Umgestaltung Fritz-Schieler-Platz und Grünanlage am Dorfbach und Platanenhain
Ergebnisse der Bürger*innenbeteiligung
Im Stadtteil Weingarten werden an der Sulzburger Straße im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Sozialer Zusammenhalt" mehrere Gebäude saniert. Im Zuge der Sanierung soll auch der öffentlich Raum am Fritz-Schieler-Platz, die angrenzende Grünanlage am Dorfbach und der Platanenhain aufgewertet werden.
Im Rahmen der Neugestaltung der öffentlichen Freiräume im Sanierungsgebiet Sulzburger Straße wurde seit Juni 2025 ein mehrstufiges Beteiligungsverfahren durchgeführt. Den Auftakt bildete im Juni 2025 ein Vor-Ort-Rundgang mit dem Bürgerverein und der Quartiersarbeit zur Ermittlung der bestehenden Nutzungen und örtlichen Bedarfe.
Im Oktober 2025 fand die erste öffentliche Beteiligung mit zwei gesonderten Formaten für Kinder und Jugendliche sowie für Erwachsene statt. Die Ergebnisse wurden anschließend ausgewertet und im November 2025 im Sanierungsbeirat vorgestellt. Ergänzend fanden im Herbst 2025 ein Quartalsgespräch zum Thema Barrierefreiheit sowie Abstimmungen mit angrenzenden Eigentümerinnen und Eigentümern statt. Im Dezember 2025 wurde das Konzept zudem mit Marktbeschickern, Bürgerverein und Forum Weingarten abgestimmt; für die Marktplanung erfolgte ergänzend ein Ortstermin mit Fahrversuch.
Auf Grundlage der ersten Beteiligungsphase wurde der Vorentwurf weiterentwickelt und im Mai 2026 im Rahmen der zweiten öffentlichen Beteiligung vorgestellt. Im Anschluss wurden weitere zielgruppen- und themenspezifische Gespräche geführt, darunter am 21.05.2026 ein Gespräch mit Anwohnenden zur geplanten Spielplatzverlegung, im Juni 2026 eine Abstimmung mit Jugendakteuren sowie ein Ortstermin zum Einfluss der Parkumgestaltung auf den urbanen Garten mit der Kita Violett. Die Ergebnisse der weiteren Beteiligung wurden im Sanierungsbeirat berichtet. Darüber hinaus erfolgten weitere Abstimmungen mit Bürgerverein und Forum Weingarten.
Aktuell läuft eine Jugend-Online-Beteiligung zur Ausgestaltung der Bewegungsangebote. Für den weiteren Planungsprozess sind weitere Abstimmungen zur geplanten Spielplatzverlegung, unter anderem mit Anwohnenden, der Kirche und der eritreischen Gemeinde, vorgesehen.
Beteiligung im Detail
Ideenpool (Oktober 2025)
Im Oktober 2025 trafen sich Kinder und Jugendliche bei der Rutsche Drachenberg sowie Erwachsene im Mehrgenerationenhaus EBW in der Sulzburger Straße 18, um Ideen für die Neugestaltung des Fritz‑Schieler‑Platzes, der Grünanlage am Dorfbach und des Platanenhains zu sammeln.
Kinder und Jugendliche
Nach einer kleinen Exkursion durch den Park konnten die Kinder und Jugendlichen ihre Ideen und Wünsche an drei Stationen "Ideenwand", "Lego bauen" und "Punkte kleben" entwickeln und einbringen. Besonders beliebt waren Angebote zu den Themen Wasser, Klettern, Hüpfen und Springen und Workout und Fitness. Weniger beliebt waren Angebote wie Rutschen, Rollenspiel, Ausblick sowie Schatten, Bäume und Blühendes.
