Begleitwerkstätten

In der Begleitwerkstatt können Platznutzer*innen und Anwohner*innen unabhängig von konkreten Konflikten ihre Perspektiven auf den Platz und seine Nutzung schildern und sich offen und wohlwollend austauschen. Damit will die Stadt Freiburg Nutzungskonflikten so gut es geht begegnen und künftigen Beschwerden vorbeugen. Mit diesem neuen Ansatz sollen gemeinsam mit den Menschen vor Ort langfristige Lösungen für ein gutes und respektvolles Miteinander auf stark frequentierten Plätzen gefunden werden. Denn Nutzungskonflikte, oftmals ausgelöst durch nächtlichen Lärm, Müll und Wildurinieren, können nicht alleine durch die Stadtverwaltung oder die Polizei verbessert werden.
Für jeden Bereich mit erhöhten Konfliktpotenzial sind eigene Begleitwerkstätten eingerichtet (Seepark, Stühlinger Kirchplatz und Eschholzpark), die sich in regelmäßigen Abständen treffen. Alle Interessierten, egal ob sie in der Nähe wohnen oder den Platz in ihrer Freizeit gerne nutzen, sind eingeladen, sich in den Arbeitsgruppen einzubringen.
Einladung zur Begleitwerkstatt Seepark am 22. Oktober 2026
Wie lief die Sommersaison im Seepark? Was hat sich seit dem Einsatz der Nachtmediator*innen verändert? Wo muss die Stadt noch nachbessern? Diesen Fragen widmet sich das Team der Begleitwerkstatt Seepark am Donnerstag, 22. Oktober, von 18 bis 20 Uhr in der Mensa der Hebelschule. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen, Ideen und Hinweise einzubringen und ihre Anliegen für das kommende Jahr vorzutragen.
Eine Anmeldung bis Freitag, 16. Oktober, per Mail an konfliktmanagement@freiburg.de oder telefonisch unter 0761 201-4891 ist erforderlich.