Technik, Militär und Alltag der Römer

1. Jahrhundert v. Chr. – 3. Jahrhundert n. Chr.

Ab 15 v. Chr. gewannen römische Truppen die Kontrolle über das Alpenvorland und gründeten rechtsrheinische Stützpunkte wie das Legionslager von Dangstetten am Hochrhein. Hier fanden sich bei Ausgrabungen neben Teilen der Soldatenausrüstung auch kostbare Glasgefäße, aus denen die Offiziere ihren Wein tranken.
 
Die Legionen Roms brachten nicht nur den Krieg, sondern auch fortschrittliche Technik mit sich. Beim Bau von Straßen, öffentlichen Gebäuden und Wasserleitungen bewältigten die Baumeister größte Herausforderungen. Ganze Städte wurden so mit Wasser versorgt.
 
Die archäologischen Funde stammen sowohl aus einfach und karg ausgestatteten Bauernhöfen als auch aus reichen Villen. Aus der villa von Grenzach sind kunstvolle Wandmalereien, Mosaikböden sowie kostbares Tafelgeschirr bekannt.
 
Die römische Herrschaft am Oberrhein endete, als Rom um 260/270 n. Chr. das Gebiet rechts des Rheins und nördlich der Donau aufgab.

Spielfeld, Würfel, Spielsteine, Hüfingen Grenzach, 2-3 Jh n. Chr., Foto M. Wissing
Spielfeld, Würfel, Spielsteine, Hüfingen Grenzach, 2-3 Jh n. Chr., Foto M. Wissing
Schreibtafel mit Stili, Sulz, Hüfingen, 2-3 Jh n. Chr., Foto M. Wissing
Schreibtafel mit Stili, Sulz, Hüfingen, 2-3 Jh n. Chr., Foto M. Wissing
Pugio - römischer Dolch, Dangstetten 14-9 v.Chr., Foto M. Wissing
Pugio - römischer Dolch, Dangstetten 14-9 v.Chr., Foto M. Wissing

Öffnungszeiten

Dienstag–Sonntag, 10–17 Uhr
Mittwoch, 10–19 Uhr

Eintrittspreise

5 Euro / erm. 3 Euro

Eintritt frei unter 27 Jahren oder mit dem Museums-PASS-Musées.

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Archäologisches Museum Colombischlössle

Rotteckring 5
79098 Freiburg im Breisgau
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arco-museum@stadt.freiburg.de
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von Führungen
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