Alle Wünsche in der Übersicht (in Klammern Hinweise und Begründungen des Garten- und Tiefbauamts)
Klettern / Balancieren / Parkour
Wird gemacht
Calisthenics-Anlage
Kletterparkour / Kletteranlage
Parkour-Anlage
Fitness-/Workout-Geräte, Gym im Freien
Workout-/Sportfläche allgemein
Klimmzugstangen
Balancier-Baumpfade / Baumstämme
Wird ähnlich gemacht
Kletterhaus / Spielhaus zum Klettern mit Balkon / Rutsche
Fußballplatz / Kunstrasen / Minifeld u.a. große Tore, Sportplatz für Begegnung sozialer Gruppen
Soccerplatz
Basketballkorb / Basketballplatz
(Offene Spielflächen auf Wiesen, aber kein Platz für zusätzliches Sportfeld im Park, ggf. Ertüchtigung oder Erweiterung Sportfeld im Zuge Verlegung Hort denkbar)
Hüpfen / Springen / Trampolin
Wird gemacht
Trampolin / Hüpffläche /Springen
Spiel / Fantasie / Rollenspiel
Wird gemacht
Spielplatz allgemein
Wird ähnlich gemacht
Puppenspielhaus mit Küche, Sitzecke, Bett
Zweistöckiges Spielhaus mit Puppen-Dachboden
Kann nicht gemacht werden
Labyrinth aus Holz, Busch (andere Wünsche häufiger)
Zug (andere Wünsche häufiger)
Riesenrad (Betrieb/Unterhaltung durch Garten- und Tiefbauamt nicht möglich)
Achterbahn (Betrieb/Unterhaltung durch Garten- und Tiefbauamt nicht möglich)
Grillen / Gemeinschaft / Feiern
Wird ähnlich gemacht
Picknicktische / Geburtstagsplatz
Kann nicht gemacht werden
Grillstelle / Grillplatz u.a. mit Rundum-Sitzkreis und Schatten
Pavillon mit Sitzplätzen (Überdachung birgt Gefahr für Fehlnutzung)
Rutschen
Wird gemacht
Röhrenrutschen
Rutsche im Kletterparkour
Lange, kurvige Rutsche, Cinemaxx-Vorbild
Hangrutsche
Rodelhang im Winter
Rutschen allgemein
Infrastruktur / Technik / Sonstiges
Wird ähnlich gemacht
Drachenstatue / Kunstobjekt
Kann nicht gemacht werden
W-LAN (kein Mehrwert für Parknutzung, Verhältnis Kosten/Nutzen fragwürdig)
Ladestation z. B. Solar (Verhältnis Kosten/Nutzen fragwürdig)
Frelo-Station (in unmittelbarer Nähe vorhanden (Haltestelle Krozinger Straße)
Bei der ersten Erwachsenenbeteiligung wurden insgesamt 267 Ideen eingebracht, viele davon auch Mehrfachenennungen. Davon können 163 Ideen realisiert werden, 21 in ähnlicher Weise, 12 können nicht realisiert werden, 26 liegen außerhalb der Zuständigkeit des Garten- und Tiefbauamts.
Durch die Beteiligung und die dort eingebrachten Anliegen sind einige Themen mehr in den Fokus der Planung gerückt, z.B. Konflikte Fußgänger und Radfahrende
Zu den häufigsten Ideen, die nun auch realisiert werden, gehörten unter anderem:
Wasserspiel/Erfirschungsmöglichkeit
Trinkbrunnen
mehr Bäume/Schattenplätze
mehr Sitzgelegenheiten
neue, vielfältige Spielangebote
altersübergreifende Bewegungsangebote
Ertüchtigung Boulefläche
Ergebnisse im Detail
Grünflächen, Bäume & Klima
Wird gemacht
Kühle Orte / Schattenplätze / Sonnenschutz durch Pergolen, Sonnensegel, Bäume
Mehr Bäume / Nachpflanzungen / Blühflächen / Biodiversität
Entsiegelung von Flächen, Sickerpflaster, Versickerungssysteme für Regen- und Dachwasser
Erhalt bestehender Grünflächen (keine weitere Versiegelung)
Ökologische Aufwertung / Artenschutzgarten / Wildblumenbeete / Insekten- und Vogelschutzgehölze
Rattenunfreundliche, bienenfreundliche und nicht giftige Bepflanzung
Renaturierung Dorfbach – mit Erhalt der bestehenden Bäume
Wird ähnlich gemacht
Rückschnitt statt Fällung im Platanenhain (zwei nicht vitale Bäumen müssen gefällt werden)
Miniwald ("Tiny Forest") zur Beschattung und Biodiversität (Neupflanzung Baumgruppen)
Kann nicht gemacht werden
Grünanlagen pflegen, nicht verwahrlosen lassen, z.B. Laub, Pflege, Sauberkeit (macht die Grünflächenunterhaltung bereits so gut wie möglich)
