Handschriften

Der Begriff "Handschrift" bezeichnet im Archivwesen handgeschriebene Bücher, Briefe und andere Publikationsformen, im weiteren Sinn auch maschinenschriftliche Manuskripte meist unveröffentlichter Texte und andere unikale Schriftstücke.
Der Handschriftenbestand des Stadtarchivs (B 1) ist ein Selektbestand, in dem Archivalien unterschiedlicher Herkunft zusammengeführt wurden. Er umfasst Aufzeichnungen vom 15. Jahrhundert bis heute, darunter:
- Chroniken und andere Geschichtstexte
- Zeitzeugenberichte
- Berichte über einzelne Ereignisse (Belagerung der Stadt Freiburg 1713 und 1744; Badische Revolution 1884/49; Zerstörung der Stadt und Kriegsende 1945)
- Tagebuchaufzeichnungen
- Lebenserinnerungen
- Aufzeichnungen zur Baugeschichte der Stadt Freiburg
- Aufzeichnungen zur Heraldik
- Kirchliche Handschriften (Chroniken, Antiphonare/Gebetbücher, Ämterbücher, Heiligenviten), u. a. aus den Klöstern Adelhausen, St. Agnes, St. Katharina., St. Maria Magdalena und St. Ursula
- Wissenschaftliche Handschriften
- Handschriften des Freiburger Bürgermilitärcorps
- Handschriftliche Gesetzestexte
- Kochbücher
Digitalisate
- B1 Nr. 1 Bericht an den Herzog (Albrecht?) von Österreich über den Ausgang der Grafen von Freiburg, den Herrschaftswechsel und insbesondere die Geschicke von Badenweiler, 1450 (7,704 MB)
- B1 Nr. 2 Geschichtbuch von Ulrich Zasius, 1494-1502 (1535) (119,915 MB)
- B1 Nr. 107 Lateinisch-deutsche Sammelhandschrift, Freiburg, 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts
- B1 Nr. 108 Johannes Meyer, Freiburg ca. 1482-1484
- B1 Nr. 110 Lebensbeschreibungen Adelhauser Klosterfrauen, Freiburg, 1761
- B1 Nr. 112 Jahrzeit- und Zinsbuch des Klosters Adelhausen [Adelhausen, 1. Hälfte 14. Jahrhunderts]
- B1 Nr. 115 Jacobus de Voragine [Liebenau bei Hochrhein, letztes Drittel 15. Jahrhunderts]
- B1 Nr. 147 Ämterbuch S. Agnes, Freiburg, 1481
- B1 Nr. 202 Sammelband Johannes Meyer, Worms, um 1469-1470
- B1 Nr. 203 Johannes Meyer, Worms, 1481