2025 wird auf dem Platz der Alten Synagoge eine Aktion mit dem Fokus auf die Lebensrealität und Rechte von Mädchen und jungen Frauen* in Deutschland umgesetzt. Geplant sind Informationsangebote, Sensibilisierungsformate sowie kreative, empowernde Mitmachaktionen (Buttons, Taschen bedrucken, Sticker, Infomaterial u.a.). Im Mittelpunkt stehen die strukturellen Herausforderungen, mit denen Mädchen* und junge Frauen* konfrontiert sind, sowie deren Sichtbarmachung. Vielen fällt es schwer, Diskriminierung oder alltägliche Gewalt offen zu benennen – auch aufgrund gesellschaftlicher Normen, die solche Erfahrungen relativieren oder unsichtbar machen. Der Aktionstag setzt hier an und stärkt Mädchen* und junge Frauen* in ihrer Selbstwahrnehmung und ihren Anliegen. Mehrere Einrichtungen sind an Planung und Durchführung beteiligt: Kinderbüro und Jugendbüro, Stadtjugendring und AK Mädchen, Jugendhilfswerk Freiburg, FLUSS, IN VIA sowie die Stelle zur Gleichberechtigung der Frau als Verbindung zur Stadt Freiburg.
Kein Weißes Blatt
Im Rahmen einer Mini-Workshopreihe wird das Thema „Literatur veröffentlichen“ aufgegriffen. Zwei bis drei Autor*innen of Color werden eingeladen, um Erfahrungen weiterzugeben und praktische Einblicke zu geben. Ein Workshop widmet sich dem Aufbau und der Strukturierung eines größeren Schreibprojekts (z.B. Themenfindung, Recherche, Schreibprozess), ein weiterer behandelt Wege der Veröffentlichung – von klassischen Verlagen bis hin zu kreativen DIY-Formaten wie Zines oder Sticker-Aktionen. Ausgangspunkt ist die Erfahrung, dass in Schreibwerkstätten oft herausragende Texte entstehen, diese aber selten dokumentiert oder veröffentlicht werden. Ein langfristiges Ziel besteht darin, migrantische Perspektiven in der deutschsprachigen Literaturlandschaft sichtbarer zu machen. Am Ende der Reihe soll eine gemeinsame Publikation – z. B. in Form eines Magazins – entstehen. Die Workshops richten sich an BIPoC jeden Alters aus Freiburg und Umgebung, die Geschichten und Gedanken in sich tragen – und nach der passenden Form suchen, sie zu teilen.
Gedenken der zivilen Opfer des NS im Berthold-Gymnasium
Im Berthold-Gymnasium erinnert ein Gedenkstein an gefallene Schüler und Lehrkräfte, die im Nationalsozialismus als Soldaten dienten. Zivile Opfer der NS-Zeit bleiben in dieser Form des Gedenkens bislang unberücksichtigt. Um diese Lücke zu schließen, wird eine ergänzende Plakette installiert, die das Leid derjenigen thematisiert, die nicht an der Front kämpften, jedoch ebenfalls unter Verfolgung, Ausgrenzung und Gewalt litten. Die Anbringung wird von einem thematischen Vortrag begleitet. Die Initiative geht auf das Engagement einzelner Schüler*innen des Berthold-Gymnasiums zurück, die sich eine differenziertere Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit wünschen – insbesondere mit Blick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und den Anstieg rechtsextremer Tendenzen in Deutschland.