Das 1 x 1 der energetischen Sanierung

Beitrag zum Klimaschutz

Beitrag zum Klimaschutz

Zahlen aus dem Gebäudereport 2012 der Deutschen Energie Agentur illustrieren, wie wichtig die energetische Sanierung ist: Demnach beträgt der Anteil für Raumwärme und Warmwasser am gesamten Endenergie-Verbrauch in Deutschland etwa 35 Prozent. Das Meiste verbrauchen Wohngebäude, die vor der ersten Wärmeschutzverordnung im Jahr 1979 erbaut wurden. Sie machen 70 Prozent aller Wohngebäude in Deutschland aus. Nicht einmal ein Drittel dieser Gebäude ist nach außen hin gedämmt. Bei der Kellerdecke oder dem Boden sind es 20 Prozent, beim Dach oder der obersten Geschossdecke immerhin 62 Prozent.

Welchen Beitrag zum Klimaschutz eine energetische Sanierung leisten kann, zeigt das Beispiel eines Freiburger Mehrfamilienhauses mit 15 Wohneinheiten aus den 1960er Jahren, dessen Dach bereits gedämmt war. Durch die zusätzliche der Dämmung der Außenwände konnte der Heizbedarf um rund 30 Prozent verringert und damit der Kohlendioxidausstoß um rund 15 Tonnen reduziert werden – pro Wohneinheit also um eine Tonne pro Jahr. Zum Vergleich: Im Durchschnitt erzeugt ein Mensch in Deutschland direkt oder indirekt jährlich 10 Tonnen Kohlendioxid.

Gesetzliche Vorschriften zur energetischen Sanierung

Gesetzliche Vorschriften zur energetischen Sanierung

Maßgeblich für Alt- und Neubauten ist die Energieeinsparverordnung (EnEV). Die neueste Fassung der EnEV ist seit dem 1. Mai 2014 gültig. Darin sind energetische Mindestanforderungen formuliert, die sich in erster Linie am sogenannten Primärenergiebedarf eines Gebäudes orientieren. Dabei wird der bauliche Wärmeschutz ebenso berücksichtigt wie die Energieeffizienz der eingesetzten Anlagentechnik (Heizungs-, Kühl- und Raumlufttechnik sowie Warmwasserversorgung). Auf diese Weise können in der Gesamtbilanz Anlagentechnik und baulicher Wärmeschutz in gewissem Umfang miteinander verrechnet werden. So kann zum Beispiel eine effizientere Heizung eine schlechtere Wärmedämmung ausgleichen. 

Die EnEV hat das Ziel, bis zum Jahr 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand in Deutschland zu erreichen. Deshalb sieht die Verordnung bestimmte energetische Standards für Neubauten vor und wenn die Eigentümer ihr Haus sanieren oder erweitern wollen. Ein wichtiger Wert hierbei ist der Wärmedurchgangskoeffizient, auch U-Wert genannt. Er ist ein Maß für den Wärmestrom, der ein Bauteil von der warmen zur kalten Seite durchfließt. Je geringer der Wert eines Bauteils ist, desto geringer sind die Wärmeverluste. Werden etwa Decken, Dächer oder Dachschrägen durch Innendämmung oder Außendämmung saniert, so darf der Wärmedurchgangskoeffizient einen Wert von 0,24 Watt pro Quadratmeter mal Kelvin (W/m²*K) nicht übersteigen, bei neuen Fenstern gilt der Wert von 1,30 W/m²*K als Obergrenze. Es gilt, dass oberste Geschossdecken (egal ob begehbar oder nicht), die nicht die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz erfüllen, ab 2016 gedämmt sein müssen (U-Wert ≤ 0,24W/m² K). Die Forderung ist erfüllt, wenn das Dach darüber gedämmt ist oder den Mindestwärmeschutz erfüllt.

Hier finden Sie weitere Informationen zur EnEV.

