Informieren und Mitmachen

Hier finden Sie Einladungen zu Veranstaltungen. Außerdem gibt es aktuelle Informationen zu laufenden oder bereits abgeschlossenen Projektschritten und Beteiligungsmöglichkeiten.

Hintergrund: Wie werden Bürgerinnen und Bürger bei den neuen Wohnbauflächen beteiligt?

Zum einen findet die gesetzlich vorgeschriebene, formelle Beteiligung statt. Bereits vor den formellen Verfahren bietet die Stadt zusätzlich freiwillige (informelle) Formate an, um mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und wichtige Anliegen und Hinweise aufnehmen zu können. Denn gerade in der frühen Planungsphase ist der Austausch mit dem Umfeld besonders wichtig.

Gemeinderat wählt Flächen aus

Die Auswahl der zu prüfenden Flächen ist jedoch dem Gemeinderat vorbehalten und wird in öffentlicher Sitzung beschlossen. Hierzu findet keine Bürgerbeteiligung statt.

Menschen bei einer Informationsveranstaltung
Foto: Stadt Freiburg

Möglichkeiten der freiwilligen Beteiligung

Die Information und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger unterteilt sich bei der freiwilligen Bürgerbeteiligung auf verschiedene Ebenen:

Allgemeine Information der Stadtgesellschaft durch

  • Projekthomepage auf der Internetseite der Stadt Freiburg
  • Pressemitteilungen, Pressekonferenzen, Amtsblatt
  • Gespräche

Informationen zu den einzelnen Flächen durch

  • Projekthomepage auf der Internetseite der Stadt Freiburg
  • Pressemitteilungen, Pressekonferenzen, Amtsblatt
  • Gespräche mit den betroffenen Bürgervereinen, der Arbeitsgemeinschaft Freiburger Bürgervereine (AFB) und weiteren vielfältigen Zielgruppen
  • Informationsveranstaltungen für Bürger_innen

Bürgerbeteiligung in Bezug auf die jeweilige Fläche

  • Da jede Fläche gesonderte Voraussetzungen mit sich bringt und in einem Einzelverfahren bearbeitet wird, gibt es eine Bürgerbeteiligung in Verzahnung mit dem jeweiligen städtebaulichen Planverfahren zur Flächenprüfung.
  • Grundsätzlich finden Gespräche mit den betroffenen Bürgervereinen, der AFB und weiteren vielfältigen Zielgruppen statt.
  • Informationsveranstaltungen/Workshops mit der Bürgerschaft werden passend ergänzt. Hierzu werden ebenfalls Informationen auf der Homepage der Stadt Freiburg bereitgestellt.
Modell des neuen Wohnquartiers von oben
Der Siegerentwurf für Kleineschholz

Aktuell: Der Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbs für das Gebiet Kleineschholz steht fest

Wie soll das neue Wohngebiet Kleineschholz aussehen? Die Wettbewerbsjury hat den Entwurf des Büros Dietrich, Untertrifaller Architekten (Bregenz) mit Ramboll Studio Dreiseitl (Überlingen) als Sieger ausgewählt. Dieser soll die Grundlage für den Bebauungsplan sein.

Zwei dritte Preise wurden an Studio Wessendorf mit Atelier Loidl Landschaftsarchitekten (beide Berlin) sowie 03 Architekten mit studio B Landschaftsarchitektur Elke Berger, (beide München) vergeben. Außerdem wurden von der Jury zwei Anerkennungen an Aldinger Architekten mit Koeber Landschaftsarchitektur (beide Stuttgart) sowie Steidle Architekten (München) mit grabner huber lipp (Freising) ausgesprochen.

Wohngegend mit Spielstraße
So könnte das Quartier aussehen

Die Entwürfe und Begründungen der Jury wurden auf der dritten öffentlichen Veranstaltung am 7. Februar 2019 in der Max-Weber-Schule vorgestellt. Anschließend haben sich die rund 200 Bürgerinnen und Bürgern den Siegerentwurf genauer angeschaut. Dabei haben viele die Gelegenheit genutzt, sich mit den Architekten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung auszutauschen.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs sowie der Siegerentwurf wurden in einer Abschlussdokumentation (129,576 MB) ausführlich dargestellt.
Einen ersten Einblick gibt es bereits hier:

Ein Wohngebiet, daneben ein Park und große Gebäude
Im Süden schließt das Quartier an das Berufsschulzentrum an

Wie geht es weiter? Zunächst muss die Juryentscheidung vom Gemeinderat gebilligt werden (dieses ist vor dem Sommer 2019 geplant), dann startet das verbindliche Bauleitverfahren. Auch zu diesem formellen Verfahren wird es eine Bürgerbeteiligung geben.

