Japangarten

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Der 3.500 m² große Japanische Garten liegt im Seepark.

Er wurde von dem japanischen Gartenarchitekten Yoshinori Tokumoto aus Matsuyama für die Freiburger Bevölkerung als Partnerschaftsgeschenk geplant. Im Herbst 1989 legten Yoshinori Tokumoto und drei japanische Gärtner zusammen mit 10 Freiburger Gärtnern des Gartenamtes diesen Garten an. Die feierliche Eröffnung fand am 05. Mai 1990 statt.

Die großen Felssteine suchten die japanischen Gärtner am Schauinsland aus, die Kieselsteine stammen aus einem Kieswerk am Rhein, die Pflanzen aus der Stadtgärtnerei sowie Freiburger Baumschulen und die Steinlaternen sind Originale aus Japan.

Das Thema des Gartens ist ein Wasserlauf der sich von der Quelle hoch oben in den Bergen über einen Wasserfall duch breite Stromlandschaften ins Meer (Flückigersee) ergießt. Typisch für die japanischen Gärten ist, dass diese Szenen zusammengerafft auf kleinster Fläche in entsprechenden Maßstab nachgebaut werden. Der Japanische Garten lebt von den Formen der Steine, der Pflanzen und den Wasserstrukturen. Architekturelemente wie das Teehaus (in Freiburg ein Pavillon), das Eingangstor und die Steinlaternen erhöhen die Spannung der verschiedenen Formen zueinander.

Insgesamt drückt der Japaner in seinem Garten eine starke Naturverbundenheit aus. Traditionell soll der Japanische Garten ein Ort der Ruhe und Beschaulichkeit sein. Die spezielle Pflege dieser Gärten, vor allem das Schneiden, Schienen und Binden der Gehölze, haben Gärtner des Freiburger Gartenamtes im Gartenbaubetrieb von Yoshinori Tokumoto in Matsuyama erlernt.

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Fehrenbachallee 12 (Rathaus im Stühlinger)
79106 Freiburg
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