Tipps:  Die Förderprogramme von Bund, Land und Stadt Freiburg verlangen in der Regel eine deutlich bessere Qualität als die Mindeststandards der EnEV. Diese höheren Standards lohnen sich oft: Bei Putzerneuerung und dem Austausch von Fenstern oder Verglasungen sind sie meist wirtschaftlich und dienen der langfristigen Werterhaltung der Gebäude. Denkmalgeschützte Gebäude können übrigens auf Antrag bei den zuständigen Baurechtsbehörden von der EnEV ausgenommen werden.

Der in den Erneuerbare-Wärme-Gesetzen von Bund und Land (EEWärmeG für Neubauten und EWärmeG für Altbauten) festgeschriebene Pflichtanteil erneuerbarer Energien kann durch eine besonders gute Wärmedämmung, die über die Anforderungen der EnEV hinausgeht, kompensiert werden.

Welche Arten von Sanierungsmaßnahmen gibt es?

Welche Arten von Sanierungsmaßnahmen gibt es?

Grundsätzlich gibt es zwei Ansätze, ein Haus energetisch aufzuwerten:

  • Zum einen kann die Gebäudehülle mit einer Dämmschicht zum Beispiel aus Mineralwolle, Styropor, Holzfasern, Kork etc. „eingepackt“ und/oder mit stärker isolierenden Fenstern ausgestattet werden, um die Wärme besser im Haus zu halten.
  • Zum anderen kann über die Gebäudetechnik im Inneren des Hauses, also über effizientere Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung und durch eigene Stromerzeugung Energie eingespart werden.

Dämmung der Gebäudehülle

Dämmung der Gebäudehülle

Wichtig beim Dämmen ist eine möglichst lückenlose und luftdichte Ausführung, damit Wärmebrücken und -lecks vermieden werden, über die Wärme nach außen gelangt. Was viele nicht wissen: Eine Dämmung verhindert auch die Schimmelbildung in den Räumen, da die Wandtemperatur erhöht wird und feucht-warme Innenluft nicht mehr an kalten Wandflächen kondensieren kann.

Exkurs: Um die isolierende Wirkung eines Bauteils wie der Fenster oder Außenwand in Zahlen auszudrücken, wird als physikalischer Kennwert der U-Wert herangezogen (zum Beispiel auch in den Vorgaben der Energieeinsparverordnung [EnEV]). Er sagt aus, wie stark die Wärme über das jeweilige Bauteil verloren geht. Je niedriger der U-Wert ist, desto besser sind die Dämmeigenschaften. So hat beispielsweise ein einfach verglastes Fenster einen U-Wert von etwa 5,0 W/(m²*K), ein Fenster im Neubaustandard hingegen 1,0 W/(m²*K). Es verliert damit fünfmal weniger Energie pro Fläche.

Ungedämmter Speicher

Oberste und unterste Geschossdecke: Dämmungen der obersten und untersten Geschossdecke bei unbeheiztem Dachboden und Keller haben in der Regel ein sehr gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis, da sie relativ einfach durchzuführen sind. Allerdings stehen Wohnungseigentümergemeinschaften vor der Frage, wie man Kosten und Nutzen möglichst gerecht verteilt, da die untersten bzw. obersten Wohnungen die höchsten Energieeinsparungen haben. Hier kann durch eine Anpassung des Verteilungsschlüssels der Nebenkosten ein Ausgleich geschaffen werden.

Dach: Ist der Dachboden ausgebaut, kann nicht die oberste Geschossdecke gedämmt werden. Stattdessen muss das Dach gedämmt werden, was etwas aufwändiger ist. Besonders wichtig ist eine luftdichte Ausführung, die mit dem so genannten Blower-Door-Test überprüft wird. Außerdem dürfen zwischen den Dämmplatten keine Fugen oder Lücken bleiben. Die Dämmschicht muss außerdem von innen durch eine sorgfältig verlegte Dampfsperre vor eindringender Feuchtigkeit geschützt werden.

Tipp: Um sich für später die Möglichkeit einer Fassadendämmung offen zu halten, sollte man den Dachüberstand gleich etwas vergrößern.