Aufenthaltsqualität & Begegnung
Wird gemacht
Mehr Sitzgelegenheiten / Bänke / Liegeflächen u.a. mit Rückenlehne, Holz-Sitzgelegenheiten oder Baumumfassungen, Sitzgelegenheiten vis-à-vis, gesellig angeordnet, "mobile Stühle"
Bouleplatz wiederherstellen / erhalten / verbessern am Platanenhain
Mehr Begegnungsorte und Gemeinschaftsflächen inkl. Grillplatz, Multifunktionsfläche
Hängematten / Liegemöglichkeiten
Wird ähnlich gemacht
Kleine Kulturflächen / Bühne / Pavillon für Veranstaltungen (Fritz-Schieler-Platz)
Kann nicht gemacht werden
Überdachte Bereiche / Pergolen für Aufenthalt bei Regen und Sonne (Gefahr der Fehlnutzung)
Café oder Park-Café / Biosk / Treffpunkt im Park
Weingartener*innen aktiv einbeziehen in Gestaltung, Aufbau, Pflege, Mitmachaktionen (Initiativen aus der Bürgerschaft z.B. über "Freiburg packt an")
Namensgebung für den Park zur Identitätsstiftung „XXXX-Park“ (Zuständigkeit liegt nicht beim GuT)
Spiel- und Freizeitflächen
Wird gemacht
Neue / vielfältige Spielgeräte z.B. Trampolin, Klettergeräte, Rutschen, Seilbahn, Hangschaukel, Wasserrutsche
Spielband mit Fitness- und Bewegungsangeboten: Calisthenics, Tischtennis, Parcours etc.
Schatten über Sand- und Spielbereichen, Sonnensegel, Bäume
Sanierung und Modernisierung der Spielplätze besonders am Dorfbach / Sulzburger Straße
Spielplätze für verschiedene Altersgruppen inkl. 6–12-Jährige, Jugendliche, Erwachsene
Inklusive Spielgeräte z. B. Geschwister- und Babyschaukeln
Erhalt der Spielpumpe am Bach-Spielplatz
Erhalt Schlittenberg am Drachenberg
Wird ähnlich gemacht
Slackline-Bereiche (feste Slackline)
Spielgeräte-Ausleihstation z. B. Kettcars (Spielkiste möglich)
Kann nicht gemacht werden
Beleuchtung an Spielplätzen zur Sicherheit am Abend (Lichtverschmutzung)
Wiederaufbau des alten Holz-Labyrinths nähe Sulzburger Straße (in Kinderbeteiligung andere Wünsche häufiger)
Verkehr, Wege , Mobilität, Sicherheit
Wird gemacht
Beleuchtung von Wegen und Plätzen z. B. Dorfbachufer
Trennung von Fuß- und Radverkehr besonders am Dorfbach, Radwegeverbindung zum Dietenbachpark ausbauen
Sichere, barrierefreie Wege, auch für Rollator und Rollstuhl
Neue Fußwegverbindungen z. B. zwischen Binzengrün und Spielplätzen
Wird ähnlich gemacht
Mehr Fahrradabstellplätze, überdacht, geschützt (mehr Stellplätze, Überdachung nicht angemessen)
Klar getrennte Wege für Pflegefahrzeuge (GuT) ohne Grünflächen zu beschädigen (weniger Verkehr durch Entfall Schuttmulde Park)
Kann nicht gemacht werden
Große Steine oder Poller gegen PKW-Befahrung von Gehwegen und Parks
Zweite Zufahrt nach Weingarten aus Sicherheitsgründen, Evakuierung / Rettungswege
Kulturpavillon / kleine Bühne / flexible Nutzungsfläche (Fritz-Schieler-Platz inkl. Festplatzverteiler)
Parkplätze vor AWO teils erhalten, teils reduzieren – unterschiedliche Positionen (Platzfläche wird Erholungsraum)
Kann nicht gemacht werden
Klarere Trennung von Fußwegen und Parkplätzen / Parkraumstrukturierung
Sauberkeit, Ordnung & Infrastruktur
Wird gemacht
Hundekotstationen / Mülleimer an allen Eingängen
Wird ähnlich gemacht
Asche-Auffangbehälter / ordentliche Müllentsorgung im Park
Kann nicht gemacht werden
Ausgewiesene Hundewiese mit Beschilderung (keine Fläche zur Verfügung)
Öffentliche, barrierefreie Toilette im Stadtteil, Marktplatz, Park (Zuständigkeit Immobilienmanagement)
Regelmäßige Reinigung und Laubentfernung / ASF-Kehrplan auch für Spielstraßen
Müllsammelaktionen mit Beteiligung der Bürger*innen z. B. samstags, mit Anreiz (wenn sich Gruppen gründen die regelmäßig Müll sammeln möchten, können diese sich bei Freiburg packt an melden und werden durch Zangen etc. unterstützt.)
