Heizungssanierung

1. Optimierung von Heizungen

Heizpumpencheck

Eine Heizung bietet nur dann den gewünschten Komfort bei gleichzeitig reduziertem Energieverbrauch, wenn Wärmeerzeugung, Regelung, Warmwasserpumpe und Heizkörper durch einen hydraulischen Abgleich aufeinander abgestimmt werden. Die Heizungskosten werden damit gesenkt und die ganze Heizung kann wirtschaftlicher betrieben werden. Sie sparen neben Geld auch noch jede Menge CO2. Machen Sie den Heizungscheck !

Qualifizierte Fachbetriebe, die Ihnen beim hydraulischen Abgleich und der Auswahl einer passenden Heizungspumpe helfen, finden Sie zum Beispiel bei der Innung Sanitär, Heizung, Klima in Freiburg

Wärmegesetze in Bund und Land Baden-Württemberg

Informationen zu Wärmegesetzen für Neu- und Altbauten finden Sie hier

2. Neue Heizungsanlage

Nachrüstpflichten

Sie wollen Ihre alte Heizungsanlage ersetzen? Dann müssen Sie die Nachrüstpflicht beachten, die bei Heizungsaustausch nach dem Erneuerbare Wärmegesetz Baden-Württemberg gilt. Ihre neue Heizung muss entweder erneuerbare Energien nutzen oder Sie sind zu Ersatzmaßnahmen verpflichtet: http://um.baden-wuerttemberg.de

Elektroheizung

Sie besitzen eine Elektroheizung? Das ist kein guter Beitrag zum Klimaschutz. Es entstehen zwar bei Ihnen direkt keine Emissionen. Dafür gehen aber zwei Drittel der Energie, also 66 % als Abwärme im Kraftwerk verloren. Andere Energieträger sind bei der Wärmeerzeugung deutlich effizienter, die Verluste betragen z. B. bei Erdgas mit moderner Brennwerttechnik nur ca. 10 %. Wir raten Ihnen deshalb, auf eine andere Form der Beheizung umzurüsten.

Erdöl und Erdgas

Moderne Heizkessel können durch ihren guten Wirkungsgrad je nach Ausgangszustand und Zeitpunkt der Umstellung 10 bis 30 Prozent Energie einsparen. Bei Gasheizungen ist heute die Brennwerttechnik Standard. Dabei wird sogar die Energie im Abgas noch optimal ausgenutzt und der höchste Wirkungsgrad erreicht. Außerdem liegen die spezifischen CO2-Emissionen von Erdgas niedriger als beim Erdöl und es entstehen weniger sonstige Schadstoffe beim Verbrennen.

Solarthermie

Mit Hilfe von Kollektoren wird die Sonnenwärme für den Hausgebrauch verfügbar. Durch eine solare Warmwasserbereitung kann zudem 60 Prozent des Warmwasserbedarfs eines Haushalts nahezu CO2-emissionsfrei erzeugt werden. Das sind immerhin etwa 10 Prozent des Gesamtenergiebedarfs des Gebäudes.

Wärmepumpen

Vor allem im Neubau werden heute wieder vermehrt Wärmepumpen eingesetzt. Dabei nutzt man die Umgebungswärme des Bodens. Die Wärmepumpe ist aber nur unter speziellen Bedingungen umweltfreundlich, da sie mit Strom betrieben wird. Sie ist deshalb nie CO2-frei, kann aber bei optimaler Auslegung effektiv zum Klimaschutz beitragen. Wichtig ist eine Jahresarbeitszahl (eine Kennzahl zur Effizienz der Anlage) möglichst über 4 und der Einsatz von klimafreundlichen (H)FKW-freien Kältemitteln. Wärmepumpen sind recht teuer und eignen sich nur für sehr gut gedämmte Gebäude mit möglichst geringen Heizwassertemperaturen (z. B. Fußbodenheizungen).

Eine weitere regenerative Heizungstechnik ist die Nutzung von Biomasse. Für den Hausgebrauch fallen darunter vor allem Holzpellets und Holzhackschnitzel. Durch die Nutzung von Biomasse fällt kein zusätzliches CO2 an, da beim Verbrennen der nachwachsenden Rohstoffe das während dem Wachstum gebundene CO2 freigesetzt wird.

Kraft-Wärme-Kopplung

Gerade für größere Gebäude wie Mehrfamilienhäuser können Blockheizkraftwerke (BHKW) interessant sein. Sie produzieren sowohl Wärme als auch Strom, der ins Stromnetz eingespeist werden kann. Die Entwicklung von Mikro-BHKWs für Einfamilienhäuser wird mit Hochdruck betrieben und steht vor einer Markteinführung.

Familie Trendsetter

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