Radfahren - wo erlaubt, wo nicht?
Zur besseren Orientierung mit dem Fahrrad gibt es den "Freiburger Fahrradstadtplan". Er stellt das städtische Verkehrsnetz dar - speziell zugeschnitten auf die Bedürfnisse von Radfahrer*innen.
Herausgeber: Stadt Freiburg im Breisgau
Kosten: 4 Euro
Erhältlich: Örtlicher Buchhandel, Fahrradläden, Tourist-Information, Vermessungsamt
Radfahren in Einbahnstraßen
In Freiburg gibt es rund 125 Einbahnstraßen. Über 70 Prozent davon sind mit einem Zusatzschild für die Benutzung durch den Radverkehr gegen die Einbahnrichtung freigegeben. Von den für eine Öffnung geeigneten Einbahnstraßen sind 93 Prozent geöffnet, die übrigen sollen noch freigegeben werden.
Ziel der Öffnung ist es, Lücken im Radverkehrsnetz zu schließen, das Ausweichen des Radverkehrs auf den Gehweg mit den dadurch verbundenen Nachteilen für Fußgänger*innen zu vermeiden sowie die Sicherheit für den Radverkehr zu erhöhen. Denn Untersuchungen haben ergeben, dass sich die Verkehrssicherheit durch die Legalisierung des Radfahrens gegen die Einbahnstraßenrichtung verbessert, da die Verkehrsteilnehmer*innen stärker aufeinander Rücksicht nehmen und oft eine Verlagerung des Radverkehrs von benachbarten Hauptverkehrsstraßen erfolgt.
Damit das Fahren durch eine geöffnete Einbahnstraße sicher ist, ist die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer*innen wichtig. Insbesondere sollte – vor allem in Kurven – strikt am rechten Fahrbahnrand gefahren werden. Auch bei einmündenden Straßen oder Grundstücksausfahrten sowie beim Ein- und Ausparken ist besondere Vorsicht geboten.