Sonstiges / Stadtteilübergreifende Themen
Wird gemacht
Soziale Treffpunkte gegen Einsamkeit / Nachbarschaftshilfe fördern
Weingarten aktiv in Planungen und Umsetzungen einbinden - "Wir-Gefühl"
Teilgenommen haben ca. 16 Kinder und ca. 4 Jugendliche. Die Planung für den Fritz-Schieler-Platz sowie den Platanenhain und Drachenpark wurde durch die Planungsbüros vorgestellt. Es erfolgte auch ein Rückblick auf das erste Beteiligungsverfahren im Oktober 2025 und die Umsetzung der damals entstandenen Ideen. Um die Jugendlichen noch besser zu erreichen und einzubinden, wurde im Nachgang zu der zweiten Beteiligungsveranstaltung mit den Jugendakteuren vereinbart, eine Online-Jugendbefragung zu den Fitnessgeräten am Eingang Ost im Sommer 2026 durchzuführen.
Stimmungsbild
Zum Abschluss wurden alle Kinder und Jugendliche gebeten Punkte für ihre favorisierten Spielgeräte oder Fitnessgeräte zu vergeben. Jede*r bekam 3 Klebepunkte, die auf den Fotos verteilt wurden. Es ergab sich folgendes Stimmungsbild, das zeigt, welche Elemente besonders beliebt sind und deshalb in der weiteren Planung besonderes Augenmerk aus diese Elemente gelegt werden sollte:
Besonders beliebt:
13 Punkte:Calisthenics Anlage
11 Punkte: Trampoline
10 Punkte: Röhrenrutsche
Beliebt:
7 Punkte: Wasserkanone
je 4 Punkte: Kletterkombination, Stangenwald, Doppelschaukel, Nebelsäulen
2 Punkte: Drehliegen
Weniger beliebt:
keine Punkte: Slackline, Wackelbrett, Sandbereich, Wasserspeier
Erwachsene
Überblick
Bei der zweiten Erwachsnenbeteiligung wurde die Planung vorgestellt und es gab die Möglichkeit Rückfragen zu stellen und Feedback zu geben. Jedes Feedback wurde aufgenommen und geprüft. Von dem Feedback der Bürger*innen (ohne Mehrfachnennung) sind 19 Anliegen realisierbar, 26 bedingt realisierbar, 10 nicht realisierbar, 5 außerhalb der Zuständigkeit des Garten- und Tiefbauamts.
Durch das eingebrachte Feedback konnte die Planung unter anderem in folgenden Punkten noch angepasst werden:
Beschattung Brunnen durch zusätzliche Bäume
Behindertenparkplatz in direkter Nähe zu Marktfläche
Online-Jugendumfrage zu Fitnessangeboten
Zweiter Trinkbrunnen im Park
Ergebnisse im Detail
Teilgenommen haben ca. 60 interessierte Bürger*innen. Die Planung für den Fritz-Schieler-Platz sowie den Platanenhain und Drachenpark wurde durch die Planungsbüros vorgestellt. Es erfolgte auch ein Rückblick auf das erste Beteiligungsverfahren im Oktober 2025 und die Umsetzung der damals entstandenen Ideen.
Infomarkt
Es waren vier „Infomarkt“- Stationen für die Teilnehmenden mit Infos zum aktuellen Planungsstand aufgebaut. Jeweils vertreten durch eine Landschaftsarchitekt*in. Die Teilnehmenden konnten sich frei auf die Infomarktstände verteilen und in den Austausch gehen. Auf diese Weise war es den Bürger*innen möglich ihr persönliches Anliegen mitzuteilen und zu besprechen. Die wichtigsten Stichpunkte wurden während des Austauschs zu den einzelnen Planungen auf Karten gesammelt und an eine Pinnwand geklebt. Zum Abschluss des Infomarktes haben die Landschaftsarchitekt*innen kurz die wichtigsten Anregungen, Ideen und Lob zusammengefasst und im Plenum mitgeteilt. Es sind viele, auch gegensätzliche Bedürfnisse und Wünsche der Anwohnenden und Parknutzenden zusammengekommen. Ziel der Planung ist es den größten möglichen gemeinsamen Nenner an Nutzungsangeboten zu erarbeiten.
