Akten der städtischen Talvogtei im Dreisamtal

1462 erwarb die Stadt Freiburg die gesamte Grundherrschaft des verschuldeten Klosters St. Märgen samt Kastvogteirechten. Durch den Zukauf von Dorf und Schloss Kirchzarten zwischen 1491 und 1495 sowie weiteren kleinen Erwerbungen entstand ein relativ geschlossenes Territorium östlich der Stadt, das als Talvogtei bezeichnet wurde. An der Spitze der Verwaltung stand der städtische Talvogt, der seinen Sitz im Weiherschloss zu Kirchzarten hatte.

Das Gebiet gliederte sich in vier Amtssprengel (Vogteien) in St. Märgen, Zarten, Wagensteig und Kirchzarten sowie eine größere Zahl von Zinken und Einzelhöfen, die der Verwaltung und Jurisdiktion einzelner Vogteien zugeordnet waren. Nach dem Übergang unter badische Herrschaft (1807) wurde die städtische Herrschaft über die Talvogtei aufgehoben. Die Stadt Freiburg blieb aber Eigentümer zahlreicher Immobilien (Höfe und Grundstücke), die weiter verpachtet wurden. Der Aktenbestand (F) umfasst Generalia sowie Spezialia zu den Vogteien und einzelnen Zinken und Höfen vom 16. bis 19. Jahrhundert.

F Talvogtei Generalia

F Talvogtei Specialia

F Talvogtei Alte Repertorien

F Talvogtei Rechnungen

Kontakt

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