Lirum Larum Leseklasse fragt
Hat es für Sie eine Bedeutung, dass Jasper sich im Stich gelassen fühlt?
Es ist so ein furchtbares Gefühl, im Stich gelassen zu werden. Man ist verletzt und zugleich so hilflos. Jasper würde alles dafür tun, um bei seiner Schwester Bonnie zu bleiben. Deshalb versteht er nicht, wieso sie glaubt, dass es für ihn das Beste sein könnte, in ein Internat zu gehen. Und in dieser Situation bekommt er die Gelegenheit, etwas sehr Verrücktes zu tun. Er tauscht mit Honz die Rollen und fliegt mit der Drohne weg. Vielleicht denkt er ja auch insgeheim, dass Bonnie ihn vermissen wird und sich die Sache mit dem Internat noch mal überlegt?
Warum mögen die Monster keine Kinder?
Sie kennen keine Kinder. Sie wissen nicht, was Kinder genau tun – und sie fürchten, dass Kinder ihre Welt zu sehr durcheinander bringen könnten. Sie sind das genaue Gegenteil von einem Kind wie Japser – antriebslos, bequem und kein bisschen neugierig und abenteuerlustig. Und das Geheimnis, warum das so ist, erfährt Jasper erst am Ende. Ich finde ja, man hätte fast schon früher drauf kommen können und ist dann doch darüber sehr verblüfft.
Wie sind Sie auf die Namen der Monster gekommen?
Es wird in der Geschichte ja verraten, warum die Schlasocks, Scharnas und Trütass heißen, wie sie heißen. Aber die einzelnen Namen wie „Schäff Laso“, „Zebrazzo oder „Nana“ habe ich mir einfallen lassen, als ich mir überlegt habe, was das für Gestalten sind und was sie so für Merkmale haben. Einer dieser Schlasocks ist groß und scheint eine Art Anführer zu sein, also klingt der Name ein bisschen nach Chef der Schlasocks. Ein anderer Schlasock ist gestreift wie ein Zebra, ein Schnarna sagt ständig „na, na“ – und so kommt man ja schnell auf Ideen. Zumindest wenn man es mag, mit der Sprache zu spielen. Und Monster, die Kevin, Jakob oder Thea heißen, konnte ich mir einfach nicht gut vorstellen.