Die Rückmeldungen und Anregungen der Bürger*innen, die im Rahmen der Bürgerbeteiligung beim Infomarkt am 18. Mai. eingebracht wurden, werden derzeit ausgewertet und in die weitere Planung eingearbeitet.
Hinweis: Da das Projekt noch im Planungsprozess ist, handelt es sich um vorläufige Rückmeldungen. Einige Prüfungen und Detailklärungen stehen noch aus.
Grün- und Freiraumgestaltung
wird gemacht
Super Idee, den Platz an den Park wachsen zu lassen
Beschattung Brunnen
Begründung: Verbesserung der Begrünung an den Pergolen, Prüfung von zusätzlichen Baumstandorten direkt am Brunnen
Baumpflanzung / Schatten an Promenade für Bänke
Insgesamt werden ca. 50 neue Bäume auf dem Fritz-Schieler-Platz und auch im Park gepflanzt. Neue Bankstandorte an bereits schattigen Bereichen werden ebenfalls geprüft.
bedingt realisierbar
Zierobst für Vögel
Wunsch nach Obstbäumen neben Trampelpfad
Neupflanzungen bei Sulzburger Straße Nr. 114 ff.
wird geprüft, Auswahl Baumpflanzung erfolgt nach Aspekten der Biodiversität und Anpassungsfähigkeit an Folgen des Klimawandels bzw. Stadtklimaresistenz
begrünte Pergolen bei Sitzgelegenheiten
begrünte Pergolen erhöhen den Aufenthaltswert am Brunnen in direkter Nachbarschaft zum Platz. Auf dem Platz werden Bäume die Sitzgelegenheiten beschatten, Pergolen würden hier nicht ins Konzept passen. Beschattung durch Bäume ist nachhaltiger und effektiver.
Weitere Rückmeldung
Bäume brauchen lang genug Wasser? Grüne Wände wachsen schnell
Bewässerung gehört in den ersten drei Jahren nach Pflanzung zur Pflege und wird im Anschluss entsprechend des Bedarfs und der Kapazitäten durch die Grünunterhaltung übernommen
Sitz- und Aufenthaltsqualität
wird gemacht
Bereiche mit Bänken und Tischen für unterschiedliche Gruppen gut
Sitzmöglichkeiten direkt am Wasser um Füße in den Bach zu halten
Bänke mit ganzen Lehnen / Bänke mit Lehnen
Rückmeldung: Es wird in allen Bereichen Bänke mit Rücken- und Armlehnen geben
Platanenpark Bäume rausnehmen, Bänke von der Höhe reduzieren (Laub Problem)
zwei zentrale Bäume werden entnommen, weil sie zu dicht stehen und sich nicht gut entwickeln konnten, Sitzgelegenheiten werden ergänzt
Bänke erneuern
wo und welche Bänke erneuert werden sollten wird geprüft
bedingt realisierbar
Platz für Jugendliche (Alle Jahreszeiten)
attraktive Treffpunkte und Sitzangebote für Jugendliche werden geschaffen, Überdachung nicht möglich wegen Gefahr Fehlnutzung, Jugendliche können bei Online-Umfrage zu Bewegungsangeboten am Eingang Ost abstimmen
Kann nicht gemacht werden
Überdachte Bänke
Rückmeldung: hohe Gefahr der Fehlnutzung, kein Freiburger Standard
Wege, Verkehr
wird gemacht
BHP (Behindertenparkplatz?) an Straße während Markt
Rückmeldung: Antrag wird bei Verkehrsbehörde gestellt
Gute Beleuchtung bei Nacht (Sicheres nachhause laufen von der Krozinger Str.)
In der weiteren Planung wird geprüft, welche Wege Hauptwege sind und die Beleuchtung darauf abgestimmt. Hauptwege sind und bleiben beleuchtet,
Autos weg gut
bedingt realisierbar
Zusammenhang von Spielplätze gut, Fahrräder müssten geschoben werden bei Kreuzungspunkten --> Verbreiterung gut? Oder lieber nicht? Sicherheit!!!