Außenfassade: Die Kosten sind durch die große Fläche im Vergleich zur Dämmung von oberster und unterster Geschossdecke zwar hoch, gleichzeitig wird durch die große Fläche aber viel Energie eingespart. Ein günstiger Zeitpunkt dafür ist, wenn ohnehin Arbeiten an der Fassade anstehen. Für die Außendämmung wichtig ist, dass das Dach weit genug übersteht. Dabei kann ein Dach auch verlängert werden, ohne dass es neu eingedeckt werden muss. Bei denkmalgeschützten Gebäuden kann statt einer Außendämmung eine Innendämmung in Betracht kommen.

Fenster mit Zweischeiben Isolierverglasung

Fenster: In Altbauten geht häufig über die Fenster viel Wärme verloren, weshalb der Austausch viel Energie spart. Für diese Maßnahme findet sich in Wohnungseigentümergemeinschaften meist gut eine Mehrheit, weil alle Wohneinheiten gleichermaßen von den Einsparungen profitieren.

Aufgepasst: Bei Neubauten oder dem Austausch von mehr als einem Drittel der vorhandenen Fenster muss seit Mai 2009 ein Lüftungskonzept erstellt werden. Die Norm 1946-6 fordert den Nachweis für vier Lüftungsstufen, die bei unterschiedlichen Nutzungsbedingungen einen ausreichenden Luftwechsel sicherstellen sollen. Bei einem Teil der vorgesehen Stufen muss die Lüftung ständig und ohne Beteiligung der Nutzer sicher gestellt sein. Reicht die Luftzufuhr über Gebäudeundichtigkeiten nicht mehr zum Feuchteschutz aus, sind lüftungstechnische Maßnahmen erforderlich, z.B. der Einbau von in der Außenhülle eingelassene Ventile oder eine ventilatorgestützte, kontrollierte Wohnungslüftung. 

Die Verantwortung zur Erstellung eines  Lüftungskonzeptes liegt bei umfangreicheren Baumaßnahmen beim Architekten, der dies an den Haustechnikplaner oder den Ausführenden delegieren wird. Bei einer Teilmodernisierung liegt die Verantwortung bei demjenigen, der die wesentliche lüftungstechnische Änderung zu verantworten hat. Dies kann z. B. der Fensterbauer sein, der 1/3 der Fenster austauscht.

Für weitere Informationen hierzu, beachten Sie bitte die Links in der Seitenleiste.

Verbesserung der Gebäudetechnik

Verbesserung der Gebäudetechnik

Lüftung: Insbesondere nach dem Auswechseln der Fenstern muss mehr gelüftet werden als vorher, damit der Luftaustausch gewährleistet bleibt. Um Feuchte- und Schimmelschäden zu vermeiden, sollte über ein Lüftungssystem nachgedacht werden. Besonders energiesparend sind hier Anlagen mit Wärmerückgewinnung.

Funktionsprinzip einer Pelletheizung

Heizung und Warmwasser: Veraltete Heizkessel sind besonders große Energiefresser. Mit Brennwertkesseln kann die Energie des Brennstoffs – sei es Gas, Öl und Pellets – viel besser ausgenutzt werden. Bei einem Kesseltausch sollte aber auch die Wahl eines anderen Heizsystems, zum Beispiel einer Solarthermieanlage,  eines Blockheizkraftwerkes (BHKW =stromerzeugende Heizung) oder die Nutzung von Erdwärme (siehe Grafik) in Erwägung gezogen werden. Eine Heizungserneuerung ist außerdem der ideale Zeitpunkt, die Warmwasserversorgung zu modernisieren.

Funktionsprinzip einer Erdwärme-Heizung

Energie lässt sich zusätzlich mit einer effizienteren Pumpe und einem hydraulischen Abgleich zur gleichmäßigen Verteilung des heißen Wassers an alle Heizkörper einsparen. Nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) müssen Rohrleistungen in unbeheizten Räumen gedämmt werden. Die Heizung sollte erst nach der Dämmung ersetzt werden, damit sie für den niedrigeren Energiebedarf nicht zu groß ausgelegt wird.

