Lirum Larum Leseklasse fragt
Haben Sie als Kind schon geschrieben?
Ja, das habe ich. Nicht mit dem Ziel, Autorin zu werden. Aber ich habe es geliebt, mir Geschichten auszudenken und sie auch aufzuschreiben. Leider habe ich die meisten davon nicht mehr. Es wäre schön, mal darin zu blättern.
Wie kamen sie auf die Idee mit der Kuh?
Wenn man Geschichten über schwierige Themen erzählen will, dann ist es immer gut, sie vom Großen ins Kleine zu holen. Mein Gedanke war, zu erzählen, wie leicht Kriege und Zwist zwischen den Menschen entstehen. Aber eine Geschichte soll ja auch Spaß machen. Also habe ich sie nach Elend verlegt. Und da dieses Dorf ein wenig Ähnlichkeit hat mit dem Dorf, in dem ich selbst aufgewachsen bin, musste natürlich auch eine Kuh vorkommen, die den Menschen zeigt, wie blöd ihr Verhalten ist. Genaugenommen sind es ja eine Kuh, ein Stier und das Kalb. Angela und Bronco ist es eben egal, ob es eine Grenze gibt. Und das sollte es den Menschen auch sein.
Was soll Ihr Buch der Welt sagen?
Dass Streit und im Großen Krieg vollkommen unnötig ist und einfach nur dafür sorgt, dass die Menschen kein schönes Leben führen können. Grenzen sind oft gar nicht nur außen. Meistens sind sie in unseren Köpfen und schränken uns ein. Viel schöner ist es doch, wenn sich alle gut verstehen und aufeinander achten, statt darauf, recht zu haben.