Station 5: Wetterstation

Meteorologische Station Stadtgarten

Wetterunterschiede im Blick: Sensoren erfassen Wetterdaten in der ganzen Stadt und unterstützen eine klimaangepasste Stadtplanung.

Wetterunterschiede im Blick: Sensoren erfassen Wetterdaten in der ganzen Stadt und unterstützen eine klimaangepasste Stadtplanung.

Was misst der Sensor?

Drei Sensoren messen folgende Werte: Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und Niederschlag.

Insgesamt gibt es auf dem Stadtgebiet gut 40 solcher Messstationen, von denen 13 auch Luftdruck, Wind, Sonneneinstrahlung und Strahlungstemperatur erfassen.

Wie macht er das?

Die Sensoren enthalten eine SIM-Karte und übermitteln die Daten alle fünf Minuten über das Mobilfunknetz.

Was passiert dann mit den Daten?

Die Daten fließen sowohl in den DATEN:RAUM:FREIBURG als auch in das Messnetz der Universität. Dort wurde die uniWeather App entwickelt, die Bürger*innen, der Stadt und der Forschung die Wetterdaten bereitstellt. Damit können sie Wetterbedingungen auf einen Blick erfassen – in Echtzeit.

Wie profitiert die Bürgerschaft?

Die Wetterdaten können auf die einzelnen Stadtteile heruntergebrochen werden. Sie machen sichtbar, in welchen Gebieten Bürger*innen besonderer Hitze, Hochwasser oder Stürmen ausgesetzt sind. Einen Schwerpunkt legt das Messnetz auf sogenannte thermische Belastung – also Hitze- oder Kältestress, die Bürger*innen an verschiedenen Stellen in der Stadt erleben.

Mit den Daten können Stadt und Forschung auf sich verändernde klimatische Bedingungen reagieren und in die Stadtplanung einfließen lassen.

Schon gewusst?

Die Stadt Freiburg ist aufgrund der städtischen Wärmeinsel im Mittel fast 2 Grad wärmer als ihr Umland. Die Jahresmitteltemperatur im Stadtzentrum liegt bei 14.0°C, das Umland hat Lufttemperaturen von 11.5 bis 12.5°C.

47.997865, 7.857994