Rückblick: Einladung zur dritten Veranstaltung „Entwicklung Kleineschholz“ / zweiwöchige Ausstellung des Siegerentwurfs

Die Projektgruppe Neue Wohnbauflächen lädt ein zur dritten Veranstaltung zum städtebaulichen Wettbewerb für das Gebiet Kleineschholz.

Zuletzt haben fünf Planungsbüros im September 2018 ihre Konzepte in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt und diese mit Bürgerinnen und Bürgern diskutiert. Nach einer weiteren Ausarbeitungsphase wird der Wettbewerb nun abgeschlossen. Die Jury tagt am 5. Februar zum letzten Mal, um ein Siegerkonzept zu wählen. Dieses wird Grundlage für den späteren Bebauungsplan sein. Bevor der Gemeinderat über das Konzept berät, wird dieses auf der öffentlichen Veranstaltung vorgestellt.

Die Veranstaltung findet statt amDonnerstag, 7. Februar 2019 von 18 bis 20.30 Uhrin der Aula der Max-Weber-SchuleFehrenbachallee 14, 79106 Freiburg

Im Einladungsflyer (1,645 MB) finden Sie alle Informationen zur Veranstaltung.

Der Anmeldungszeitraum ist leider vorüber.

Nach der Veranstaltung haben alle Interessierten die Möglichkeit, sich das Siegerkonzept in einer öffentlichen Ausstellung im Servicezentrum im Rathaus im Stühlinger (RiS), Fehrenbachallee 12, anzuschauen. Die Ausstellung ist von Montag, den 11. Februar bis Freitag, den 22. Februar zu den Servicezeiten (Mo. und Fr. von 7.30 – 12.00 Uhr, Di., Mi., Do. von 7.30 – 18.00 Uhr) geöffnet.

Rückblick: Verlängerung der Ausstellung

Aufgrund der hohen Nachfrage wird die Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge um eine Woche, also bis einschließlich 19. Oktober, verlängert.
Rathaus im Stühlinger (Altbau), Fehrenbachallee 12, 3. Stock vor dem großen Sitzungssaal. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag während der Öffnungszeiten des Gebäudes (7:30 Uhr bis 17:30 Uhr).

Rückblick: Ergebnisse der ersten Wettbewerbsstufe "Entwicklung Kleineschholz"

Im Rahmen des städtebaulichen Wettbewerbs zur Entwicklung des Gebiets Kleineschholz ist die erste Wettbewerbsstufe abgeschlossen. Die Jury hat von 15 eingereichten Konzepten fünf ausgewählt, die im nächsten Schritt weiter ausgearbeitet werden.
In der zweiten von drei öffentlichen Veranstaltungen am 22. September 2018 haben sich rund 110 Bürgerinnen und Bürgern in der Max-Weber-Schule die fünf Ideen genauer angeschaut und ihre Meinungen dazu abgegeben. Insgesamt kamen die städtebaulichen und freiräumlichen Ideen gut an. Welche Punkte genau diskutiert wurden, was die Teilnehmenden gut fanden und an welchen Stellen sie Verbesserungsbedarf sehen, wird in einer Dokumentation der Veranstaltung zusammengefasst, die hier (8,781 MB) nachgelesen werden kann.

Die Konzepte der fünf Gewinner der ersten Runde können hier (11,901 MB) angeschaut werden. Einen Einblick in die anderen zehn Arbeiten gibt es hier (51,115 MB).

Alle Arbeiten werden weiterhin in einer Ausstellung im Rathaus im Stühlinger (Altbau), Fehrenbachallee 12, 3. Stock vor dem großen Sitzungssaal gezeigt. Diese findet statt von Montag 01.10. bis Freitag 12.10. während der Öffnungszeiten des Gebäudes (7:30 Uhr bis 17:30 Uhr).
Wie geht es weiter? Die fünf Planungsbüros arbeiten ihre Entwürfe in den folgenden Monaten weiter aus. In der dritten und letzten Veranstaltung am Donnerstag, den 7. Februar 2019 haben alle interessierten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich die abschießenden Konzepte und die Auswahl der Jury zum besten Entwurf als Basis für die weiteren Planungsschritte vorstellen zu lassen.