Brandel-Anlage als schlechtes Beispiel wegen Wegbreite + Fahrradfahrende
Konflikt Roller/Fahrräder = Kinder/Behinderte --> Markierung /Schutzschild für Fußweg 1. Vorrang Kinder 2. Fußgänger 3. Fahrräder und Roller
Schild für Fußweg 1. Vorrang Kinder 2. Fußgänger 3. Fahrräder und Roller
Begründung: übergeordneter Radweg führt durch unteren Mühlenweg. Der Hauptweg oberhalb des Baches soll ca. 50 cm verbreitert werden, sodass Fußgänger-, Radfahrende und sich aufhaltende Parkbesuchende an den Bänken gut aneinander vorbeikommen. Da die Breite aktuell nicht ausreicht wird teilweise neben den Wegen gefahren. Lenkung der Radfahrenden wird verbessert, sodass z.B. Spieleband frei von Fahrverkehr bleibt. Die Beschilderung der Wege, die den Radverkehr zulassen, erfolgt als gemeinsamer Fuß- und Radweg. Prüfung von weiteren Maßnahmen zur Verlangsamung der Radfahrenden im Park.
Weg komplett für Räder sperren entlang der Spielplätze bzw. Schieben
Trennung Spielplatz / Weg ist wichtig, weil da viele Radfahrer unterwegs sind
Fahrradfahrer müssen ihr Fahrrad über die Spielplätze schieben Aufsichtspflicht
s.o. Radfahrende sollen optimal gelenkt werden, sodass z.B. Spieleband frei von Fahrverkehr bleibt; restriktive Fahrverbote sind aus div. Gründen nicht durchsetzbar
Keine Ballung, kein Fahrradweg bei Urbanem Garten Violett; basale Kompetenzen müssen entspannt entwickelt werden
s.o. übergeordneter Radweg führt durch unteren Mühlenweg; Prüfung von Maßnahmen zur Verlangsamung der Radfahrenden im Park, Fitnessangebote am Eingang Ost sind räumlich getrennt vom Urbanen Garten
Platanenhain wäre ohne Parkplätze noch schöner
Parkplätze entfallen an Zugängen zu Platanenhain; aufgrund allgemein hohen Parkdrucks bleiben die übrigen Parkplätze bestehen
entfallende Parkplätze während Marktzeit tut den Marktbeschickern weh
Parkhaus fußläufig sehr gut erreichbar, Marktverein unterstützt die Planung
Kann nicht gemacht werden
Radfahrer sollten hinten dran druchfahren wegen Spielplatz
Radweg umlenken auf die andere Seite des Bachs. Fussgänger und Hunde werden bereits jetzt fast umgerast.
Begründung: übergeordneter Radweg führt durch unteren Mühlenweg. Im Bereich des Spielebands ist der Korridor im Park so schmal und durch Wall und Bäume beengt, dass der Weg für Radfahrende nicht hinter das Spieleband verlegt werden kann und auch nicht auf die andere Bachseite, weil hier keine Unterführung an der Straße Im Binzengrün möglich ist. Lenkung der Radfahrenden wird verbessert, sodass z.B. Spieleband frei von Fahrverkehr bleibt
Spielangebote
wird gemacht
Kirchendreieck KSP spricht nichts dagegen
Spielplatz jetziger Platz wie im "Affenkäfig" (beengt)
Rückmeldung: Verbesserung der Situation durch Spielplatzverlegung
Drachenberg zum Schlitten fahren frei
ist und bleibt frei
Babyschaukel
bedingt realisierbar
alternative Flächen für Spielplatzverlegung (nicht Kirchendreieck)
Begründung für Verlegung KSP: Der heutige Spielplatz liegt an einer stark genutzten Wegkreuzung mit Konflikten zwischen Kindern, Fußgehenden und Radfahrenden; im Park lässt sich das Spielangebot sicherer und naturnäher integrieren. Bestehende Parkflächen und der Fritz Schieler Platz werden zu einem durchgehenden Grünzug verbunden. Der heutige Spielplatzstandort am Einkaufszentrum behindert diese Verbindung. Alternative Standorte wurden intensiv geprüft, Kirchendreieck ist als geignetster Standort daraus hervorgegangen.
