Home Rathaus und Service Haushalt und Finanzen Rückblick Beteiligungshaushalt

Rückblick

Erfolgreiche Vorschläge

In den vergangenen Jahren fanden sich zahlreiche Vorschläge aus dem Online-Forum zum Beteiligungshaushalt in Änderungsanträgen der Gemeinderatsfraktionen wieder, viele davon wurden schließlich in den Haushalt übernommen. So schafften es auch immer wieder Themen und Einrichtungen auf die städtische Zuschussliste, die ursprünglich nicht im Haushaltsentwurf vorgesehen waren.

Weitere Vorschläge aus den Beteiligungshaushalten gelangen im Verlauf der beiden Haushaltsjahre auf die städtische Agenda, nachdem diese bereits verabschiedet ist. Nicht für alle Vorschläge ist tatsächlich die Stadt mit ihrem Haushalt zuständig. Der Vollständigkeit halber sind sie dennoch hier aufgeführt.

Der Rückblick wird jeweils zum Beginn des kommenden Beteiligungshaushaltes aktualisiert. Die Informationen sind nach bestem Wissen zusammengestellt. Die Vollständigkeit der Inhalte kann jedoch nicht gewährleistet werden.

Alle Vorschläge aus den Online-Foren

Zu jedem Beteiligungshaushalt gibt es eine vollständige Übersicht mit allen eingegangenen Vorschlägen. Die Übersicht findet sich unter alle Vorschläge zum jeweiligen Jahr der Beteiligungshaushalte.

Vorschlag: Gymnasium am Tuniberg

Der Vorschlag wurde im Forum 90 mal unterstützt


Luftbild von Feldern, Weinterassen und Häusern
Tuniberg (Foto: Stadt Freiburg)

Kurzbeschreibung

Im Mai 2020 wurde im Gemeinderat über einen weiteren Standort für ein Gymnasium in Freiburg diskutiert. Die Stadtverwaltung hatte sich für einen Standort in den Tuniberg-Gemeinden ausgesprochen, das Gremium schloss sich dieser Empfehlung an.


Anlass für die Planungen ist die seit Jahren steigende Schülerzahl in Freiburg. Bei den weiterführenden Schulen zählen die Gymnasien zur beliebtesten Wahl. Dort stößt der Bedarf an Klassenräumen bereits jetzt an seine Kapazitätsgrenzen: Viele Gymnasien gehen räumliche Kompromisse ein und nehmen mehr fünfte Klassen auf, als vorgesehen. Mit der Erweiterung des Berthold-Gymnasiums sowie der geplanten Gemeinschaftsschule im neuen Stadtteil Dietenbach mit einer zweigzügigen gymnasialen Oberstufe wird jedoch nur die Hälfte des langfristigen Raumbedarfs ab dem Schuljahr 2031/32 gedeckt. Für die weiteren vier benötigten Klassenzüge soll daher ein neues Gymnasium gebaut werden.

Als möglicher Standort waren von Beginn an die Tuniberg-Gemeinden im Blick: Der Gemeinderat hatte im Februar 2017 beschlossen, die Haupt- und Werkrealschule (Tunibergschule) in Opfingen wegen geringer Schülerzahlen zum Schuljahr 2017/2018 aufzulösen. Die Verwaltung wurde beauftragt, so rasch wie möglich die Einrichtung einer weiterführenden Schule am Tuniberg zu prüfen. Die betroffenen Ortschaften begrüßten diese Entscheidung und favorisierten ein Gymnasium. Diese Schulart legen auch die Planungen nahe: Damit die staatliche Schulverwaltung eine weiterführende Schule genehmigt, muss der Bedarf nachgewiesen werden. Dieser Nachweis lässt sich derzeit mit Blick auf die Schülerzahlen im gesamten Stadtgebiet nur für ein Gymnasium erbringen.

Für einen Neubau am Tuniberg gibt es gute Gründe. Da es seit 2018 dort gar keine weiterführende Schule mehr gibt, müssen alle Tuniberg-Kinder teils beträchtliche Strecken zurücklegen. Außerdem gibt es genug Platz für einen Schulneubau – und steigende Bevölkerungszahlen. Einen Standort für die neue Schule gibt es aber noch nicht – der soll im Zuge des Rahmenplans Tuniberg gefunden werden.