Photovoltaikanlage auf dem Rathaus

Stromerzeugung: Die Energiebilanz eines Hauses lässt sich auch dadurch verbessern, dass man selbst zum Strom erzeugt, beispielsweise mit einer Photovoltaikanlage oder einem Blockheizkraftwerk. Dabei gilt: je mehr Strom selbst verbraucht und nicht ins öffentliche Netz eingespeist wird, desto rentabler die Anlage.

Tipps zur Fehlervermeidung

Tipps zur Fehlervermeidung

Generell gilt, dass unbedingt ein qualifizierter Berater hinzugezogen werden sollte, der ein stimmiges Gesamtkonzept erarbeitet. Denn voneinander isolierte Einzelmaßnahmen bergen das Risiko teurer Folgeschäden. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert Energieberatung vor Ort. Informationen zu dieser Förderung finden Sie hier.

Um später die fachmännische Ausführung zu kontrollieren, sollte ein sachverständiger Baubegleiter hinzugezogen werden. Dies wird mit 50 Prozent der Kosten (maximal 4.000 Euro) von der KfW-Bank bezuschusst. Informationen zu diesem Zuschuss finden Sie hier.

Hier einige typische Fehler, die Sie vermeiden sollten:

  • Heizung nicht neu eingestellt: Wenn nach Dämmmaßnahmen die Heizungsanlage nicht auf den niedrigeren Energiebedarf eingestellt wird, wird wertvolle Energie verschwendet.
  • Wärmebrücken: Durch fehlende Sorgfalt bei der Bauausführung können an Übergängen zwischen verschiedenen Bauteilen, zum Beispiel zwischen Fenster und Mauerwerk oder an ungewollten Fugen zwischen Dämmplatten, Wärmebrücken entstehen. Dort geht unnötig Energie verloren und durch die stärkere Abkühlung kann sich Feuchtigkeit bilden, die Schäden verursacht. Thermografieaufnahmen (Wärmebildkamera) können in der kalten Jahreszeit solche Stellen ausfindig machen.
  • Wände dämmen schlechter als Fenster: Wenn in der Planung nicht darauf geachtet wird, können nach einem Fenstertausch in Altbauten die neuen Fenster einen besseren U-Wert als die Wände haben. Die Folge ist, dass die Wände stärker auskühlen als die Fenster und es zur Kondensation der Luftfeuchtigkeit an den Wänden kommt. Schimmelbildung um das Fenster herum, hinter dicken Vorhängen, an Außenecken und hinter Schränken kann die Folge sein. Dies kann vermieden werden, indem Wände und Fenster gleichzeitig saniert werden und der Luftaustausch durch regelmäßiges Stoßlüften oder den Einbau einer Lüftungsanlage sichergestellt wird.

Wie wirtschaftlich ist eine energetische Gebäudesanierung?

Wie wirtschaftlich ist eine energetische Gebäudesanierung?

Um im Einzelfall entscheiden zu können, ob die Sanierung wirtschaftlich ist, sollte unbedingt ein Energieberater hinzugezogen werden, der in einem Energiegutachten die Wirtschaftlichkeit verschiedener Maßnahmen untersucht. Sie hängt von vielen Faktoren ab, zum Beispiel von der Anzahl der Wohneinheiten, dem Finanzierungsmodell, dem aktuellen Energieverbrauch, aber auch von unsicheren Faktoren, wie künftigen Energiekostensteigerungen und Zinssätzen. Qualifizierte Energieberater gibt es bei den anerkannten Berufsverbänden. Dazu gehören die Architektenkammern, die Ingenieurkammern, die Handwerkskammern und die Fachverbände DEN, Deutsches Energieberater-Netzwerk, und GIH, Gebäudeenergieberater, Ingenieure, Handwerker.