Öffnung zu Bach wegen Kinder problematisch, Kleinkinderschaukel im Spieleband vorsehen
Zugang zum Bachufer wird als Bereicherung gesehen --> Naturerfahrung, Erlebbarkeit Wasser. Schaukelsitz für Kleinkinder ist geplant.
Kann nicht gemacht werden
Spielplatz zur Rutsche verlegen oder lassen wo er ist
Ich fand im Prinzip die gesamte Vorstellung hervorragend. Aber ich habe kein einziges Kanal überzeugender Argument gehört, warum der Spielplatz verschoben werden sollte.
Begründung für Verlegung KSP: Der heutige Spielplatz liegt an einer stark genutzten Wegkreuzung mit Konflikten zwischen Kindern, Fußgehenden und Radfahrenden; im Park lässt sich das Spielangebot sicherer und naturnäher integrieren. Bestehende Parkflächen und der Fritz Schieler Platz werden zu einem durchgehenden Grünzug verbunden. Der heutige Spielplatzstandort am Einkaufszentrum behindert diese Verbindung. Alternative Standorte wurden intensiv geprüft, Kirchendreieck ist als geignetster Standort daraus hervorgegangen.
Weitere Rückmeldung
KSP am Kirchendreieck = Lärm für Veranstaltungen in der Kirche
Kirchengemeinde befürwortet Spielplatzverlegung
Sport- und Bewegungsangebote
wird gemacht
Bedürfnisse der päd. Einrichtungen beachten päd. Gründe - Kinder sichern den Naturraum erleben
Sorge um Konflikt zwischen Bewegungsangeboten am Eingang Ost und Nutzung des urbanen Gartens konnte in nachfolgenden Gesprächen mit der Kita Violett ausgeräumt werden; Realisierung Trinkbrunnen wird geprüft
bedingt realisierbar
Trainingsbereich gut, möglicherweise neben der Tischtennisplatte
Trainingsbereich ist mega gut aber andere Stelle (Konflikt Nutzung Kita + Erwachsene) Trinkbrunnen beim Training
Sorge um Konflikt zwischen Bewegungsangeboten am Eingang Ost und Nutzung des urbanen Gartens konnte in nachfolgenden Gesprächen mit der Kita Violett ausgeräumt werden; Realisierung Trinkbrunnen wird geprüft
breiter Weg, Calisthenics etc., Lärm, Kinder -> Pestalozzi Schule : draußen Lernen
s.o. voraussichtlich kein Konflikt, weil unterschiedliche Zeiten der verschiedenen Nutzungsgruppen
Boxsäcke wie Haslach bei Staudinger Schule, Fahrräder "entschleunigen" --> Drachenspur
Boxsäcke sind nicht vandalismussicher genug. Das Garten- und Tiefbauamt hat schlechte Erfahrungen bei der Staudinger Schule gemacht.
Flohmärkte/Bauernmarkt: während Marktzeit
Nach Rücksprache mit Bürgerverein und Forum Weingarten soll der geplante Grünflächenanteil auf dem Platz nicht reduziert werden, um mehr Marktfläche zu ermöglichen. Die selten stattfindenden parallelen Aktivitäten sollen auf die Grünflächen und z.B. den Brunnen ausweichen.
Kann nicht gemacht werden
Fläche für Hunde -> Die Hundecommunity ist groß
Begründung: Wiesenflächen sollen weiterhin von allen Parkbesuchern auch mit Hunden genutzt werden können. Der Park bietet nicht genug Raum für eine exklusive Hundefläche
Weitere Freizeitangebote/Urban gardening
bedingt realisierbar
kleine Freilichtbühne (Holzpodest)
Flächen für Festivitäten werden planerisch vorgesehen inkl. Stromanschlüsse, temporärer Aufbau von z.B. Bühne möglich
Hochbeete für gemeinsame Aktivität / Treffen/Verantwortung
Platz für Schulgarten / Urban Gardering
zwei Urban gardening Flächen im Park vorhanden, weitere Mitglieder willkommen
Wasser und Gewässer
wird gemacht
Trinkbrunnen im Park
Rückmeldung: Trinkbrunnen ist am runden Brunnen vorgesehen
bedingt realisierbar
Zugang zu Wasser weiter hinter schieben für Kinder, Calisthenics dort wegen dichter am Trinkwasser
Ein Zugang zum Bach mit abgeflachtem Ufer ist am neuen Eingang Ost geplant. Altersübergreifende Bewegungsangebote mit Calisthenicselementen bleibt am geplanten Standort Ost, s.o.