Rückblick: Einladung zum zweiten Bürger_innendialog „Entwicklung Kleineschholz“

Die Projektgruppe Neue Wohnbauflächen lädt ein zur zweiten Veranstaltung zum städtebaulichen Wettbewerb für das Gebiet Kleineschholz.

Der erste Teil des Wettbewerbs ist abgeschlossen und die Planungsbüros haben ihre Konzepte abgegeben. Eine Jury aus Mitgliedern des Freiburger Gemeinderates, der Stadtverwaltung und unabhängigen Fachleuten wie (Landschafts-)Architekten_innen und Stadtplaner_innen wird die besten fünf Entwürfe auswählen, die weiter bearbeitet werden sollen.

Diese Entwürfe werden auf der Veranstaltung vorgestellt. Wir wollen Ihre Meinung wissen: Was finden Sie gut? Was sollte noch verbessert werden? Ihre Vorschläge werden in den Wettbewerb eingehen und können damit vielleicht später in dem neuen Wohngebiet umgesetzt werden.

Die öffentliche Veranstaltung findet statt amSamstag, 22. September 2018 von 14 bis ca. 17 Uhr in der Aula der Max-Weber-SchuleFehrenbachallee 14, 79106 Freiburg

Im Einladungsflyer (1,386 MB) finden Sie alle Informationen zur Veranstaltung.

Der Anmeldungszeitraum zur Veranstaltung ist leider vorüber.

Der dritte und letzte Termin im Rahmen des Wettbewerbs ist für Februar 2019 geplant. Hierzu wird gesondert eingeladen.

Rückblick: Dokumentation der Veranstaltung „Entwicklung Kleineschholz: Start des Wettbewerbverfahrens“

Am 12. Juli 2018 fand in der Max-Weber-Schule im Stühlinger die erste von drei Veranstaltungen mit Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen des städtebaulichen Wettbewerbs statt. Mit diesem Verfahren sollen viele Ideen für die Entwicklung des Gebiets Kleineschholz entstehen.

Rund 130 Bürgerinnen und Bürger informierten sich über Ziel und Ablauf des Wettbewerbs. An Themenständen gab es unten den Teilnehmenden gegensätzliche, aber konstruktive Diskussionen zu den Themen Freiraum, Verkehr, Wohnen und Städtebau. Viele nutzen die Gelegenheit, weitere Hinweise zum zukünftigen Wohngebiet abzugeben. Eine Übersicht über alle Hinweise finden Sie hier in der Dokumentation (4,369 MB) des Abends.

Eine Einladung und weitere Infos zur nächsten Veranstaltung erfolgen in Kürze.

Rückblick: Einladung zur Infoveranstaltung „Entwicklung Kleineschholz: Start des Wettbewerbverfahrens“

Die Projektgruppe Neue Wohnbauflächen lädt ein zur ersten Veranstaltung zum städtebaulichen Wettbewerb für das Gebiet Kleineschholz.

Der Wettbewerb mit Bürgerbeteiligung wird durchgeführt, um verschiedene Ideen und Konzepte für die städtebauliche Entwicklung des Areals zu erhalten. Auf der Veranstaltung werden Ablauf und Ziele des Wettbewerbs vorgestellt und es besteht die Möglichkeit, sich darüber zu informieren, was die genauen Vorgaben für die Arbeit der Planungsbüros sind. Weiterhin können zusätzliche Hinweise abgegeben werden, die in den Wettbewerb einfließen.

Die öffentliche Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 12. Juli 2018 von 18.00 – 20.30 Uhr in der Aula der Max-Weber-SchuleFehrenbachallee 14, 79106 Freiburg

Im Einladungsflyer (4,324 MB)finden Sie alle Informationen zur Veranstaltung.

In dem Wettbewerb sind insgesamt drei öffentliche Veranstaltungen geplant. Die beiden weiteren Termine im sind für September 2018 sowie Februar 2019 geplant. Hierzu wird gesondert eingeladen.

