Kleidung - Weiße Weste?

Durch unseren unbedachten Kleiderkonsum unterstützen wir eine umweltbelastende und meist menschenunwürdige Produktionsweise in so genannten „Billiglohnländern“. Besonders groß sind vor allem die Umweltschäden durch den konventionellen Anbau von Baumwolle, wegen des enorm hohen Wasserverbrauchs sowie dem Einsatz von Pestiziden und Kunstdüngern. Der weite Transportweg der Textilien verursacht zusätzlich CO2.

Beim kontrolliert biologischen Anbau von Baumwolle wird vollständig auf den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln und energetisch aufwendig hergestelltem Mineraldünger verzichtet. Biologisch angebaute Baumwolle schneidet daher nicht nur ökologisch deutlich besser ab als konventionell hergestellte, sondern auch bei der Treibhausgasbilanz.

Unter www.ecotopten.de finden Sie einen Überblick von Unternehmen, die Kleidung aus fair produzierter und schadstoffgeprüfter Biobaumwolle im Sortiment haben. Die Einkaufstipps und Marktübersichten von EcoTopTen fördern einen klimafreundlichen Einkauf, da in die Bewertung der empfohlenen Produkte unter anderem Treibhausgasemissionen einfließen.

Übrigens ist für die Klimabilanz eines Kleidungsstückes auch seine Lebensdauer und Verwertung wichtig. Werfen Sie nicht mehr benutzte, aber noch tragbare Kleidung deshalb nicht weg, sondern geben Sie zu Second-Hand-Läden oder in eine Kleidersammlung. Auch kaputte Kleidung gehört nicht in den Müll, sondern in die Sammlung. Aus den Baumwollfasern kann z.B. noch besonders hochwertiges Papier gewonnen werden. 

Wer nicht nur klimabewusst, sondern auch ethisch korrekt einkaufen will, für den ist Kleidung aus Fairem Handel beispielsweise im Weltladen zu empfehlen.

Familie Trendsetter

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