Förderprogramm „Kunst trotz Abstand“: Graffitikunst auf dem Bauzaun des Augustinermuseums

Museen und freie Szene, Kultur aus vergangenen Jahrhunderten und zeitgenössische Street-Art: Das sind keine unvereinbaren Gegenpole, wie ein Projekt der Städtischen Museen Freiburg und dem Verein Kulturaggregat nun beweist. Sechs Künstlerinnen und Künstler verwandeln ab dem kommenden Sonntag, 15. November, den Bauzaun am Augustinerplatz in ein Gesamtkunstwerk.

Darwin Zulkifli und Dietmar Helfrich vom Kulturaggregat koordinieren das Projekt. Die beteiligten Künstler und Künstlerinnen sind Zorana Arsic, Michael Genter, Steffen Heisch, Sebastian Rauch, Hanna Richter und Gwendolin Widmann. Während der coronabedingten Schließzeit öffnen sie mit ihrem Kunstwerk ein Fenster in die Freiburger Museen. Als Inspiration für die gemeinsame Arbeit dienen ihnen die Sammlungen des Augustinermuseums, des Museums für Neue Kunst, des Archäologischen Museums Colombischlössle und des Museums Natur und Mensch.

In einem Dokumentationsvideo begleitet der Filmemacher Sebastian Lucht die Verwandlung des Bauzauns zur Leinwand – von der Entwicklung erster Ideen bis hin zum fertigen Kunstwerk.

Das Projekt wird gefördert vom Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Mit dem Programm unterstützt das Land die Kulturszene in der Corona-Pandemie.

Veröffentlicht am 13.11.2020