Home Rathaus und Service Haushalt und Finanzen Rückblick Beteiligungshaushalt

Rückblick

Erfolgreiche Vorschläge

In den vergangenen Jahren fanden sich zahlreiche Vorschläge aus dem Online-Forum zum Beteiligungshaushalt in Änderungsanträgen der Gemeinderatsfraktionen wieder, viele davon wurden schließlich in den Haushalt übernommen. So schafften es auch immer wieder Themen und Einrichtungen auf die städtische Zuschussliste, die ursprünglich nicht im Haushaltsentwurf vorgesehen waren.

Weitere Vorschläge aus den Beteiligungshaushalten gelangen im Verlauf der beiden Haushaltsjahre auf die städtische Agenda, nachdem diese bereits verabschiedet ist. Nicht für alle Vorschläge ist tatsächlich die Stadt mit ihrem Haushalt zuständig. Der Vollständigkeit halber sind sie dennoch hier aufgeführt.

Der Rückblick wird jeweils zum Beginn des kommenden Beteiligungshaushaltes aktualisiert. Die Informationen sind nach bestem Wissen zusammengestellt. Die Vollständigkeit der Inhalte kann jedoch nicht gewährleistet werden.

Vorschlag: Wendepunkt e.V. fördern

Der Vorschlag wurde im Forum 280 mal unterstützt


Kurzbeschreibung

Die Fachstelle gegen sexuellen Missbrauch richtet sich mit geschlechtsspezifischen Hilfsangeboten an Mädchen und Jungen sowie an Frauen und Männer, die in der Kindheit sexuelle Missbrauchserfahrungen machen mussten.


Opfer sexueller Gewalt sind überwiegend Mädchen, aber auch Jungen werden sexuell missbraucht. Nicht selten werden schon Säuglinge und Kleinkinder sexuell ausgebeutet. Der überwiegende Teil der Täter sind Männer, doch auch Frauen fügen Kindern sexuelle Gewalt zu.

Individuelle Hilfe für Mädchen und Jungen

In Einzel- und Gruppengesprächen bietet Wendepunkt Hilfe und Beratung für Betroffene. Auch für Bezugspersonen und Fachkräfte gibt es Informationen und vielfältige Präventionsangebote wie Besuche in Kindergärten, Workshops in Schulen oder Beratung bei Elternabenden. Daneben soll die Arbeit mit sexuell grenzverletzenden Kindern deren "mögliche Täterkarriere" präventiv verhindern.

Seit den deutlich angestiegenen Beratungszahlen nach den Missbrauchsskandalen im Jahr 2010 klaffte im Verein eine Finanzierungslücke, die durch die städtische Zuschusserhöhung 2017/2018 aufgefangen werden konnte. Damit kann der Verein, der 2018 sein 30-jähriges Jubiläum gefeiert hat, seine Arbeit erst einmal fortsetzen.


Anträge der Fraktionen

SPD und FW beantragten eine Zuschusserhöhung für das Jahr 2017 um 7.000 Euro auf dann 96.290 Euro und 2018 um knapp 14.000 Euro auf 105.040 Euro.