Doppelhaushalt 2021/2022



THH 13 Amt für Soziales und Senioren

3.13.00.00


Kurzbeschreibung

Die Hauptaufgabe des Amtes für Soziales und Senioren ist es, wirtschaftliche und persönliche Hilfen für Bürger_innen der Stadt Freiburg im Breisgau bereitzustellen.


Weitere Informationen

Im Fokus stehen Menschen, die sich nicht selbst helfen bzw. nicht auf andere Unterstützung setzen können. Die Unterstützung soll hilfebedürftigen Bürger_innen die Möglichkeit zur Selbsthilfe geben und dazu beitragen, am Leben in der Gesellschaft teilzuhaben und ein Leben in größtmöglicher Selbstständigkeit und Würde führen zu können. Auf dieser Grundlage werden vom Amt für Soziales und Senioren Leistungen z. B. an dauerhaft voll erwerbsgeminderte Menschen, ältere und ggf. pflegebedürftige Menschen, wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen und Menschen mit Behinderung gewährt. Des Weiteren nimmt das Amt die kommunalen Aufgaben im Jobcenter wahr und ist im Bereich der Sozialen Arbeit, z.B. über die Straßensozialarbeit oder das Quartiersmanagement, aktiv.


Personal

Stellen im Amt Beamt_innen Beschäftigte Gesamt 2019/2020 Beamt_innen Beschäftigte Gesamt 2021/22
Amt für Soziales und Senioren 147,60 85,30 232,90 149,85 85,25 235,10

Neuschaffungen: +5,7 VZÄ (1,5 VZÄ Existenzsichernde Leistungen/ Grundsicherung// 2,5 VZÄ Eingliederungshilfe// 0,2 VZÄ Sekretariat// 1,0 VZÄ Betreuungsbehörde// 0,25 VZÄ Wohnungssicherung// 0,25 VZÄ Fachberatung wohnungslose Menschen)
Einsparungen: -3,5 VZÄ (-1,5 VZÄ Übergang an freie Träger// -1,0 VZÄ sinkende Fallzahlen// -0,5 VZÄ Einsparung Poststelle Jobcenter aufgrund Einführung E-Akte// -0,5 VZÄ frühere Einsparvorgabe)

Ausblick

Durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) wird die Eingliederungshilfe von einer überwiegend einrichtungs- zu einer personenzentrierten Leistung neu ausgerichtet. Die neue Struktur und Verortung des Eingliederungshilferechts im SGB IX macht es erforderlich, dass die Rahmenbedingungen und Inhalte der vertraglichen Beziehungen zwischen der Leistungsträgerin Stadt Freiburg und den Leistungserbringenden („Leistungs-/Vergütungs-vereinbarungen“) neu geregelt werden müssen. Grundlage dafür ist der Rahmenvertrag nach § 131 SGB IX. Mit den Leistungserbringenden sind auf dieser Grundlage neue Vereinbarungen abzuschließen, deren fiskalischen Auswirkungen sich im Doppelhaushalt 2021/2022 niederschlagen.

Die Stadt Freiburg setzt mit ihrem ganzheitlichen Ansatz im Fallmanagement die Personenzentrierung in bestmöglicher Weise um. Die volle Wirkung des BTHG kann sich erst mit einem gelebten neuen Leistungsrecht SGB IX entfalten, unter Anwendung des Rahmenvertrags SGB IX und der Umsetzung neuer, personenzentrierter Leistungsangebote.