Rückblick: Frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung

Vom 19.03. bis 30.04.2018 findet die frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung zum Bebauungsplanverfahren Nr. 2-115 „Zähringen Nord“ sowie der parallelen Änderung des Flächennutzungsplans statt. Die frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung ist ein Verfahrensschritt bei der Erstellung eines Bebauungsplans. Das heißt, die interessierte Öffentlichkeit und Behörden können Hinweise in Form von Stellungnahmen zur Planung abgeben www.freiburg.de/2-115

Grundlage ist der Siegerentwurf des Planungsbüros Teleinternetcafe (26,22 MB) – das ist der Entwurf, welcher auch bereits im Rahmen der Bürgerbeteiligung (Pressekonferenz vom 29. September 2017) vorgestellt wurde.

Anschließend wird der Prozess wie bereits vorgestellt weiter gehen: Unter Einbeziehung der eingegangenen Stellungnahmen wird ein vertiefter städtebaulicher Entwurf erarbeitet, der Grundlage für den aufzustellenden Bebauungsplan sein soll. Sobald dieser überarbeitete städtebauliche Entwurf vorliegt, wird er der Öffentlichkeit vorgestellt.

Rückblick: Dokumentation des kooperativen Entwicklungsverfahrens für Zähringen Nord

Im Nachgang zum kooperativen städtebaulichen Entwicklungsverfahren, das mit den Empfehlungen der Bewertungskommission abgeschlossen wurde, finden Sie hier (42,23 MB)eine ausführliche Dokumentation mit Informationen zum Prozess und den vier erarbeiteten Konzepten. Weitere Einblicke zum Siegerkonzept von Teleinternetcafe gibt es hier. (26,22 MB)

Wie geht es mit der Entwicklung im Zähringer Norden weiter? Schon während des Verfahrens gab es erste Gespräche mit den Eigentümer*innen, für deren Fortsetzung es jetzt eine konkrete Basis gibt. Die Bewertungskommission empfahl zu einigen Aspekten noch Modifikationen, die umgesetzt werden sollten, bevor damit begonnen wird, Baurecht zu schaffen. Das Ergebnis wird ein vertiefter städtebaulicher Entwurf sein, der Grundlage für den aufzustellenden Bebauungsplan sein soll. Sobald dieser überarbeitete städtebauliche Entwurf vorliegt, wird er der Öffentlichkeit vorgestellt.

Für alle Interessierten an städtebaulichen Wettbewerben: Das für Zähringen gewählte Entwicklungsverfahren wurde auf zwei Online-Plattformen für Architekturwettbewerbe aufgenommen. Hier sind unter anderem städtebauliche Verfahren und Wettbewerbe aus dem gesamten Bundesgebiet aufgeführt.

Rückblick: Rahmenkonzept Mooswald

Derzeit wird für den Stadtteil Mooswald ein Rahmenkonzept erarbeitet. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie der Stadtteil in den nächsten 10 bis 15 Jahren weiterentwickelt werden kann. Alle Informationen zum Projekt „Städtebauliches Rahmenkonzept Stadtteil Mooswald“ und wie die Bürgerschaft sich informieren und beteiligen kann, finden Sie auf der Internetseite www.freiburg.de/rahmenkonzeptmooswald.

Teil des Rahmenkonzepts ist auch die ProWo-Fläche Mooswald West. Der Gemeinderat hat die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob hier ein Wohnquartier entstehen könnte. Die dafür benötigten Umweltprüfungen und Fachgutachten wurden von der ProWo beauftragt und laufen derzeit. Die Ergebnisse werden aufzeigen, welche Folgen die Umwandlung von Wald in Wohngebiet haben würde (Dauer der Verfahren, Kosten, Umfang/Ausmaß der Ausgleichsmaßnahmen). Eine Entscheidung über dieses Gebiet wird dann der Gemeinderat treffen.

Im Rahmenkonzept wird die Fläche nicht als Schwerpunkt behandelt, jedoch neben vielen anderen Bauprojekten mitgedacht. Damit soll sichergestellt werden, dass sich das potenzielle neue Stadtquartier in den Stadtteil integriert und die Infrastruktur wie zum Beispiel Einkaufsmöglichkeiten entsprechend angepasst wird.

