Betrieblich unterstützte Ferienbetreuung

In Baden-Württemberg können sich die Schülerinnen und Schüler über insgesamt 13 Wochen Ferien im Jahr freuen. Die Horte und Betreuungen im Rahmen der verlässlichen Grundschulen schließen meist im gleichen Zeitraum.

Der Urlaubsanspruch Berufstätiger liegt in der Regel zwischen 4 und 6 Wochen.

Die Tageseinrichtungen für Kinder bis zum Schuleintritt schließen in der Regel zwischen 4 und 6 Wochen im Jahr, jedoch entsprechen die Schließzeiten der Einrichtungen nicht immer den Betriebsferien oder Urlaubsregelungen der Unternehmen.

Dies stellt berufstätige Eltern jedes Jahr vor ein beträchtliches Organisationsproblem und nicht selten auch vor eine zusätzliche finanzielle Herausforderung. Die Beschäftigten müssen für ihre Kinder in den Ferienzeiten, die sich nicht mit ihrem Urlaub decken, die Betreuung organisieren und zusätzlich zur regelmäßigen Betreuung finanzieren.

Mit betrieblichen Ferienprogrammen können Unternehmen ihre Beschäftigten in entscheidend unterstützen.
Folgende Arten betrieblich unterstützter Ferienbetreuung sind denkbar:

  • Das Unternehmen unterstützt die Beschäftigten bei der Suche nach einer Ferienbetreuung (Ferienangebote in Freiburg finden Sie hier)
  • Das Unternehmen erarbeitet ein betriebseigenes Ferienprogramm in Eigenregie und führt es durch
  • Das Unternehmen erarbeitet ein Ferienprogramm in Kooperation mit anderen Unternehmen oder Institutionen
  • Das Unternehmen schließt sich einem bestehenden Programm einer anderen Institution an
  • Das Unternehmen beauftragt einen externen Dienstleister

In der Regel werden den Beschäftigten ein bis dreiwöchige Angebote unterbreitet. Um den Kindern den Einstieg ins Ferienprogramm zu erleichtern und das Kontingent voll auszuschöpfen bietet sich besonders für neue Angebote die „bring a friend“ Regelung an, mit der den Kindern ermöglicht wird auch Freunde, deren Eltern nicht im Unternehmen arbeiten, mit anzumelden. Die Teilnahmebereitschaft erhöht sich hierdurch erheblich. Wenn die Nachfrage im Betrieb das Angebot übersteigt, sollte eine transparente, gerechte Lösung über die Platzvergabe gefunden werden. In aller Regel werden die Kinder der Beschäftigten vorrangig Plätze bekommen.

Die Kosten der Ferienbetreuung werden ganz oder teilweise von den Eltern getragen, z.T. zahlen die Unternehmen auch einen Anteil an den Kosten, über die Organisationskosten der Vorbereitung hinaus.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen zu betrieblich unterstützten Ferienbetreuung und unterstützen wir Sie bei der Suche nach externen Dienstleistern und nach Kooperationspartnern.

Weiterführende Informationen:

  • Informationen über die verschiedenen Arten betrieblicher Ferienbetreuung, über Kosten, Nutzen und Umsetzungsschritte mit zahlreichen Arbeitsmaterialien für die Planung wie z.B. Bedarfsabfragen finden Sie auf dem Portal Mittelstand und Familie.

Kontakt

Wirtschaftsförderung

Jessica Helmers

Tel. 0761/ 3881 - 1222
Fax 0761/ 3881 - 1299

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