laufend
Projekt laufend

Nachhaltige Wärmeversorgung (NW 3)

Umsetzung eines Konzepts zur Wärmeversorgung mittels Tiefengeothermie

Federführendes Amt:

Umweltschutzamt

So stehts im Klimaschutzkonzept:

Die Stadt Freiburg weist mit ihrer Lage am Rande des Oberrheingrabens Potenziale für die Nutzung von hydrothermaler Tiefengeothermie auf, welche zur grundlastfähigen Wärmeversorgung ganzer Stadtteile geeignet ist.
Aufbauend auf bereits durchgeführten Analysen der Vergangenheit (z.B. Industriegebiet Nord, Neubau SC-Stadion) werden weitere wirtschaftliche und technische Bemessungen dazu durchgeführt, ob und wie eine theoretische hydrothermale Quellschüttung den Wärmebedarf eines Stadtteils im westlichen Randbereich der Stadt bedienen kann.
Im positiven Fall wird eine Umsetzungsstrategie erarbeitet (inkl. Durchführung seismischer und geophysikalischer Erkundungen) bis hin zur Abteufung einer Bohrung und der Evaluierung der Quellschüttung sowie Planung der notwendigen Netze. Das Projekt wird umfassend durch Öffentlichkeitsarbeit begleitet, um die Bevölkerung einzubinden und Akzeptanz zu schaffen.


Stand: Oktober 2021

Aktueller Stand:

Der Einsatz von Tiefengeothermie bietet grundsätzlich die Möglichkeit, einen wesentlichen Anteil des Wärmeverbrauches der Stadt Freiburg aus CO2 freien bzw. nicht fossilen Quellen zu decken und damit wesentlich zur Erreichung der Freiburger Klimaschutzziele beizutragen. Die Potentialstudie zur Tiefengeothermie in Verantwortung der badenova/ Wärmeplus läuft bereits seit Anfang 2020. Erste Ergebnisse sind im Laufe des Jahres 2021 zu erwarten.Der Stadt Freiburg ist daran gelegen, den möglichen Einsatz von Tiefengeothermie ergebnisoffen zu prüfen und fachlich aufarbeiten zu lassen. Dabei sollen Potentiale und mögliche Einsatzfelder ausgelotet, genauso wie eventuelle Risiken identifiziert und bewertet werden.


Zeitplan/Termine:

Begleitende Gremien in der zweiten Jahreshälfte 2021


Mehr Informationen im Klimaschutzkonzept, Kapitel 7.8. Seite 154