Fassadendämmungen, neue Fenster und effizientere Heizungen sind besonders dann finanziell rentabel, wenn sie in Verbindung mit ohnehin notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden. Profitabel ist eine Maßnahme, wenn sie über ihre Lebensdauer weniger Gesamtkosten verursacht als der unsanierte Zustand. Mit Gesamtkosten sind die Investitionskosten plus die Energie- und Unterhaltskosten gemeint. Zu den Investitionskosten zählen nicht alle anfallenden Sanierungskosten. So berücksichtigt eine Wirtschaftlichkeitsrechnung nicht den Finanzaufwand für Instandhaltungsmaßnahmen. Denn niemand würde erwarten, dass sich ein neuer Fassadenanstrich oder neue Dachziegel amortisieren.

Dass energetische Sanierungsmaßnahmen sich schon nach etwa zehn Jahren amortisiert haben kann, zeigt folgendes Beispiel aus der Praxis:
Ein Haus mit 15 Wohneinheiten und ungedämmter Fassade verursachte zuletzt rund 13.000 Euro Brennstoffkosten pro Jahr für Heizöl. Die Fassadendämmung mit einem 14 Zentimeter starken Wärmeverbundsystem auf drei Seiten des Hauses kostete 75.000 Euro. 10.000 Euro wurden aus eigenen Mitteln beigesteuert, 65.000 Euro über einen zehnjährigen KfW-Kredit zu einem Zinssatz von 2,7% finanziert. Nach der Sanierung betrugen die Heizkosten noch etwa 8.500 Euro pro Jahr. Je nachdem, welche Preissteigerungen man beim Heizöl annimmt, zeigt sich, dass die Amortisationszeit zwischen etwa zehn und deutlich weniger als 20 Jahren liegt. Bei einer Heizölpreissteigerung von durchschnittlich zehn Prozent pro Jahr und einer Inflationsrate von zwei Prozent beispielweise amortisiert sich die Investition für die Dämmung im zwölften Jahr. Nimmt man an, dass ohnehin zwingende Sanierungsarbeiten an der Außenwand angestanden hätten (Kosten ca. 15.000 Euro), so würden sich die Ausgaben allein für die energetische Sanierung bereits nach zehn Jahren amortisiert haben. Details hierzu finden sich der Wirtschaftslichkeitebetrachung, die in der rechten Infobox zum Download bereit steht.

Weiterführende Links

Weitere Beispiele für die Wirtschaftlichkeit von Sanierungen:
www.zukunft-haus.info

Welche Förderungen und Finanzierungsinstrumente gibt es?

Welche Förderungen und Finanzierungsinstrumente gibt es?

Wenn Sanierungsmaßnahmen anstehen, für die keine Rücklagen vorhanden sind, können Wohnungseigentümergemeinschaften sich entweder für eine Sonderumlage entscheiden, die jeder Eigentümer selbst aufbringen muss, oder sie können gemeinsam einen Kredit bei der KfW beantragen. Dank des Angebots Finanzierung von Wohnungseigentümergemeinschaften von der L-Bank ist dies seit 2012 deutlich einfacher als früher: Nicht nur, dass das Land Landes Baden-Württemberg die Kreditbürgschaft übernimmt. Im Rahmen des Wohnraumförderprogramms kann die L-Bank die Kredite sogar zehn Jahre lang zinslos anbieten. Gefördert werden damit sowohl Sanierungen, die dazu beitragen den Standard eines KfW-Effizienzhauses zu erreichen, als auch Einzelmaßnahmen. Alle Informationen zu diesem Förderprogramm finden Sie hier. Für denkmalgeschützte Häuser hält die KfW ein gesondertes Programm bereit. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

Die Stadt Freiburg fördert ebenso energetische Sanierungsmaßnahmen (Programm "Energiebewusst Sanieren"). Bezuschusst werden:

  • Dämmmaßnahmen von Wohngebäuden (Außenwände, Kellerdecken, oberste Geschossdecken oder Dächern sowie der Fensteraustausch gemeinsam mit der Außenwand)
  • Energieausweise mit Beratung
  • die Optimierung von Heizungen

Weitere Informationen finden Sie hier.

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an Förderungen und Zuschüssen, die sich oft ändern. Ein guter Energieberater führt die jeweils passenden im Energiegutachten auf. Auch die Energieberatung vor Ort wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bezuschusst.