Kann nicht gemacht werden
Überflutungsgefahr durch Abflachung Wall
Wall ist kein Hochwasserschutz, da nicht durchgehend vorhanden. Hochwasserschutz wurde zudem durch Bau des Hochwasserrückhaltebeckens im Borhrertal und Breitmatte verbessert.
Weitere Rückmeldung
Trinkbrunnen in Urbanen Garten, Wasserzugang zum Bach hinter dem Urbanen Garten
Trinkbrunnen nicht möglich, da keine Frischwasserleitung vorhanden. Prüfung Wasseranschluss von Kita Violett durch Stadt Freiburg/ Immobilienmanagement. Ein Zugang zum Bach mit abgeflachtem Ufer ist am neuen Eingang Ost, neben dem Urbanen Garten geplant
Sauberkeit und Abfall
wird gemacht
Vermüllung, Hund Mülleimer breiter
Rückmeldung: Anzahl und Lage der vorhandenen Abfallbehälter und Kottütenspender werden planerisch überprüft und bei Bedarf ergänzt
Kann nicht gemacht werden
verschlossene Abfalleimer (Rattenproblem)
Problem mit Ratten und Krähen
getrennte Mülleimer für Papier, Plastik und Restmüll
Standardmodell des Garten- und Tiefbauamts für Abfallbehälter wird verwendet, Problem getrennte Abfallbehälter: Leerung durch ASF nicht leistbar, Nutzende trennen ggf. nicht, Übermöblierung Park
Weitere Rückmeldung
Bedarf + Ersatz für Grünschnittablagerung
Schnittgutablage ggf. zeitlich begrenzen
Schnittgutabgabe an allen ASF Recyclinghöfen möglich, Schnittgutplatz im Park war nie für private Nutzende
zu viel Müll im Park
Anzahl und Lage der vorhandenen Abfallbehälter und Kottütenspender werden planerisch überprüft und bei Bedarf ergänzt
Sonstiges
wird gemacht
Alles Super
Weitere Rückmeldung
Toiletten
Zuständigkeit Immobilienmanagement Freiburg, GUT informiert das IMF über diesen Wunsch aus der Beteiligung
Stimmungsbild
Im Anschluss an den Infomarkt wurden die Bürger*innen aufgefordert drei Planungsleitlinien zur Gestaltung des Parks und Platzes zu bepunkten. Es haben insgesamt 39 Teilnehmende 117 Punkte verteilt. Jeder Teilnehmende hatte für jede Planungsleitlinie einen Punkt zur Verfügung, welcher auf einer Skala von 1 (ich bin nicht einverstanden) bis 10 (ich bin sehr einverstanden) geklebt werden konnte. Das Stimmungsbild aus der Bürgerbeteiligung ist ein Ergebnis aus der Beteiligungsveranstaltung und stellt somit kein repräsentatives Ergebnis dar. Es kann lediglich als Stimmungsbarometer für den betreffenden Abend betrachtet und bewertet werden.
Planungsleitlinie 1: "Das Brunnenbecken wird mit unterschiedlichen bespielbaren Wasserelementen ausgestattet."
Es wurden 37 von 39 Punkten geklebt. Alle Punkte wurden auf der Skala über 5 geklebt und werden somit als positiv für die Planungsleitline bewertet.
Planungsleitlinie 2: "Der Park wächst mit Bäumen & Grünflächen Richtung Süden bis auf den Fritz-Schieler-Platz"
Es wurden 29 Punkte von 39 Punkten geklebt, ebenfalls alle im zustimmenden Bereich über 5.
Planungsleitlinie 3: „Der Spielplatz hinter dem Einkaufszentrum kann auf die Grünfläche neben der Kirche verlegt werden“
Hat 27 Punkte auf der Skala über 5 (zustimmend) und 24 Punkte bei unter 5 (ablehnend) erhalten und hat damit insgesamt 51 geklebte Punkte. Es ist deutlich zu erkennen, dass sich nicht von allen Teilnehmenden an die Vorgaben mit einem Punkt pro Planungsleitlinie gehalten wurde und aufgrund der geringfügig mehr positiven Stimmen der 51 Punkte von einer überwiegenden Zustimmung für eine Verlegung des Spielplatzes ausgegangen werden kann.