Rückblick: Entscheidung der Bewertungskommission zur Entwicklung in Zähringen Nord

Am 29. September 2017 sprach sich die Bewertungskommission im Rahmen des kooperativen städtebaulichen Entwicklungsverfahrens für den Entwurf des Berliner Planungsbüros Teleinternetcafe aus.

In der Sitzung hatten sich die Stadtplanungsexpert*innen, Stadträt*innen sowie ein Vertreter aus der Bürgerschaft intensiv mit vier eingereichten Arbeiten beschäftigt, sie verglichen und ihre Empfehlung zum weiteren Verfahren abgegeben.

Alle Entwürfe hatten Stärken im baulichen, verkehrlichen und/oder freiräumlichen Bereich. Am Ende entschied sich die Kommission für das überzeugendste Gesamtpaket im Hinblick auf die Herausforderungen des Plangebiets: Dieses wurde vom Büro Teleinternetcafe zusammen mit Treibhaus Landschaftsarchitekten und der PGV-ALRUTZ Verkehrsplanung erarbeitet. Ihre Leitlinien waren gut ausgebaute Radwegeverbindungen durch das Quartier, gemeinschaftliche Freiräume sowie Gemeinschaftsräume innerhalb der Wohnbebauungen und eine Mischung von unterschiedlichen Bauträgermodellen, Wohnformen und Gebäudehöhen. In den durch Lärm belasteten Bereichen schlägt Teleinternetcafe geschlossene Wohnhöfe in Gestalt einer modernen Blockstruktur vor, um in Kombination mit intelligenten Grundrissen eine hohe Wohnqualität zu erreichen. In den Ausschreibungsunterlagen ging die Stadtverwaltung von ca. 800 Wohnungen aus, insgesamt erzielt das Berliner Büro durch seinen Entwurf ein Entwicklungspotenzial von über 1.400 Wohneinheiten.

Einen ersten Blick auf den Siegerentwurf sowie die drei weiteren Arbeiten von ASTOC, Ernst Niklaus Fausch und MESS können Sie hier (9,243 MB) werfen. Ergänzend wird hier demnächst eine Dokumentation mit ausführlichen Informationen zu allen Entwürfen und zum Prozess eingestellt.

Informationen zur Bürgerbeteiligung im Rahmen des kooperativen städtebaulichen Entwicklungsverfahrens sind in einer Dokumentation (10,654 MB) zusammengefasst.

Wie geht es nun weiter? Die Vorschläge von Teleinternetcafe werden von der Stadtverwaltung intensiv geprüft und gemeinsam weiter ausgearbeitet. Parallel werden die Gespräche mit den ansässigen Grundstückseigentümern weitergeführt. Das Ergebnis wird ein städtebaulicher Entwurf sein, der Grundlage für den aufzustellenden Bebauungsplan sein soll. Sobald dieser überarbeitete städtebauliche Entwurf vorliegt, wird er der Öffentlichkeit vorgestellt.

Rückblick: Einladung zur Ausstellung "Entwicklung der ProWo-Fläche Zähringen Nord"

Im Rahmen des kooperativen städtebaulichen Entwicklungsverfahrens haben die Planungsbüros in den letzten Wochen ihre Ideen ausgearbeitet. Das Ergebnis sind vier städtebauliche Konzepte, die am 29. September 2017 von einer Bewertungskommission beurteilt werden. In einer öffentlichen Ausstellung werden die Arbeiten bereits vor der Sitzung der Bewertungskommission präsentiert. Die Projektgruppe Neue Wohnbauflächen lädt alle Interessierten herzlich zur Ausstellung ein (1,774 MB).

Die Ausstellung im zentralen Bereich des Berufsschulzentrums in der Bissierstraße 17 ist geöffnet von Mittwoch, den 20. September – Freitag, 13. Oktober 2017 zu den folgenden Zeiten:

Montag, Dienstag und Mittwoch 7 - 21 Uhr
Donnerstag: 7 bis 18:30 Uhr
Freitag 7 bis 17:30 Uhr
Samstag 8 bis 11:30 Uhr

Bitte beachten Sie: Am Samstag, den 30. September sowie am Montag, den 2. Oktober ist die Ausstellung geschlossen.

