Home Leben in Freiburg Zielgruppen Foreigners Office Einbürgerung & Staatsangehörigkeit

Einbürgerung & Staatsangehörigkeit

Das Fachteam Einbürgerung ist zuständig für Fragen rund um Einbürgerung und Staatsangehörigkeit.

Öffnungszeiten und Kontaktmöglichkeiten:

Montag 7:30 Uhr - 16:00 Uhr
Dienstag 7:30 Uhr - 12:30 Uhr
Mittwoch 7:30 Uhr - 17:30 Uhr
Donnerstag 7:30 Uhr - 12:30 Uhr
Freitag 7:30 Uhr - 12:30 Uhr

Kontaktmöglichkeiten

Unser Servicetelefon (0761/ 201-6470) erreichen Sie während den oben genannten Öffnungszeiten.

Sie erreichen uns außerdem per E-Mail an Einbuergerung@stadt.freiburg.de

Für Großkunden, Sozialarbeiter_innen, karitative Einrichtungen und städtische Einrichtungen/Ämter besteht die Möglichkeit der Onlineterminierung (mit Passwortschutz).

Dienstleistungen

Folgende Dienstleistungen bieten wir Ihnen im Fachteam Einbürgerung mit Termin an:

  • Beantragung der Einbürgerung
  • Beantragung einer Negativbescheinigung
  • Beantragung eines Staatsangehörigkeitsausweises
  • Beibehaltungsgenehmigung
  • Verzicht auf die deutsche Staatsangehörigkeit

Folgendes kann beim Fachteam Einbürgerung ohne weiteren Termin bearbeitet werden:

Aktuelle Informationen

Wichtige Information wegen Coronavirus

Aufgrund der aktuellen Situation mit dem Corona Virus hat sich die Einbürgerungsbehörde Freiburg dazu entschlossen die persönlichen Terminvorsprachen, bis 14.06.2020, einzuschränken und auf das Notwendigste zu beschränken.
 
Falls Sie in der Zeit bis 14.06.2020 einen Termin bei uns haben, werden Sie zeitnah per E-Mail oder telefonisch von uns kontaktiert.
 
Falls Sie von uns aufgefordert wurden Unterlagen zu Ihrem laufenden Einbürgerungs- oder Staatsangehörigkeitsverfahrens am Fachservice Ausländerrecht oder am Empfang des Amtes für Migration und Integration nachzureichen, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. Wir werden Ihnen, je nach Einzelfall, mitteilen, ob eine Abgabe der Unterlagen postalisch oder per E-Mail erfolgen kann.
 
Eine Abgabe der Unterlagen am Fachservice Ausländerrecht oder am Empfang des Amtes für Migration und Integration ist vorerst bis 31.05.2020 nicht mehr möglich.
 
Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Änderungen im Staatsangehörigkeitsrecht

(in Kraft getreten am 09.08.2019)

Klärung der Identität
Die Rechtsgrundlagen für eine Anspruchseinbürgerung gemäß § 10 StAG und Ermessenseinbürgerungen gemäß §§ 8 und 9 StAG wurden um den Zusatz „wenn die Identität und die Staatsangehörigkeit geklärt sind“ erweitert.

Zwingende Voraussetzung einer Einbürgerung ist daher nicht mehr nur nach der Rechtsprechung, sondern zwischenzeitlich auch nach dem Staatsangehörigkeitsgesetz, dass die Identität und die Staatsangehörigkeit geklärt sind.

Die Einbürgerungsbehörde muss prüfen, unter welchen Personalien die Person registriert ist und welche Staatsangehörigkeit(en) diese besitzt. Hierzu reichen die eigenen Angaben grundsätzlich nicht aus. Vielmehr sind entsprechende Nachweise vorzulegen.

Begründete Zweifel an der Identität bestehen, wenn geeignete Dokumente zum Nachweis der Identität fehlen, gefälschte Dokumente vorgelegt werden oder sonstige Zweifel an den Dokumenten bestehen.

Folgende Dokumente können für eine Identitätsprüfung im Einbürgerungsverfahren geeignet sein:

  • 1. Identitätsdokumente mit Lichtbild
    (z.B. Nationalpass, Ausweis, Identitätskarte, etc.)
  • 2. öffentliche Dokumente mit biometrischen Merkmalen
    (Führerschein, Wehrpass, Personenstandsurkunden mit Lichtbild, etc.)
  • 3. öffentliche Dokumente ohne biometrische Merkmale
    (Personenstandsurkunden, Taufurkunden, Schulzeugnisse, Meldebescheinigungen, etc.)

Achtung !Welche Dokumente geeignet sind, ist vom jeweiligen Einzelfall abhängig.
Der Beweiswert der aufgeführten Dokumente ist absteigend.

Als Einbürgerungsbewerber_in haben Sie nach § 37 Absatz 1 StAG in Verbindung mit § 83 Absatz 1 Aufenthaltsgesetz eine Mitwirkungspflicht bei der Beschaffung von Dokumenten, die Ihre Identität und Staatsangehörigkeit nachweisen können.
Anerkannten Flüchtlingen ist es grundsätzlich möglich und zumutbar sich an Familienangehörige, Verwandte oder Bekannte im Herkunftsland zu wenden, eine/n (Vertrauens-) Anwalt/Anwältin im Herkunftsland einzuschalten und/oder selbst oder durch eine/n Anwalt/Anwältin die Auslandsvertretung des Herkunftslandes aufzusuchen.

