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Rückblick

Erfolgreiche Vorschläge

In den vergangenen Jahren fanden sich zahlreiche Vorschläge aus dem Online-Forum zum Beteiligungshaushalt in Änderungsanträgen der Gemeinderatsfraktionen wieder, viele davon wurden schließlich in den Haushalt übernommen. So schafften es auch immer wieder Themen und Einrichtungen auf die städtische Zuschussliste, die ursprünglich nicht im Haushaltsentwurf vorgesehen waren.

Weitere Vorschläge aus den Beteiligungshaushalten gelangen im Verlauf der beiden Haushaltsjahre auf die städtische Agenda, nachdem diese bereits verabschiedet ist. Nicht für alle Vorschläge ist tatsächlich die Stadt mit ihrem Haushalt zuständig. Der Vollständigkeit halber sind sie dennoch hier aufgeführt.

Der Rückblick wird jeweils zum Beginn des kommenden Beteiligungshaushaltes aktualisiert. Die Informationen sind nach bestem Wissen zusammengestellt. Die Vollständigkeit der Inhalte kann jedoch nicht gewährleistet werden.

Vorschlag: Neubau des Eisstadions

Der Vorschlag wurde im Forum 30 mal unterstützt


Eishalle mit Hockeyspielern
Foto: Patrick Seeger/Stadt Freiburg

Kurzbeschreibung

Seit 2019 arbeitet die Stadt Freiburg daran welche unterschiedlichen Optionen für eine langfristige Perspektive des Eissports in Freiburg umsetzbar sind. Dazu gehört auch die Frage nach dem Eisstadion.


Am 30. Juni 2024 läuft die Betriebserlaubnis für die Echte-Helden- Arena, die Heimstätte des Freiburger EHC in der Ensisheimer Straße, aus. Es ist ungewiss ist, ob durch weitere Sanierungen eine Verlängerung der Betriebserlaubnis ermöglicht werden kann. Denn Voraussetzung ist Erfüllung der Sicherheitsanforderungen. Klar dagegen ist schon jetzt, dass ein Neubau einer Eishalle bis zum 30. Juni 2024 nicht finanzierbar ist. Dies liegt vor allem an der angespannten Finanzlage verursacht durch die Corona-Pandemie. Trotzdem wird weiter an der Neubauoptionen gearbeitet.

Oberbürgermeister Martin Horn möchte den Eissport in Freiburg nicht aufgeben.

Aktuell werden alle Anstrengungen darauf gerichtet, durch bauunterhaltende Maßnahmen einen sicheren Spiel- und Eislaufbetrieb auch über dieses Datum hinaus zu erreichen. Die Sicherheit der Nutzer_innen hat dabei oberste Priorität. Für die Maßnahmen eines sicheren Spiel- und Eislaufbetriebes gibt es ein Budget von 200.000 Euro im Doppelhaushalt 2021/2022.

Weiterhin prüft die Stadt mögliche Finanzierungsmodelle auch mit Investoren oder etwa mit öffentlich-privaten Partnerschaften um einen Neubau des Eisstadions zu realisieren. Gemeinsam mit externen Beratern und Gutachtern hat die Verwaltung verschiedene Szenarien für einen Neubau entworfen und die groben Kosten berechnet. Die Szenarien berücksichtigen dabei eine standortunabhängige Betrachtung und Standortmöglichkeiten in der Ensisheimer Straße und auf dem Messegelände. Dabei wurden auch die Anforderungen des EHC Freiburg für den Spiel- und Trainingbetrieb im Planungsprozess berücksichtigt.

Die Messe bietet sich als geeigneter Standort an. Es gibt Parkplätze, einen Stadtbahnanschluss, Synergieeffekte mit der Messe und keine Anwohner_innen. Die Kosten für einen Neubau des Eisstadion liegen je nach Ausstattung (Tribünen für 3500 bis 5000 Zuschauer, Hintertortribünen, eine oder zwei Eisflächen, Multifunktionstechnik) zwischen rund 45 Millionen Euro und rund 68 Millionen Euro. Im Doppelhaushalt 2021/22 sind viele Einsparungen zu erwarten. Investitionen, wie der Neubau des Eisstadion, werden somit nicht zu stemmen sein. 


Anträge der Fraktionen

FW, SPD und FL/FF


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