Lirum Larum Leseklasse fragt
Wer ist denn Elio? Ist das Ihr Sohn?
Ja, das ist mein Sohn. Er ist nun sieben Jahre alt und hat einen riesigen Wissensdurst. In Büchern findet er viel Interessantes – aber auch in Podcasts. Und natürlich liebt er Geschichten. Vor allem wenn sie spannend erzählt sind.
Hätten Sie gerne einen Roboter zuhause, der Ihnen hilft?
Ihr meint so einen Hilfsroboter, der jederzeit für mich da ist, mir immer zuhört und für mich kocht? So ein Roboter, der mich besser kennt als ich mich selber, weil er mich ständig beobachtet und alles mithört. Ich fürchte, mein Körper könnte dadurch nach und nach alltägliche Gesten verlernen, mein Kopf würde faul werden und nicht mehr mitdenken. Ich würde merken, dass ich mich immer weniger um meine Freunde kümmere – weil ich viel zu sehr mit dem Roboter beschäftigt wäre. Der Alltag mit ihm wäre zwar einfacher: Mit ihm streite ich mich nie und trösten müsste ich ihn auch nicht. Doch irgendwann würde mir bewusst werden, was mich wirklich glücklich macht: Dinge selbst zu tun – alleine oder gemeinsam mit anderen Menschen.
Wieso haben Sie nur drei Farben verwendet?
Ich habe bei diesem Buch bewusst drei spezielle Farben eingesetzt – sogenannte Pantone-Farben. Diese sind deutlich intensiver und lebendiger als herkömmliche Druckfarben. Zudem lassen sich damit metallische Töne realisieren, was ihr sicher auch bemerkt habt. Weniger ist manchmal mehr: Obwohl das Buch „nur“ drei Farben nutzt, wirkt es bunter als viele andere Bücher, die den kompletten Regenbogen abbilden, weil ich darauf Wert legte, dass grosse Farbflächen entstehen, die die Wirkung der Pantone-Farben noch verstärken.