14. bis 16. Mai 2025

Konsortialtreffen in Freiburg

Konferenzraum im World Conference Center Bonn
(Foto: Stadt Freiburg)

Am 14. und 15. Mai 2025 trafen sich die Partner*innen des Projekts FreiburgRESIST zu einem zweitägigen Konsortialtreffen. Im Mittelpunkt standen der aktuelle Entwicklungsstand, der Austausch mit Anwender*innen sowie erste Überlegungen zur künftigen Verwertung der Projektergebnisse.

Die Entwicklungsteams präsentierten den aktuellen Stand ihrer Arbeit – mit sichtbaren Fortschritten bei der GIS-Planungskomponente, im Frontend- und Backend-Bereich sowie bei der Integration von Sensorik zur Erfassung von Personendichten, Sichtverhältnissen und akustischer Wahrnehmbarkeit. Die Prototypenentwicklung ist insgesamt auf einem guten Weg.
Besonders wertvoll war der direkte Austausch mit Anwender*innen aus Feuerwehr, Polizei und weiteren Organisationen. In interaktiven Workshops gaben sie Rückmeldungen zu Simulationsparametern, Bedienbarkeit und gewünschten Funktionalitäten. Diese Hinweise fließen nun gezielt in die Weiterentwicklung ein.
Auch ethische und rechtliche Fragen wurden aufgegriffen: Durch den Ansatz „Ethics by Design“ werden Datenschutz und ethische Anforderungen von Anfang an berücksichtigt.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Planung der nächsten Projektphase. Vorgesehen sind verschiedene Übungsformate – vom Alltagsszenario bis zur Großübung –, um das System unter realen Bedingungen zu erproben und zu validieren. In den kommenden Monaten stehen daher vor allem die Fertigstellung des MVP, die Entwicklung geeigneter Validierungskonzepte sowie die Vorbereitung der ersten Übungen im Herbst 2026 und Frühjahr 2027 im Fokus.

Am dritten Tag des Treffens fand außerdem ein erster Workshop zur wirtschaftlichen Verwertung der Projektergebnisse statt. Gemeinsam mit den Projektleitungen der Partnerorganisationen und der Stadt Freiburg wurden mögliche Verwertungswege diskutiert – darunter Vertragsforschung, Lizenzmodelle, eine potenzielle Ausgründung sowie flexible Rahmenverträge und Innovationspartnerschaften.
Zwei Punkte wurden dabei besonders hervorgehoben: Der Zeitpunkt ist günstig, um mit der Planung der wirtschaftlichen Nutzung zu beginnen – deshalb wird ein regelmäßiges vierwöchiges Online-Austauschformat eingeführt. Zudem soll bis Mitte 2026 ein erstes Verwertungskonzept vorliegen.
Der Workshop legte damit den Grundstein für eine nachhaltige und praxisnahe Nutzung der im Projekt entwickelten Lösungen.

Veröffentlicht am 12. Juni 2025