Vorbeugen fürs nächste Jahr
Tigermücken in Freiburg

Das Ende des Sommers hat auch sein Gutes – es gibt kaum noch nervige Stechmücken. Auch die Tigermückensaison geht zu Ende. Mitte April hatte die Stadt gemeinsam mit der Firma Icybac mit dem Kampf gegen die invasive Mücke begonnen – und dabei vor allem auch auf Mitwirkung der Bürger*innen gesetzt. Über den Sommer sind etwa 450 Fundmeldungen bei Icybac eingegangen.
Fast alle Stadtteile sind betroffen
Die aktuelle Verbreitung in Freiburg konnte somit sehr gut ermittelt werden. Mittlerweile sind bis auf Günterstal, Ebnet und Kappel alle Stadtbezirke betroffen. Neu hinzugekommen sind Littenweiler, Waldsee Landwasser und Waltershofen.
Im Herbst: Gärten aufräumen, Regentonnen ausbürsten, Gefäße trocken lagern!
Nun sind nur noch vereinzelte Tiere unterwegs, doch nach der Tigermückensaison ist vor der Tigermückensaison. Im Herbst legen die verbliebenen Mücken noch Eier ab, diese überwintern und schlüpfen, wenn es ab Mitte April wieder wärmer wird.
Deshalb ist es wichtig, im Garten, auf der Terrasse und auf dem Balkon im Herbst klar Schiff zu machen:
Nicht mehr benötigte Gefäße, Behälter und Untersetzer...
- leeren,
- gründlich reinigen,
- über den Winter trocken lagern.
Zur Reinigung am besten eine harte Bürste oder einen Hochdruckreiniger nutzen. Wenn möglich, im Anschluss mit heißem Wasser nachspülen – bei 80 Grad werden verbliebene Eier sicher abgetötet.
Regentonnen von Eiern befreien...
- Innenfläche gründlich ausbürsten,
- mit Wasser nachspülen.
Bitte helfen Sie mit!
Mit diesen Maßnahmen können Bürger*innen selbst dazu beitragen, die weitere Ausbreitung der Mücke in Freiburg zu verhindern.
Hintergrund
Bei der Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus) handelt es sich um eine invasive Stechmückenart aus Südostasien, die sich aufgrund des warmen Klimas über verschiedene Einschleppungswege seit dem Jahr 2015 auch in Freiburg etabliert hat und weiter ausbreitet.
Die Tigermücke lebt im Siedlungsbereich oder in Kleingartenanlagen und brütet in künstlichen Wasseransammlungen wie Regentonnen, Eimern, Gießkannen, Blumentöpfen, Untersetzern, Schirmständern, Gullys, Baumbewässerungssäcken und so weiter. Vogeltränken sind unproblematisch, wenn das Wasser regelmäßig gewechselt wird. Belebte Gartenteiche, Schwimmbäder (Pools) und Fließgewässer sind keine Brutstätten.
