Home Planen, Bauen und Verkehr Bebauungspläne Kapellenweg / Südliche Mercystraße

Bebauungspläne im Verfahren

Kapellenweg / Südliche Mercystraße

Plan-Nr. 4-91

Stadtteil Wiehre

Bebauungsplan mit örtlichen Bauvorschriften

Innerhalb des geplanten Geltungsbereiches wurden seit Jahresbeginn drei Bauvorhaben eingereicht bzw. nichtförmlich vorgestellt, die alle von der Kubatur, der Gebäudestellung und/oder von der Grundfläche nicht der vorherrschenden Regelbebauung entsprechen. Neben zum Teil Häusern auf kleiner Grundfläche befinden sich im Plangebiet auch Gebäude mit annähernd doppelt so großer Grundfläche, durch die bereits ein negativer Veränderungsdruck bezogen auf die Gebietsstruktur eingeleitet wurde. Dabei handelt es sich vornehmlich um Neubauten, die die ursprünglich kleineren Gebäude nach deren Abbruch ersetzt haben.
 
Beurteilungsgrundlage für die Bauvorhaben ist der § 34 BauGB, der aber zur ausreichenden Steuerung der weiteren Entwicklung des Plangebiets nach städtebaulichen Gesichtspunkten keinen ausreichenden Handlungsspielraum liefert. Im Einzelfall müssten ggf. sogar Genehmigungen auf der Grundlage dieses Paragrafen ausgesprochen werden. Eine weitere unkoordinierte Entwicklung würde zu einer noch stärkeren Überformung des Gebiets durch im Maßstab und Kubatur nichtangepasste Bauvorhaben führen, die städtebauliche Ordnung wäre erheblich beeinträchtigt.
 
Eine angemessene Möglichkeit zur Steuerung von Bauvorhaben in entsprechenden Gebieten wäre die Bildung eines Durchschnittswertes der überbauten Grundfläche. Danach lägen alle drei Bauvorhaben z. T. weit über diesem Durchschnittswert. Im Rahmen der Anwendung des § 34 BauGB besteht aber ein gewisse Rechtsunsicherheit, so dass zum jetzigen Zeitpunkt die Aufstellung eines Bebauungsplans das einzige sichere Mittel zur Steuerung der Bauvorhaben und damit der Entwicklung des Gebietes darstellt. Mit der Neuaufstellung des Bebauungsplanes „Kapellenweg/Südliche Mercystraße“ soll deshalb eine angemessene städtebauliche Entwicklung langfristig gesichert und Fehlentwicklungen vermieden werden. Besonderes Augenmerk ist dabei auf das Maß der baulichen Nutzung und damit das Verhältnis zwischen bebauter Fläche und Freiraum zu legen.

Bekanntmachung vom 06.07.2018 (276,8 KB)

Aufstellungsbeschluss: 27.06.2018

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Aufstellungsbeschluss

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