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Rückblick

Erfolgreiche Vorschläge

In den vergangenen Jahren fanden sich zahlreiche Vorschläge aus dem Online-Forum zum Beteiligungshaushalt in Änderungsanträgen der Gemeinderatsfraktionen wieder, viele davon wurden schließlich in den Haushalt übernommen. So schafften es auch immer wieder Themen und Einrichtungen auf die städtische Zuschussliste, die ursprünglich nicht im Haushaltsentwurf vorgesehen waren.

Weitere Vorschläge aus den Beteiligungshaushalten gelangen im Verlauf der beiden Haushaltsjahre auf die städtische Agenda, nachdem diese bereits verabschiedet ist. Nicht für alle Vorschläge ist tatsächlich die Stadt mit ihrem Haushalt zuständig. Der Vollständigkeit halber sind sie dennoch hier aufgeführt.

Der Rückblick wird jeweils zum Beginn des kommenden Beteiligungshaushaltes aktualisiert. Die Informationen sind nach bestem Wissen zusammengestellt. Die Vollständigkeit der Inhalte kann jedoch nicht gewährleistet werden.

Vorschlag: Skatepark fertigstellen

Der Vorschlag wurde im Forum 207 mal unterstützt


Ein junger Mann auf einem Skateboard
Auf der Zielgeraden (Foto: A.J. Schmidt)

Kurzbeschreibung

Skaten wird olympisch. 2020 feiert der Rollsport seine Premiere bei den Sommerspielen in Japan, seit Sommer 2020 kann die Freiburger Skateszene einen der größten und modernsten Skateparks seiner Art in Deutschland benutzen.


Durch die Erweiterung ist der Skatepark auf knapp 2400 Quadratmeter angewachsen und um etliche Hindernisse erweitert worden, darunter ein Backyard-Pool, den es in dieser Form bislang nirgendwo sonst in Deutschland gibt. Bereits zu Beginn der 2000er Jahre hatte die Freiburger Skaterszene den Wunsch an das damalige Gartenamt herangetragen, im Dietenbachpark eine legale Skateanlage zu bauen. 2009 übergab die Initiative Skatement, zu der sich die Skater und Skaterinnen inzwischen zusammengeschlossen hatten, eine Liste mit 2.232 Unterschriften für einen Skatepark an die Stadt – mit Erfolg: Nachdem die Eugen-Martin-Stiftung 2011 ihre Unterstützung für das Projekt zugesagt hatte, begann die Prüfung geeigneter Flächen. Insgesamt wurden fünf verschiedene Standorte unter die Lupe genommen. Auch auf der Onlineplattform des Beteiligungshaushalts fand der Wunsch nach einem Skatepark über Jahre hinweg Unterstützung.

Zweiter und dritter Bauabschnitt wurden zusammengelegt

Aufgrund der hohen Kosten war die Skateanlage ursprünglich in drei Bauabschnitten geplant worden, der erste konnte 2015 fertiggestellt werden. Für den zweiten Bauabschnitt mit geschätzten Kosten von 420.000 Euro hatte der Gemeinderat in der vergangenen Haushaltsrunde 200.000 Euro zur Verfügung gestellt. Um die Planungen und Bauarbeiten der ausstehenden Bauabschnitte in einem Rutsch erledigen zu können und das Projekt damit abzuschließen, legte das Garten- und Tiefbauamt nun weitere 120.000 Euro obendrauf, der Rest kommt von der Eugen-Martin-Stiftung, die bereits den ersten Bauabschnitt mitfinanziert hatte.


Anträge der Fraktionen

JPG hatten für das Haushaltsjahr 2017 erfolgreich 200.000 Euro für den Ausbau beantragt.

Grüne, SPD, UL, JPG und FL/FF hatten für das Haushaltsjahr 2019 erfolgreich 150.000 Euro beantragt.