Am Mittwoch, 27. September 2017 werden geführte Rundgänge um 16, 17 und 18 Uhr angeboten. Für die organisatorische Planung bitten wir um Anmeldung zu einem der Rundgänge bis Freitag, den 22. September.  Bis einschließlich 27. September können im Rahmen der Ausstellung Anmerkungen zu den ausgestellten Konzepten abgegeben werden. Diese werden an die Bewertungskommission übergeben.
 
Die Entwürfe der Planungsteams, die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung und die Empfehlungen der Bewertungskommission werden in die Ausgestaltung des Bebauungsplans einfließen.

Blick auf einen Tisch mit Plänen und Stiften
Werkstattwoche im Juni (Foto: Stadt Freiburg)

Rückblick: Werkstattwoche "Entwicklung der ProWo-Fläche Zähringen Nord"

Die Projektgruppe Neue Wohnbauflächen hat im Zuge des kooperativen städtebaulichen Entwicklungsverfahrens vier Planungsbüros beauftragt, Ideen zu den Themen Städtebau, Freiräume und Verkehr für die Fläche Zähringen Nord zu entwickeln. Zum Auftakt der Beauftragung fand vom 20. – 23. Juni eine gemeinsame Werkstattwoche in Freiburg statt.

In der Werkstattwoche kamen alle Akteure mit den Planungsbüros in den direkten Austausch. Bürgerschaft, Eigentümer*innen, Vertretungen von Kinderbüro und Jugendbüro, Mitglieder der Bewertungskommission, Fachämter der Stadt Freiburg: alle haben ihre Ideen, Anregungen und ihr Wissen in einem intensiven Dialog mit den Büros geteilt. Und es wurden bereits erste städtebauliche Ideen entwickelt, die am Ende der Woche der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Wie die Woche verlief, was die Ergebnisse sind und wie es im Prozess weiter geht, finden Sie in einer Dokumentation zusammengefasst (10,654 MB).

Die Planungsbüros haben nach der Werkstatt vertieft an den städtebaulichen Konzepten gearbeitet. In einer Ausstellung ab ca. Mitte September 2017 werden diese präsentiert und Ende September von der Bewertungskommission beraten. In Kürze werden hierzu Informationen und die Einladung zur Ausstellung veröffentlicht.

In der Ideenwerkstatt ging es um Freiräume im Stühlinger (Bild: Stadt Freiburg)

Rückblick: Ideenwerkstatt „Freiräume im Stühlinger“

Am 12. Mai 2017 fand eine Ideenwerkstatt zur Erarbeitung des Freiraum-Rahmenplans für den Stühlinger West statt. Rund 20 Bürgerinnen und Bürger haben gemeinsam mit Expert*innen anschaulich am Modell über Möglichkeiten der Nutzung und Gestaltung der Freiflächen gesprochen. Mit Fragestellungen wie „Was sollte für Sie den Stühlinger West zukünftig auszeichnen?“, “An welchen Stellen brauchen wir Freiräume für welche Nutzung?“ oder „Wie können die Freiräume sinnvoll miteinander verbunden werden?“ wurden die Teilnehmenden aufgefordert, ihre Ideen zu entwickeln.

Das Thema Freiraum war bereits in den 2014 fertiggestellten Stadtteilleitlinien Stühlinger (STELL) ein wichtiger Baustein. Die STELL haben sich mit der städtebaulichen Entwicklung der nächsten 10 bis 15 Jahre befasst und Grundlagen in Form von Leitlinien (also noch keine konkreten Maßnahmen) für die städtischen Planungen und die weiterführenden Bürgerdialoge gelegt. In der Ideenwerkstatt konnten mit Blick auf die inzwischen fortgeschrittenen städtebaulichen Planungen im Stühlinger West nun konkretere Ideen entwickelt werden.

Viele Ideen für Freiräume

Engagiert und phantasievoll wurde an den Modellen gearbeitet, die Ergebnisse wurden abschließend gemeinsam diskutiert und ausgewertet. Die vielen Ideen können hier nur beispielhaft wiedergegeben werden:

Den Teilnehmenden war es besonders wichtig, dass neben öffentlichen Parkanlagen auch künftig noch privat nutzbare Gärten im Stühlinger zur Verfügung stehen. Diese Gartenbereiche sollen aber durch öffentliche Wege für alle zugänglich sein; so ließe sich vielleicht die Kleingartenanlage Engelberger Links stärker öffnen. Für den Bereich des Eschholzparks wünschten sich die Teilnehmenden aber vor allem kleinteilige Verbesserungen: eine öffentliche Toilettenanlage, besser Beleuchtung oder eine Aufwertung der Runzen.

