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Führung im Museum für Neue Kunst, Foto: Axel Killian

Inklusive Führungen

Einmal im Monat begleitet eine Gebärdendolmetscherin eine öffentliche Führung in den Häusern der Städtischen Museen. Außerdem werden zu allen Ausstellungen Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen angeboten.

Aktuell

Information und Buchung
Telefon: +49 (0)761 201 - 2501
Fax: +49 (0)761 201 - 2509
E-Mail: museumspaedagogik@stadt.freiburg.de


Pilot Inklusion

Das Augustinermuseum, das größte Haus des Verbundes der Städtischen Museen Freiburg, wird nach seinem Umbau im Jahr 2020 barrierefrei sein. Damit dient das Museum auch als Vorbild im Rahmen der kommunalen Prozessentwicklung „Leitbild inklusives Freiburg“. Die konsequente Entwicklung und Realisierung einer inklusiven Ausstellungsdidaktik und -vermittlung spielt eine zentrale Rolle in der Ausstellungsphilosophie des Hauses.

Im Rahmen des auf drei Jahre angelegten Projektes „Pilot Inklusion“ (2015-2017) entwickelt das Augustinermuseum im regelmäßigen Dialog mit drei weiteren Museen und Ausstellungshäusern modulare Vermittlungskonzepte zu Inklusion und Barrierefreiheit in den Wechsel- und Dauerausstellungen. Projektträger von „Pilot Inklusion“ ist die Bundeskunsthalle in Bonn. Die Klassik Stiftung in Weimar  und das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg gehören mit dem Augustinermuseum zu den Kooperationspartnern des Projektes. „Pilot Inklusion“ wird durch den Bundesverband Museumspädagogik e.V. sowie durch den Verein Blinde und Kunst unterstützt. Das Projekt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.
 
Das Augustinermuseum nutzt die Chance, modulare und inklusive Elemente innerhalb kleinerer Ausstellungsprojekte zu erproben. Die Ergebnisse werden im Rahmen der Neueinrichtung des dritten Bauabschnittes umgesetzt werden.

Inklusive Projekte der Städtischen Museen Freiburg

Am 24. September 2016 eröffnet das Haus der Graphischen Sammlung im Augustinermuseum mit der Ausstellung „Hans Baldung Grien. Holzschnitte“ (bis 10. Januar 2017). Dank einer Förderung von 10000 € des Innovationsfond Baden-Württemberg kann das Projekt „Sehende Hände. Graphische Kunst für blinde und sehbehinderte Menschen“ in der Ausstellung umgesetzt werden. Basierend auf den Erfahrungen der Bundeskunsthalle im Rahmen der Ausstellung „Japans Liebe zum Impressionismus - Von Monet bis Renoir“ werden Module entwickelt, die die Ausstellungen des Hauses der Graphischen Sammlung auch für Blinde und Sehbehinderte zugänglich und erlebbar machen.