Weitere Änderungen im Staatsangehörigkeitsrecht

  • Rücknahmefrist von rechtswidrigen Einbürgerungen von 5 auf 10 Jahre erhöht
  • Voraussetzung „Einordnung in die deutschen Lebensverhältnisse“: Keine Einbürgerung bei Mehr- oder Vielehen
  • Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit bei konkreter Beteiligung an Kampfhandlungen von terroristischen Vereinigungen im Ausland

Informationen für britische Staatsangehörige zum BREXIT

Großbritannien ist mit Ablauf des 31. Januar 2020 aus der Europäischen Union ausgetreten. Nach dem Austritt  des Vereinigten Königreichs aus der EU mit Abkommen, ist eine Einbürgerung grundsätzlich nur möglich, wenn zuvor die britische Staatsangehörigkeit aufgegeben wird.

Bis zum 31.12.2020  wurde durch das Austrittsabkommen jedoch eine Übergangsperiode geregelt.
Von der Aufgabe der britischen Staatsangehörigkeit wird dann abgesehen, wenn alle weiteren Einbürgerungsvoraussetzungen vor dem Ablauf des Übergangszeitraums erfüllt waren und zum Zeitpunkt der Einbürgerung weiterhin erfüllt sind.

Nach Ende der Übergangszeit (31.12.2020) ist eine Einbürgerung grundsätzlich nur noch mit Aufgabe der britischen Staatsangehörigkeit möglich.

Bitte wenden Sie sich für die Terminvergabe zeitnah mit dem Betreff „Brexit“ ausschließlich an unsere E-Mail Adresse einbuergerung@stadt.freiburg.de.

Änderungen im Staatsangehörigkeitsgesetz

(in Kraft getreten am 20.12.2014)

Für wen gelten die Änderungen?           
Die Änderungen gelten lediglich für sogenannte Optionskinder. Dies sind Kinder, die in Deutschland von ausländischen Eltern ab dem Jahr 2000 geboren wurden und bereits mit Geburt die deutsche Staatsangehörigkeit erworben haben sowie Kinder, welche die deutsche Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung nach § 40b Staatsangehörigkeitsgesetz im Jahr 2000 beantragt haben.

Wer kann beide Staatsangehörigkeiten beibehalten?
Die betroffenen Kinder können beide Staatsangehörigkeiten behalten, wenn sie in Deutschland aufgewachsen sind. Dies trifft zu, wenn sie bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres

  • 8 Jahre gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben oder
  • 6 Jahre Schulbesuch in Deutschland vorweisen oder
  • einen deutschen Schulabschluss erworben haben oder
  • einen deutschen Ausbildungsabschluss haben

Beide Staatsangehörigkeiten können ebenfalls behalten werden, wenn man neben der deutschen die Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder der Schweiz besitzt.

Was passiert, wenn man nicht nachweisen kann, dass man in Deutschland aufgewachsen ist?
Für diese Kinder besteht weiterhin die Optionspflicht. Nach der Vollendung des 21. Lebensjahres müssen sie entscheiden, ob sie die deutsche oder die ausländische Staatsangehörigkeit behalten möchten. Hierzu werden Sie von der zuständigen Staatsangehörigkeitsbehörde angeschrieben und über den weiteren Ablauf informiert.

Was gilt für Personen, die nicht unter die Optionsregelung fallen?

Sofern sie nicht unter die Optionsregelung fallen, können diese Personen auch durch die Änderungen im Staatsangehörigkeitsrecht keine doppelte Staatsangehörigkeit erhalten. Sie können die deutsche Staatsangehörigkeit nur auf Antrag erwerben, sofern sie die Einbürgerungsvoraussetzungen erfüllen. Eine der Voraussetzungen für den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit ist die Aufgabe, bzw. der Verlust der ausländischen Staatsangehörigkeit. Bislang gibt es nur wenige Ausnahmen hiervon.

Formulare und Informationsmaterial

Nachfolgend stellen wir Ihnen einige Formulare und Merkblätter zur Verfügung, die in kurzer und verständlicher Form Informationen zu verschiedenen Schwerpunktthemen im Bereich Einbürgerung & Staatsangehörigkeit beinhalten. Sämtliche Merkblätter sind auch beim Fachservice Ausländerrecht (Service Schalter) erhältlich.

Hinweis:
Der Vordruck "Antrag auf Einbürgerung" kann derzeit nicht online ausgefüllt werden. Sie können diesen aber ausdrucken und von Hand ausfüllen.

Bitte ausgedruckt zum Termin mitbringen (ab 16 Jahren)
Selbstständige Einbürgerung von Kindern unter 16 Jahren (nicht bei Miteinbürgerung mit den Eltern!)

Kontakt

Ausländer- und Staatsangehörigkeitsrecht
Berliner Allee 1
79114 Freiburg
Fahrplanauskunft
Einbuergerung@stadt.freiburg.de
Telefon 0761 201-6470
Fax 0761 201-6495

Für Terminanfragen zur Einbürgerung nehmen Sie bitte hier Kontakt auf.

Zuständigkeiten

Zuständig für die Bearbeitung des Antrags ist:
  • bei Wohnort in Freiburg: die Ausländer- und Staatsangehörigkeitsabteilung der Stadt Freiburg
  • bei Wohnort im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald: die Ausländerbehörde/Fachgruppe Ordnungsrecht und Staatsbürgerschaft des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald
  • bei Wohnort im Ausland: die Deutsche Auslandsvertretung/Bundesverwaltungsamt