Museen planen Kolonialismus-Ausstellung für 2021

Online-Workshop am Dienstag, 9. Juni, 19 Uhr

Bis heute prägen die Folgen des Kolonialismus unsere Welt. Auch für Freiburg gilt es, koloniale Verflechtungen aufzuarbeiten. Die Städtischen Museen widmen dem Thema 2021 eine Ausstellung.

Trotz aktueller Einschränkungen durch das Corona-Virus können sich Interessierte aktiv an der Planung der Ausstellung beteiligen. Projektleiterin Beatrix Ihde lädt am Dienstag, 9. Juni, von 19 bis 20.30 Uhr zu einem Online-Workshop ein, bei dem sie das Konzept der Ausstellung vorstellt. Wer mitmachen will, kann sich bis Freitag, 5. Juni, per Mail an beatrix.ihde@stadt.freiburg.de anmelden. Danach erhalten die Teilnehmenden einen Link zum Online-Meeting.

Freiburg war in die deutsche Kolonialpolitik eingebunden. Nicht nur die Akteure in den Kolonien waren von der Rassenideologie überzeugt, sondern auch hier in der Stadt waren rassistische Denkmuster verbreitet. Wie äußerten sich diese im Alltag? War damit nach Ende des deutschen Kolonialismus 1919 endgültig Schluss? Oder wurden manche Vorurteile und Handlungsmuster über Generationen hinweg weitergegeben und wirken bis heute? Die Themen Kolonialismus und Rassismus werfen viele Fragen auf. Die Ausstellung beleuchtet sie aus unterschiedlichen Perspektiven.

Veröffentlicht am 25.05.2020
 
  Nur Bild Bild + Text