Junge Freiburger_innen testen wieder elektronische Spiele

Testwochen für den Kindersoftwarepreis „Tommi“ starten am Samstag, 21. September, in der Stadtteilbibliothek Haslach ​

Zwei Wochen lang werden in den  Stadtteilbibliotheken Haslach und Rieselfeld sowie in der Computer-Spiel-Schule des Jugendhilfswerks wieder aktuelle elektronische Spiele getestet, die für den „Tommi“, den Deutschen Kindersoftwarepreis 2019, nominiert sind. 27 feste Testerinnen und Tester konnten sich vorab anmelden. Beim Auftakt am Samstag, 21. September, erhalten sie in der Stadtteilbibliothek Haslach alle Informationen zu ihren Aufgaben und dürfen auch gleich die ersten Spiele und Apps ausprobieren.
 
Bis Freitag, 4. Oktober, werden sie in den Stabi-Zweigstellen Haslach und Rieselfeld sowie in der Computer-Spiel-Schule insgesamt 40 Spiele mit der USK 0 oder 6 ausprobieren und auf einem Testbogen bewerten. Auch freie Tester können hinzu kommen, sowohl zur Auftaktveranstaltung als auch an einzelnen Tagen während der Testwochen. Alle getesteten Spiele kamen erst nach der letzten „Tommi“-Nominierung im vergangenen Herbst auf den Markt.
 
Getestet werden PC-Spiele, elektronisches Spielzeug, die Konsolen PS4 und Switch sowie Apps. Dabei zeichnet sich in den Kategorien PC und Apps ein Trend ab: Es gibt deutlich mehr Bildungsangebote zu den Themen Natur, Datenschutz und Nachhilfe ab.
 
Die Freiburger Testbögen sind Teil der Jury, die bei der Frankfurter Buchmesse die besten elektronischen Spiele und Apps mit dem deutschen Kindersoftwarepreises „Tommi“ 2019 kürt. Vorab wurden die Spiele bereits von der Tommi-Fachjury bewertet. Der Jury unter dem Vorsitz des Medienpädagogen Thomas Feibel gehören 20 Vertreter von Universitäten, Print- und Onlinemedien an.  
 
Für die Teilnahme an der „Tommi“-Kinderjury konnten sich bundesweit alle öffentlichen Bibliotheken bewerben. In Baden-Württemberg erhielten Freiburg, Biberach und Ludwigsburg den Zuschlag.
 
Hintergrund der Spielebewertung ist das Ziel, gute Apps, Computer- und Konsolenspiele sowie elektronisches Spielzeug einem größeren Publikum bekannt zu machen und den Eltern einen Überblick im Spiele-Dschungel zu verschaffen. Rund 3.600 Kinder sind in die Jurytätigkeit einbezogen und werden so zum kritischen Umgang mit Computer- und Konsolenspielen erzogen.
 
Qualitativ hochwertige Spiele werden hervorgehoben und Kinder vor Spielinhalten, die für sie nicht geeignet sind, geschützt. Der „Tommi“-Preis hilft Eltern, ihre Kinder im Medienzeitalter zu fördern und zu begleiten. Herausgegeben wird er vom Family Media Verlag in Freiburg und dem Büro für Kindermedien Feibel in Berlin.

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