Der Erhalt oder ein Ausbau der Runzen spielte auch in den Entwürfen für den nördlichen Bereich rund um das neue Verwaltungszentrum ein wichtige Rolle. Es sollen erlebbare, zugängliche Wasserläufe werden. Hier wurde eine grüne Mitte am Rathaus im Stühlinger vorgeschlagen, an der auch neue Wohnbauten entstehen sollen. Die Sundgauallee möchten die Teilnehmenden besser überquerbar gestalten und machten den Vorschlag, breite Übergänge zu schaffen und den Verkehr zu verlangsamen.

Im Bereich Kleineschholz wurde ebenso eine Kombination aus Wohnbebauung und Freiraum, als Park oder als Freizeitgärten, vorgeschlagen. Die Bedeutung der Freiräume für das Stadtklima wurde betont und Dach- und Fassadenbegrünungen vorgeschlagen. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass zugunsten eines höheren Freiraumanteils lieber höher gebaut werden sollte. Dabei sollen Wohnungen entstehen, die bezahlbar und auch für Familien geeignet sind.

Die vorgestellten Ergebnisse aus der Kinder- und Jugendbeteiligung war für die Teilnehmenden sehr beeindruckend: So fanden sich Ideen wie die Kletterbäume, eine Hügellandschaft, ein Pumptrack oder ein Kiosk in den Modellen wieder.

Nächste Schritte

Im nächsten Schritt wird eine externe Arbeitsgemeinschaft aus Stadt-, Freiraum- und Landschaftsplanern mögliche Konzepte erarbeiten, wie die Freiräume in Bezug auf die städtebaulich geplanten Vorhaben gestaltet und genutzt werden könnten. Die Ergebnisse aus dem Workshop sowie aus der STELL werden geprüft und in die Konzepte einbezogen. Informationen zum weiteren Ablauf zum Freiraum-Rahmenkonzept sowie der Öffentlichkeitsbeteiligung werden hier veröffentlicht.

Für Wohnungsbau wünscht sich die Bürgerschaft Mehrausgaben (Bild: Stadt Freiburg, Amt für Bürgerservice und Informationsverarbeitung)

Bürgerumfrage 2016: Mehr Geld für Wohnen

In der Bürgerumfrage 2016 wollte die Verwaltung von der Bürgerschaft wissen, wo sie Mehrausgaben für sinnvoll hält und wo im Gegenzug Einsparung möglich scheinen.

Das Thema „Wohnungsbau“ rangiert weit oben. Nur 6,9 % der Befragten sind der Auffassung, dass hier gespart werden kann, ihnen stehen 58 % der Befragten gegenüber, die möchten, dass die Stadt Freiburg die Aufwendungen für den Wohnungsbau ausweitet.

Das Thema „Ausweisung von weiteren Wohnbauflächen“ ist hingegen umstrittener: 16,9 % der Befragten sprechen sich für Einsparungen aus und 37,5 % sind dafür, mehr Geld auszugeben.

Bürgerumfrage online lesen

Die vollständige Veröffentlichung zur Bürgerumfrage 2016 zum Beteiligungshaushalt 2017/2018 ist hier nachlesbar.

Rückblick: Infoveranstaltung zur Gesamtentwicklung Stühlinger West

Die bauliche Gesamtentwicklung im Stühlinger West war das Thema einer Veranstaltung im Februar, zu der alle Anwohner*innen des Stühlingers eingeladen waren. Baubürgermeister Prof. Haag begrüßte rund 150 Teilnehmende. Die Veranstaltung bot die Gelegenheit, sich einen Überblick über alle Vorhaben und die jeweiligen Bearbeitungsstände zu verschaffen. Neben den Fachämtern der Stadt stellten auch die Freiburger Stadtbau GmbH sowie das Universitätsklinikum ihre Vorhaben vor. In einer Art Ausstellung konnte sich die Bürgerschaft anschließend weiter informieren und in den Austausch treten.

Präsentation der Vorträge als PDF zum Download (16,837 MB)
Dokumentation als PDF zum Download (3,327 MB)

130 Menschen nahmen an der Veranstaltung teil (Foto: Stadt Freiburg)

Zum Thema „Kleingärten im Stühlinger“ fand am 7. Oktober eine erste Informationsveranstaltung statt, zu der alle Pächterinnen und Pächter eingeladen waren. Rund 130 Teilnehmende waren vor Ort dabei.

Von Seiten der Stadtverwaltung standen neben der Projektgruppe neue Wohnbauflächen Mitarbeiter*innen verschiedener städtischer Ämter bereit, um zu informieren, Hinweise aufzunehmen, Fragen zu beantworten sowie Tipps und Ratschläge zu geben. Auch die Interessengruppe von Kleingärtner*innen „Gartenleben Freiburg“ stellte ihr Konzept vor.

Dokumentation als PDF zum Download (3,567 MB)

Rückblick: Scoping-Termin Mooswald West

Der Scoping-Termin dient der Beteiligung der betroffenen Behörden und Träger öffentlicher Belange, um den erforderlichen Umfang und Detaillierungsgrad der für die Waldumwandlung erforderlichen Umweltprüfungen zu ermitteln.
Hierzu laden die Körperschaftsforstdirektion / Regierungspräsidium zusammen mit der Stadt Freiburg ein. Die Öffentlichkeit ist eingeladen als Zuhörer teilzunehmen.
Bei diesem Scoping-Termin wird es speziell um die Inanspruchnahme von Wald gehen. Die Umweltprüfung zur nachfolgenden Bebauungsplanerstellung ist nicht Gegenstand dieses Termins.
Um vorherige Anmeldung wird gebeten unter ProWo@stadt.freiburg.de, eine Teilnahme ist aber auch ohne Anmeldung möglich.

Termin: 31. Mai 2016, 14 Uhr
Veranstaltungsort: Großer Sitzungssaal im Technischen Rathaus, Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg

Kontakt

Projektgruppe
Neue Wohnbauflächen
(ProWo)
Dezernat V
Stadtplanungsamt
Fehrenbachallee 12
79106 Freiburg

ProWo@stadt.freiburg.de

Leiterin der Projektgruppe
Dr. Gabi Lebherz
Tel. 0761/201-4121

Downloads

Gemeinderat vom 13.11.2018:
Offenlagebeschluss Zähringen Nord 1. Teilbebauungsplan
Vorlage G-18/129

Gemeinderat vom 27.11.2018:
Stand der Flächenentwicklung und weiteres Vorgehen
Vorlage G-18/127

Bauauschuss vom 19.09.2018:
Frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung "Neue Messe und Grüne Mitte"
Vorlage BA-18/013

Bauausschuss vom 13.06.2018:
Wettbewerb Stühlinger West
Vorlage BA-18/005

Bauauschuss vom 7.03.2018:
Frühzeitige Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung „Zähringen Nord“
Vorlage BA-18/003

Änderung des Flächennutzungsplans 2020 „Zähringen Nord“
Vorlage BA-18/002

Gemeinderatssitzung vom 25.07.2017:
Weiteres Vorgehen Stühlinger West
Vorlage G-17/072

Bauausschuss vom 3.5.2017:
Bebauungsplan Zähringen Nord
Vorlage BA-17/005

Erläuterungspapier
Neue Wohnbauflächen (1,452 MB)

Gemeinderatssitzung vom 15.11.2016:
Vorkaufssatzungen für Zähringen-Nord und Littenweiler
Vorlage G-16/238

Gemeinderatssitzung vom 18.10.2016:
Aktueller Stand neue Wohnbauflächen
Vorlage G-16/177

Gemeinderatssitzung vom 21.6.2016:
Kooperatives städtebauliches Entwicklungsverfahren Zähringen-Nord
Vorlage G-16/088

Gemeinderatssitzung vom 10.5.2016:
Aufstellungsbeschluss Stühlinger West
Vorlage G-16/062

Gemeinderatssitzung vom 15.12.2015:
Neue Wohnbauflächen
Vorlage G-15/218

Weiterführende Informationen

Kommunales Handlungsprogramm Wohnen in Freiburg
www.freiburg.de/wohnprogramm